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Nur ein Quadratmeter Stoff?

Kopftuchtragende Muslima als Fachkräfte in der Sozialen Arbeit

Die bislang berichtete Diskriminierung bzw. Exklusion dieser Gruppe während der Berufsqualifizierung sowie bei Rekrutierung und Einsatzstrategien in dieses Berufsfeld muss als problematisch gelten angesichts des demographischen Wandels in der Bundesrepublik Deutschland und dem sich bereits abzeichnenden Fachkräftemangel, insbesondere auch im Bereich der professionellen sozialen Dienstleistungen, der geforderten interkulturellen Öffnung der sozialen Dienste in einer Migrationsgesellschaft, des normativen Horizonts der Sozialen Arbeit, die sich als Menschenrechtsprofession definiert und der Gerechtigkeitslücke gegenüber den Betroffenen, die von meritokratisch legitimierter Anerkennung und sozialer Aufstiegsmobilität ausgeschlossen werden. Dies verweist auf einen hohen Forschungsbedarf zu den Gründen von (personalverantwortlichen) Fachkräften der Träger und Einrichtungen Sozialer Arbeit, auf diese motivierten bzw. qualifizierten Frauen zu verzichten.

Ziel des Forschungsprojektes ist es, im Horizont der gesellschaftlichen Selbstverpflichtung der Antidiskriminierung und mit Blick auf die politische Forderung nach Integration von Frauen und Männern mit Migrationshintergrund sowie der professionspolitischen Forderung einer personellen Pluralisierung der Sozialen Arbeit im Sinne von Gender und Diversity Ursachen aufzudecken und Motive zu entschlüsseln, die einer Realisierung dieser Forderungen möglicherweise im Wege stehen. Von hier ausgehend sollen dann gemeinsam mit PartnerInnen aus der Praxis Handlungsempfehlungen entwickelt werden, die eine Umsetzung der genannten Verpflichtungen und Forderungen unterstützen.

Das Forschungsvorhaben wird unter Projektleitung von Prof. Dr. habil. Regina Dackweiler durchgeführt. Das Projekt wird gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.


BeKinBera

Beteiligung und Befähigung von Kindern und Jugendlichen im Beratungsprozess

Im 13. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung (BT-Drs-16/12860, 2009) steht der Aspekt der psychosozialen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt.
Mit Bezug auf die Ottawa-Charta (WHO, 1986) weist er wiederholt auf den »Befähigungsansatz« hin.

Der Bericht  plädiert für ein Verständnis von »gesundheitsbezogener Prävention und Gesundheitsförderung von Kindern und Jugendlichen«, die auf »eine Stärkung der Lebenssouveränität von Heranwachsenden durch die Verminderung bzw. den gekonnten Umgang mit Risiken und eine Förderung von Verwirklichungschancen, Entwicklungs- und Widerstandsressourcen« zielen.

Das Vorhaben BeKinBera unter Projektleitung von Professorin Dr. Heidrun Schulze arbeitet daran, die dazu noch vorhandene Forschungslücke zu schließen: In Beratungsprozessen wird der Befähigungsansatz mit der Beteiligung von Kindern verbunden – eine konsequente Realisierung der UN-Kinderrechtskonvention.

Bei BeKinBera handelt sich um eine mikrosoziologische Untersuchung der Kommunikation zwischen den Akteuren (Erwachsene und Kinder/Jugendliche). Das Forschungsvorhaben orientiert sich an einem partizipativen und praxisreflexiven Forschungsansatz, wie er in Deutschland mit Kindern im Kontext des Kinderschutzes noch nicht durchgeführt wurde.

 

Das Projekt wird finanziert aus dem Förderprogramm „Forschung
für die Praxis“ des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.

 

Erfahren Sie mehr über das Projekt bei Klick auf 


Interdisziplinär für die ambulante Palliativversorgung: TP-SAPV

Seit 2007 besteht auf Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) ein gesetzlicher Anspruch. Ihr Leitgedanke ist es, die Lebensqualität sterbender Menschen zu verbessern und sollte hierfür die lindernde Symptomkontrolle ebenso wie psychosoziale, spirituelle und lebensweltliche Aspekte berücksichtigen.
Das dazu seit Mitte 2012 laufende Forschungsvorhaben „Transdisziplinäre Professionalität im Bereich spezialisierter ambulanter Palliativversorgung“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. 

Die Hochschule RheinMain (Koordinierende Projektleitung: Prof. Dr. habil. Michael May)  und die Fachhochschule Frankfurt (Prof. Dr. Ulrike Schulze) untersuchen hierbei gemeinsam unter den oben genannten Aspekten Arbeitsbündnisse der professionellen Sterbebegleitung.

Ziel ist neben dem Wissenstransfer die Weiterentwicklung der Aus-, Fort- und Weiterbildungs-angebote im Bereich Palliative Care.

Erfahren Sie mehr nach Klick auf TP-SAPV 

 

 

 

 


Fachberatung im System der Entwicklung von Qualität in der frühen Bildung

Wie ist Fachberatung in die Entwicklung von Qualität in der frühen Bildung einbezogen und welche Optimierungsmöglichkeiten eröffnen sich für diese Multiplikatorenfunktion? Diese Fragestellung steht im Zentrum des vom BMBF geförderten dreijährigen Forschungsvorhabens unter Leitung von Prof. Dr. Angelika Ehrhardt.

Auf Grundlage der gewonnenen Ergebnisse sollen Anforderungen an die Qualifizierung von Fachberatung modular konkretisiert werden.

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AMIQUS

steht für „Ältere MigrantInnen im Quartier - Stützung und Initiierung von Netzwerken der Selbstorganisation und Selbsthilfe",
wird gefördert im Rahmen der BMBF- Ausschreibung „Soziale Innovationen für die Lebensqualität im Alter" (SILQUA- FH),
ist ein Verbund-Forschungsvorhaben der Hochschule RheinMain, Prof. Dr. habil. Michael May, mit der Hochschule Fulda, Prof. Dr. habil. Monika Alisch.

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maps

Der berufsbegleitende Studiengang Master of Arts: Advanced Professional Studies (maps) ist ein bisher in Deutschland einmaliger konsekutiver webgestützter Studiengang im Bereich Sozialer Arbeit.

Als Verbundprojekt der Fachhochschulen Fulda, Koblenz, Potsdam, Wiesbaden und der Universität Koblenz-Landau (Campus Koblenz) wird maps im allgemeinen Kompetenzteil über gemeinsam von den Verbundpartnern entwickelte Strukturmodule verfügen; jede Hochschule bietet dann eine spezifische Schwerpunktqualifizierung an.

Koordinator und inhaltlicher Betreuer für die Hochschule RheinMain ist Prof. Dr. habil. Michael May.

  

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