Prof. Dr. jur. Carsten Homann | Recht der Sozialen Arbeit

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Lebenslauf

Carsten Homann wurde 1975 in Mainz geboren. Er wuchs in Wiesbaden auf. Nach dem Ablegen der Allgemeinen Hochschulreife auf der Oranienschule Wiesbaden im Jahre 1996 und der Ableistung des sich direkt anschließenden Zivildienstes im St. Josefshospital Wiesbaden begann er ein Studium der Rechtswissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Dieses beendete er im Juli 2002 mit der Ersten Juristischen Staatsprüfung. Den Juristischen Vorbereitungsdienst absolvierte er im Bezirk des Oberlandesgerichts Koblenz mit Gaststationen in den Bezirken des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main und des Kammergerichts Berlin. Die Zweite Juristische Staatsprüfung legte er sodann im November 2004 ab.

Von 2002 bis 2004 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Arbeits-, Handels-, und Zivilprozessrecht an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, von 2005 bis 2015 an der Forschungs- und Dokumentationsstelle für Verbraucherinsolvenz und Schuldnerberatung (Schuldnerfachberatungszentrum), ebenda, beschäftigt. Mit einer Arbeit über die rechtlichen Grundlagen der Schuldnerberatung promovierte er sich an der Johannes-Gutenberg Universität Mainz im Wintersemester 2008/2009 bei Prof. Dr. Curt Wolfgang Hergenröder. Für diese Arbeit erhielt er den Preis der Alfred-Teves-Stiftung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Seit 2005 bis 2015 war Carsten Homann als Rechtsanwalt zugelassen und tätig. Von 2015 bis 2016 leitete er das Referat "Überörtlicher Sozialhilfeträger" im Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz. Zum 01.10.2016 nahm er den Ruf auf eine Professur für das Recht der Sozialen Arbeit an der Hochschule RheinMain an.

Veröffentlichungen

Monographie
  • Praxis und Recht der Schuldnerberatung, RWS-Verlag, Köln 2009
Beiträge in Sammelbänden
  • Krisen und Schulden – Eine (rechtliche) Begriffsklärung, in: Hergenröder (Hrsg.), Exzellenzcluster „Gesellschaftliche Abhängigkeiten und soziale Netzwerke“: Krisen und Schulden – Historische Analysen und gegenwärtige Herausforderungen, 2011; S. 125-136
  • Teilhabe am Zahlungsverkehr durch Giro- und Pfändungsschutzkonto, in: Hergenröder (Hrsg.), Forschungscluster "Gesellschaftliche Abhängigkeiten und soziale Netzwerke“: Gesellschaftliche Teilhabe trotz Schulden - Perspektiven interdisziplinären Wissenstransfers, 2012; S. 52-64
  • Deckung der Verfahrenskosten und Ausschluss von der Restschuldbefreiung, in: Hergenröder (Hrsg.), Forschungscluster „Gesellschaftliche Abhängigkeiten und soziale Netzwerke“: Schulden und ihre Bewältigung, Individuelle Belastungen und gesellschaftliche Herausforderungen, 2013; S. 127-139
  • Unwirtschaftliche Haushaltsführung – Anlass zur Versagung der Restschuldbefreiung?, in: Hergenröder (Hrsg.), Forschungscluster „Gesellschaftliche Abhängigkeiten und soziale Netzwerke“: (Un)Wirtschaftlichkeit - Perspektiven interdisziplinärer Analysen, 2014; S. 141-157
  • Schulden und Resozialisierung (gemeinsam mit Prof. Dr. D. Zimmermann), in: Cornel/ Kawamura-Reindl/ Maelicke/ Sonnen (Hrsg.): Handbuch Resozialisierung, 4. Auflage 2017 (im Erscheinen)

Beiträge in Fachzeitschriften (ab 2012)
  • Ansparübertrag und Moratoriumsübertrag auf dem P-Konto, Zeitschrift für Verbraucher- und Privatinsolvenzrecht 2012, S. 37-46
  • Sperrfrist beim Zweitantrag auf Restschuldbefreiung, Zeitschrift für Verbraucher- und Privatinsolvenzrecht 2012, S. 206-207
  • Prüfungsumfang im Stundungsverfahren, Zeitschrift für Verbraucher- und Privatinsolvenzrecht 2012, S. 285-288
  • Anwendung der befristeten Anordnung der Unpfändbarkeit des Guthabens auf einem P-Konto, Zeitschrift für Verbraucher- und Privatinsolvenzrecht 2013, S. 6-14
  • Die Reform der Restschuldbefreiung - ein nächster untauglicher Versuch (gemeinsam mit Prof. Dr. C. W. Hergenröder), Zeitschrift für Verbraucher- und Privatinsolvenzrecht 2013, S. 91-96
  • Die Reform der Restschuldbefreiung: Plädoyer für eine Neuorientierung (gemeinsam mit Prof. Dr. C. W. Hergenröder), Zeitschrift für Verbraucher- und Privatinsolvenzrecht 2013, S. 129-134
  • Der Schuldner als Spielball der Gerichte in Kostenstundungsfällen, zugleich Anmerkung zu LG Koblenz, Beschluss vom 09.10.2012, Az. 2 T 568/12 und Beschlüsse vom 03.12.2013, Az. 2 T 647/13 und 2 T 648/13, Zeitschrift für Verbraucher- und Privatinsolvenzrecht 2014, S. 93-98
  • Die Vertretungsbefugnis geeigneter Stellen, BAG-SB Informationen 2014, Heft 1, S. 28-31
  • Die Reform des Rechts der Verbraucherentschuldung zum 01.07.2014: Evolution statt Revolution, Deutsche Gerichtsvollzieherzeitschrift 2014, S. 137-145 (Teil 1), Deutscher Gerichtsvollzieherzeitschrift 2014, S. 160-168 (Teil 2)
  • Das P-Konto als Experimentierfeld der Praxis, Deutscher Gerichtsvollzieherzeitschrift 2015, S. 45-54
  • Die P-Konto-Überträge vor dem BGH!, Zeitschrift für Verbraucher- und Privatinsolvenzrecht 2015, S. 242-246