„NUR EIN QUADRATMETER STOFF?“ KOPFTUCHTRAGENDE MUSLIMA ALS FACHKRÄFTE IN DER SOZIALEN ARBEIT

Auf einen Blick

Forschungsprojekt „Nur ein Quadratmeter Stoff?“ Kopftuchtragende Muslima als Fachkräfte in der Sozialen Arbeit
Fachbereich Sozialwesen
Leitung Prof. Dr. Regina-Maria Dackweiler
Beteiligte Tanja Hofmann, MA
Fördermittelgeber HMWK: Geschlechterforschung an Hessischen Hochschulen“
Laufzeit 5/2013 - 12/2014

Projektbeschreibung


Im Mittelpunkt des Forschungsprojekts stand die Frage nach einer gelingenden Berufsintegration von (angehenden) Kopftuchtragenden muslimischen Fachkräften in das Berufsfeld Soziale Arbeit.

Diese Frage berührt Rekrutierungs- und Einsatzstrategien von Verbänden, Trägern und Einrichtungen der Sozialen Dienste, welche ihre Arbeit verstärkt an den Prinzipien der interkulturellen Öffnung sowie der Geschlechtergerechtigkeit ausrichten wollen.
Ziel des Forschungsprojektes war es Ursachen aufzudecken und Motive zu entschlüsseln, die einer Realisierung dieser Leitideen im Falle muslimischer Fachkräfte, die ein Kopftuch tragen, möglicherweise im Wege stehen.

Die mittels Dokumentenanalyse, Expertinnen/Experten- und problemzentrierten Interviews, teilstandardisiertem Fragebogen sowie Gruppendiskussionen generierten Befunde verdeutlichen einerseits bestehende Ängste und Vorbehalte gegenüber kopftuchtragenden (angehenden) Fachkräften, andererseits die Suche und das Ringen um differenzierte, dem Individuum gerecht werdende Positionen im Kontext der rezenten Debatten zu „Islamkritik“ bzw. Islamfeindlichkeit.