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02.02.2012 10:46

Schlecker wohl nicht überlebensfähig

Von: Birte Müller-Heidelberg

Prof. Dr. Bernhard Heidel analysiert Drogerie-Pleite

Prof. Dr. Bernhard Heidel (links) beim Interview und Fototermin mit dem Wiesbadener TagblattHarte und weiche Produkte gibt es, weiß Dr. Bernhard Heidel, Professor für Marketingforschung und Statistik an der Hochschule RheinMain. Das Scheitern der Drogeriemarkt-Kette Schlecker, das derzeit Thema in den Medien ist, führt er unter anderem auf den falschen Umgang mit diesbezüglichen Kundenerwartungen zurück. Im Wiesbadener Tagblatt analysierte Prof. Dr. Heidel die Probleme von Schlecker und beurteilte die Überlebenschancen der Märkte als gering.

Zu den harten Produkten gehören beispielsweise Wasserkästen, zu den weichen Obst und Gemüse, erklärt der Professor im Wiesbadener Tagblatt. Drogerien, so haben Forschungen ergeben, werden von den Kunden als weich eingestuft. Die „Verpackung“ der Schlecker-Filialen sei aber eindeutig hart: eckige Schrift, grelles Neonlicht, vollgepackte Regale. Heidel zufolge ein Umfeld, in dem Drogeriekunden sich unwohl fühlen.