Service Learning bedeutet Lernen durch reale Aufgaben und Problemstellungen, deren Lösung soziale, kulturelle oder ökologische Projekte unterstützt oder sogar erst möglich macht.
Service Learning ist ein in den USA erprobtes, für Hochschulen in Deutschland jedoch relativ neues Konzept, das in allen Fachrichtungen eingesetzt werden kann.
So können z.B. Studierende der Betriebswirtschaftslehre Marketingkonzepte für soziale Projekte erstellen, Informatiker können die von entsprechenden Einrichtungen benötigte spezielle Software entwickeln und Gestalter bei der Erstellung von Flyern und Plakaten helfen.
Während die Gemeindepartner vom Know-how und der Arbeitskraft der Studierenden profitieren, können diese ihr Wissen in der Praxis erproben und neben den fachlichen auch soziale und persönliche Kompetenzen erwerben.
Beispiele für den Einsatz von Service Learning an Hochschulen finden Sie über das Hochschulnetzwerk Bildung durch Verantwortung.
An der Hochschule RheinMain bietet das Studienzentrum seit einigen Jahren das Projekt „mittendrin“ an, bei dem Studentinnen und Studenten für einen gewissen Zeitraum in gemeinnützigen Einrichtungen mitarbeiten.
Service Learning geht darüber hinaus, indem es die Möglichkeit eröffnet, auch Fachlernen mit gesellschaftlichem Engagement und der Förderung von Schlüsselkompetenzen zu verbinden.
Im letzten Semester startete im Studienzentrum das Projekt „Freiwilligentag“ (siehe auch: www.freiwilligentag-wiesbaden.de). Studentinnen und Studenten der Hochschule RheinMain organisieren für das Freiwilligenzentrum Wiesbaden e.V. einen Aktionstag mit dem Ziel, für ehrenamtliche Tätigkeiten zu werben.
Sobald ein neues Projekt gestartet wird, informieren wir darüber auf unserer Webseite.
Sind Sie als Lehrender an dem Einsatz dieser Methode in Ihrer Fachveranstaltung interessiert? Wir beraten Sie gerne.
Info: Doris Klinger, Tel. 0611/9495-3143, E-Mail: doris.klinger@hs-rm.de