Prof. Dipl.-Ing. Erich W. Albrecht | Elektrische Energietechnik

Allgemein:

Raumnummer: A 107
E-Mail: erich.albrecht(at)remove-this.hs-rm.de
Telefon: +4961428984233
Fax: +4961428984210

Anschrift:

Am Brückweg 26
65428 Rüsselsheim

Sprechzeiten:

Mittwoch 11.00-12.30 Uhr, Raum A107
Keine Sprechstunden am:
10.08. und 17.08.2016

Lebenslauf

Erich W. Albrecht, geboren am 12.06.1950 in Weimar, studierte von 1971 bis 1974 an der Ingenieurschule für Maschinenbau und Elektrotechnik Berlin-Lichtenberg Elektrotechnik/Elektroenergieanlagen. Neben seiner Tätigkeit als Elektroingenieur im Energiebau Berlin studierte er von 1976 bis 1982 an der Ingenieurhochschule Zittau Elektrotechnik/Elektroenergieversorgung und schloß als Diplomingenieur (TH) ab. Es folgte ein viersemestriges Fachstudium an der TU Dresden in der Fachrichtung Mikroprozessortechnik. Gleichzeitig war Erich W. Albrecht als 1.Projektierungsingenieur und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Firma Energiebau Berlin als Themenleiter mit der Planung von Schutzanlagen für Hoch- und Höchstspannungsnetze sowie der Prozeßautomatiesierung der Elektroenergie- und Bahnstromversorgung betraut.

Erich W. Albrecht wurde 1983 in eine außerplanmäßige wissenschaftliche Aspirantur an der Ingenieurhochschule Zittau mit dem Ziel der Promotion aufgenommen. Auf Grund familiärer Bindungen in die Bundesrepublik Deutschland wurde ihm die weitere wissenschaftliche Entwicklung 1984 versagt. Dieser Konflikt führte noch im gleichen Jahr zum Ausreiseantrag aus der DDR und zum Verlust der Promotionsmöglichkeit. Nach seiner Umsiedlung in die Bundesrepublik 1988 war er bei der AEG in Frankfurt kurzzeitig in der Anlagenprojektierung und danach bis zu seinem Ausscheiden 1994 in der Entwicklung der digitalen Schutztechnik für Elektroenergieanlagen tätig.

Seit 1990 war Erich W. Albrecht Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Wiesbaden im Fachbereich Elektrotechnik in den Fächern Theoretische Elektrotechnik, Grundlagen der Elektrotechnik und Praktikum Grundlagen der Elektrotechnik.

Erich W. Albrecht wechselte 1994 an die Fachhochschule Wiesbaden Fachbereich Elektrotechnik und lehrt am Standort Rüsselsheim die Fächer Grundlagen der Elektrotechnik, Elektroenergiesysteme, Hochspannungstechnik und Digitale Schutz- und Leittechnik.

Seine Arbeits- und Interessengebiete liegen im Bereich der Hochspannungstechnik, der digitalen Schutztechnik für Energieversorgungsanlagen und der Simulation von Systemzuständen in Energieversorgungsnetzen.

Diplomarbeiten

Betreute Diplomarbeiten von Prof. Dipl.-Ing. Erich W. Albrecht (als Hauptreferent)

Lfd. Nr. Jahr Firma Thema Verfasser
1 04.11.1994 HOECHST AG Elektrische Energieeinsparungen in einem Werksnetz der chemischen Industrie Grunhofer, Roland
2 01.12.1994 HOECHST AG Energieeinsparungen in einem Werksnetz der chemischen Industrie Schwerpunkt: Zentrale Energieeinsparmöglichkeiten Eisenbach, Rainer
3 25.08.1995 FHW Modell für Netzsimulation: Dimensionierung und Konstruktion einer Tauchkernspule zur Sternpunktbehandlung für ein Beispielnetz Jaskolla, Christian
4 06.09.1995 AEG T&d Energietechnik GmbH Erstellung von PC-basierter Steuersoftware für die automatische Durchführung und Protokollierung von EMV-Typprüfungen an Geräten der elektronischen Sekundärtechnik von Mittel- und Hochspannungs­anlagen Keim, Ingo
5 20.09.1995 FHW Neugestaltung des Hochspannungspraktikums (Versuchsgestaltung und Durchführung) Mann, Walter
6 06.10.1995 FHW Modell für Netzsimulation Dimensionierung und Konstruktion von Stromwandlern für den Netzschutz zur Simulation des Sättigungsverhaltens Krußig, Andreas
7 06.11.1995 FHW Modell für Netzsimulation Dimensionierung und Konstruktion der Leitungs- und Lastelemente Kokoscha, Götz
8 15.04.1996 FHW Drehstrom – Netzmodell Aufbau eines Transformator - Differentialschutzse Feldes, Georg
9 17.04.1996 FHW Drehstrom – Netzmodell Aufbau eines Schutzes für Blockgeneratoren Marbe, Jürgen
10 4. 10. 1996 FHW Drehstrom – Netzmodell Dimensionierung und Kunstruktion von Leitungselementen Wedel, Eric
11 6.11.1996 FHW Drehstrom – Netzmodell Leitungsschutz als Vergleichsschutz und Distanzschutz Schneider, Markus
12 31.10.1996 Stadtwerke Worms Installation und Inbetriebnahme einer neuen Rundsteuerzentrale einschließlich serieller Kopplung zum Netzleitsystem Maier, Günther Hans
13 04.04.1997 AEG T&d Energietechnik GmbH Automatische Generierung von konstruktiven Planungsunterlagen für GSI-Anlagen (Gas Insulated Switchgear) durch das 3D CAE-System Pergis Hofmann, Matthias
14 05.05.1997 AEG ATLAS Leittechnik GmbH Konfigurierbarer Attributgenerator für Netzgrafik Herr, Reinhard
15 28.05.1997 FHW Aufbau der Unterstationsleittechnik für ein Drehstromnetzmodell May, Thorsten
16 30.07.1997 ABB Netzleittechnik GmbH Optimierung der „MV-Proccess MicroLIBRARY“ im MicroSCADA Netzleitsystem Böhm, Kai - Uwe
17 05.06.1998 FHW Erdschlußmodellierung am Drehstromnetzmodell Besch, Jürgen
18 03.06.1998 FHW Drehstrom Netzmodell: Untersuchung über die Modellierung des Abstandkurzschlusses Ghodrati, Saeid
19 22.02.1999 Printed Motors GmbH Getriebeloser Elektro-Radnabenantrieb für Leichtmobile, auf der Basis eines Drehstrom-Synchronmotors mit Dauermagnet-Polrad Brodrecht, Thomas
20 31.03.1999 Lufthansa-Gebäude-Management GmbH Energiekostenoptimierung mit Investitionsrechnung am Objekt der Lufthansa Flugzeugwartungshalle, Standort München Fiethen, Markus
21 07.06.1999 Firma R. Stahl Fördertechnik GmbH Entwicklung einer Steuerung für Elektroseilzüge mit Trommelbremse Schäfer, Michael
22 27.10.1999 ABB Forschungszentrum Heidelberg Untersuchung von Schaltungen zur effektiven Spannungskonditionierung von Vakuumschaltkammern für Mittelspannung Schlensag, Marcel
23 05.06.2000 Alstom Energietechnik GmbH Untersuchung und Optimierung der Strategie zur Verkabelung der Steuer-, Schutz-, Mess-, Fernwirk- und Leittechnikkomponenten von Hochspannungsschaltanlagen und Weiterentwicklung eines PC-Tools zur Ermittlung der Mengengerüste für Steuerkabel Baum, Oliver
24 05.12.2000 Lufthansa-Gebäude-Management GmbH Untersuchung eines Shop – in - Shop Einkaufszentrums in Bezug auf optimalen elektrischen Energieverbrauch unter dem Aspekt des fortschreitenden Energiepreisverfalls Weber, Michael
25 19.12.2000 FHW Untersuchung des Einflusses der Transformatorstufung auf die Blindleistung des Verbrauchers Keidl, Dirk
26 09.04.2001 Stadtwerke Wiesbaden Untersuchung eines urbanen Versorgungsnetzes, im Hinblick auf eine optimierte Ausbau- und Instandhaltungsplanung Korger, Markus

Exkursionen

Exkursion nach Berlin
Für die Studenten des 4. und 5. Semesters des Studienschwerpunktes EAT findet vom 25. Oktober bis 29. Oktober 1999 eine Exkursion nach Berlin statt. An dieser Exkursion können 12 Studenten teilnehmen.

Vorgesehenes Besuchsprogramm:
    1.      Lastverteilung der VEAG
    2.      380/110-kV-Freiluftschaltanlage in konventioneller Bauweise
    3.      110-kV-SF6-Innenraumschaltanlage
    4.      Kraftwerk und historische Anlage
    5.      Schutz- und Leittechnik Fertigungsstätte
    6.      Anlagenfertigungsstätte
Interessierte Studenten tragen sich bitte bis zum 07.10.99 in die am Raum 331 ausgehängte Teilnehmerliste ein.

Nachlese 1999
Nach eingehender Besichtigung der Hauptstadtbauvorhaben am Anreisetag mit kleinem Umtrunk am Abend wurde am Dienstag das Besichtigungsprogramm bei der VEAG begonnen.

Besuch der VEAG
Erster Programmpunkt war die zentrale Steuerungsstelle der VEAG. Hier konnte man erfahren, wie ein großes Verbundnetz gesteuert werden kann.


Interessant war die Wiedervereinigung der deutschen Verbundnetze und die Probleme die mit der Deregulierung entstehen.

Die Berliner S-Bahn bracht uns nach Neuenhagen, wo als nächster Punkt des Besuchsprogramms das UW Neuenhagen besichtigt wurde.




Nach einer Stärkung zu Mittag konnte der Rundgang durch das Umspannwerk Neuenhagen begonnen werden.
Das als Freiluftanlage in konventioneller Bauweise konzipierte Umspannwerk ist eines der größten in Deutschland.
Neben den Betriebsproblemen eines Verbundnetzes wurden auch die Tätigkeitsfelder und Perspektiven von Ingenieuren bei Energieversorgungsunternehmen von den Studenten angesprochen.

Für die ausgezeichnete Betreuung und Organisation durch Herrn Loke, der in der zentralen Steuerungsstelle und auch im UW Neuenhagen von sehr kompetenten Kollegen unterstützt wurde, ist dieser Besuch der VEAG ein wertvoller Beitrag für unser Studienprogramm.

Ein anstrengender Tag braucht einen erholsamen Abend.

Besuch bei der BEWAG
Am Vormittag wurde das Heizkraftwerk Mitte (Foto liegt noch nicht vor) besichtigt.
Das Heizkraftwerk Mitte ist das modernste Kraftwerk der BEWAG.
Nach einem Mittagsimbiss im Besucherzentrum der BEWAG ging es am Nachmittag zur Besichtigung des UW Friedrichshain mit einer 380kV-Anlage in SF6 -Technik.



Für die ausgezeichnete Organisation und fachliche Betreuung dieses Besuches bei der BEWAG bedanken wir uns bei Dr. Neuendorf und seinen Mitarbeitern.




Im Abendprogramm wurden die angenehmen Eindrücke des Tages vertieft.

Traditionsgemäß standen  am letzten Besuchstag Fertigungsstätten für Geräte und Anlagen der Energietechnik auf dem Programm.

SIEMENS
Im Bereich Energieübertragung und -verteilung wurden wir von Herrn 
Dr. Jurisch begrüßt.
Nach der Vorstellung des Standortes und des Produktspektrums führte uns Dr. Jurisch durch die Fertigungsstätte für die Schutzgeräte.



Mit einem Mittagessen in der Kantine wurde dieser erfolgreiche und sehr interessante Vormittag abgeschlossen.
Für die ausgezeichnete Organisation bedanken wir uns bei Herrn Odau und seinen Kollegen.

Pirelli am Nachmittag
Wir besichtigten nicht eine Fertigungsstätte für Autoreifen, was bestimmt auch sehr interessant ist.
Nein, wir waren bei einem der größten Hersteller von Kabeln.
Dieses traditionsreiche Kabelwerk in Berlin wurde uns von Herrn Dipl.-Ing. Harald Wehrkamp sehr fachkundig vorgestellt.



Hier erfuhren wir auch, dass das PE-Kabel für die 380-kV Verbindung zum UW Friedrichshain hier im Kabelwerk gefertigt wurde.


Tief beeindruckt von einer hochentwickelten Fertigungstechnologie ging dieser Nachmittag zuende.
An dieser Stelle möchten wir uns bei Herrn Wehrkamp für die sehr interessante Führung und bei Frau Graßnick für die Organisation bedanken.

Nun, die abendliche Auswertung kennen wir ja schon.

Auch die Heimreise am Freitag verlief problemlos.

Ein voller Erfolg, wenn man die Teilnehmer befragt.