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Absolvent erhält VDI-Förderpreis

Grund zur Freude hatten: (von links) Prof. Heinz-Ulrich Vetter (VDI), Laudator, Christian Figueras (Hochschule Geisenheim), Mario Hilbig, (Hochschule RheinMain), Bastian Hoyer (Technische Hochschule Bingen), Dr.-Ing. Klaus-Werner Linneweber (VDI), stellv. Bezirksvereinsvorsitzender. © Loewemedia

Mario Hilbig, Absolvent des Masterstudiengangs Angewandte Physik am Fachbereich Ingenieurwissenschaften, ist mit dem Förderpreis des VDI Rheingau-Bezirksverein ausgezeichnet worden. In der Mitgliederversammlung des Vereins Deutscher Ingenieure, die am 7. März in Flörsheim stattfand, bekam er den Preis für hervorragende Studienleistungen. 

Nach der Laudatio von Prof. Heinz-Ulrich Vetter überreichte der stellvertretende Vorsitzende, Dr.-Ing. Klaus Werner Linnweber, vor über 150 Mitgliedern und Gästen die Urkunden an die Preisträger. Die Preise sind mit jeweils 500 EUR dotiert und beinhalten eine einjährige kostenlose Mitgliedschaft der Preisträger im VDI. Neben Mario Hilbig wurden Christian Figueras (Hochschule Geisenheim) und Bastian Hoyer (Technische Hochschule Bingen) ausgezeichnet.

Jahrgangsbester

Der Ausbildungsweg von Mario von Mario Hilbig begann mit dem Besuch einer Fachschule für Elektrotechnik, führte über eine dreijährige Lehre zum „Mikrotechnologen für Halbleitertechnik“ und praktischer Arbeit in der Halbleiterproduktion zum Bachelor-Studium der Physikalischen Technik an der Hochschule RheinMain, das er 2015 als Jahrgangsbester mit dem Notendurchschnitt von 1,1 abschloss.

Auch das anschließende Masterstudium der Angewandten Physik beendete er mit der Bestnote 1,1 (sehr gut). Die mit „sehr gut“ bewertete Masterarbeit von Mario Hilbig aus einem Spezialgebiet der Lasertechnik beschäftigt sich mit der Frequenzverfünffachung ultrakurzer Laserpulse. Ultrakurze Pulsdauern erlauben eine hohe zeitliche Auflösung und können daher benutzt werden, wenn schnelle chemische und physikalische Prozesse sichtbar gemacht werden sollen. Zum Beispiel kann man damit Relaxations- und Energietransferprozesse auf einer Zeitskala von Femtosekunden (10-15 Sekunden) untersuchen. Eine Anwendung dieser Technik könnte vielleicht die Entwicklung hochgenauer optischer Uhren sein, die wahrscheinlich in naher Zukunft die jetzigen Cäsium-Atomuhren als Zeitstandard-Geber ablösen werden.