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16.06.2012 11:44

Hochschule RheinMain bei Olympia

Von: Birte Müller-Heidelberg

Jan Felix Knobel fährt nach London

Das Mehrkampf-Meeting in Ratingen war die letzte Chance für Jan Felix Knobel, sich für die Olympischen Spiele in London zu qualifizieren. Und der Student der Hochschule RheinMain nutzte sie weidlich: 8228 Punkte sicherten dem Zehnkämpfer den zweiten Rang hinter dem Algerier Larbi Bourrada.

Jan Felix Knobel beim Speerwurf

Bereits am ersten Tag des Mehrkampf-Meetings glänzte der 23-jährige Knobel mit persönlichen Bestmarken: 100m in 11,04 Sekunden, 400m in 48,89 Sekunden. Und auch der zweite Tag begann mit einer Bestleistung: 110m Hürden in 14,61 Sekunden. In der letzten Disziplin, dem 1500m-Lauf, machte Jan Felix Knobel dann leider ein Kräfteeinbruch einen Strich durch die optimistische Rechnung, seine persönliche Bestleistung von 8288 Punkten zu knacken. Aber für die Olympia-Norm von 8200 Punkten reichte seine Leistung allemal, und das ist alles, was zählt.

„Die Olympischen Spiele haben ein ganz anderes Flair als die Weltmeisterschaften“, hatte der Student vor seinem Start in Ratingen betont. „Und wer zu Olympia will, muss in Ratingen bestehen.“ Weltmeisterschaftserfahrung hat Jan Felix Knobel bereits: vergangenes Jahr wurde der Zehnkämpfer Achter.

Sport und Studium unter einen Hut zu bringen, das ist für Spitzensportler wie Jan Felix Knobel eine schwierige Angelegenheit. Als Partnerhochschule des Spitzensports unterstützt die Hochschule RheinMain Kaderathleten dabei, diese Herausforderung zu meistern.