2015-06-09

Exkursion zum Unternehmen Continental Automotive GmbH in Babenhausen

Am Dienstag, dem 9.6.2015, besuchten Studierende der Hochschule RheinMain, Studienbereich Informationstechnologie und Elektrotechnik, im Rahmen einer Exkursion das Unternehmen Continental Automotive GmbH in Babenhausen. 

Die Continental Automotive GmbH ist Teil der Continental AG, einer der weltweit führenden Automobilzulieferer für Elektronik und Mechatronik. Weltweit beschäftigt das Unternehmen mehr als 170.000 Mitarbeiter an 291 Standorten in 46 Ländern. Themengebiete sind unter anderem Bremssysteme, Systeme und Komponenten für Antrieb und Fahrwerk, Instrumentierung, Infotainment-Lösungen und Fahrzeugelektronik. Der Standort Babenhausen gehört zur Division Interior, Geschäftsbereich Instrumentation & Driver HMI. Im Mittelpunkt dieses Geschäftsbereichs stehen Anzeige- und Bedienkonzepte, um dem Fahrer und allen Fahrzeuginsassen alle erforderlichen Informationen mittels multifunktionaler Anzeigeinstrumente, Displays und Bedienelemente zur Verfügung zu stellen. Am Standort sind sowohl Entwicklung als auch Fertigung angesiedelt.

 

Studierende des Studienbereichs Informationstechnologie und Elektrotechnik vor dem Firmeneingang.
Foto: B. Schreiber

Zunächst wurden wir von Herrn Dr. Abel, Director Advanced Development & Design, begrüßt. In einem Kurzvortrag stellte er uns die Struktur des Gesamtkonzerns und besonders den Bereich Interiors vor. Hierbei konnten wir bereits einen ersten Überblick über die vielfältigen und sehr interessanten technischen Enwicklungen wie beispielsweise Kombiinstrumente und Augmented Reality Head-up Displays gewinnen. Dabei wird die Außenansicht der Verkehrssituation vor dem Fahrzeug mit virtuellen Hinweisen für den Fahrer kombiniert und optisch in die Windschutzscheibe eingeblendet, so dass der Fahrer weder abgelenkt wird noch den Blick von der Straße nehmen muss. Herr Dipl.-Ing. Praeger, Head of Competence Center Displays, vertiefte anschließend in einem Fachvortrag das Thema Displaytechnologien und die besonderen Anforderungen im Automotive Bereich.

Ausgestattet mit der obligatorischen ESD Schutzausrüstung begaben wir uns dann unter der kompetenten Führung von Herrn Dipl.-Ing. Heller auf eine ausführliche Werksbesichtigung. Dabei konnten wir die unterschiedlichen Fertigungsbereiche von der Herstellung von Kleinmotoren, Präzisionsspiegeln, elektronischen Baugruppen, etc. hautnah miterleben. Sowohl die Fertigungspräzision als auch die Stückzahlen waren beeindruckend.

In der Abschlussdiskussion mit Frau Oswald von der Abteilung Human Relations wurden Themen wie Praktika, Abschlussarbeiten, und die Einstiegsmöglichkeiten für Ingenieure, z.B. in das Continental Traineeprogramm, erörtert.

Vielen Dank an die Firma Continental Automotive GmbH und alle beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die interessanten technischen Einblicke und die Fülle von Informationen. Ein besonderer Dank geht an Herrn Sheraz Khan, der diese Exkursion initiiert und seitens Continental oganisiert hat.