>>MITLEBEN<< MENSCHEN MIT GEISTIGER BEHINDERUNG UND INTENSIVEM HILFEBEDARF WOHNEN MITTEN IN DER GEMEINDE/ STADT

Auf einen Blick

Forschungsprojekt >>Mitleben<< Menschen mit geistiger Behinderung und intensivem Hilfebedarf wohnen mitten in der Gemeinde/ Stadt
Fachbereich Sozialwesen
Institut ISAPP
Leitung Prof. Dr. Angelika Ehrhardt
Beteiligte Prof. Dr. Michael Schmidt
Prof. Dr. Michael May
Anne Zöllner, M.A. Soziale Arbeit
Projektpartner Werner Heimberg - Projektmanagement Lebenshilfe Landesverband Hessen
Fördermittelgeberenshilfe Landesverband Hessen (gefördert durch Aktion Mensch,)
seit 01.04.2015 gefördert durch den Landesverband Hessen
Bis 31.03.2015 gefördert durch Lebenshilfe Landesverband Hessen (gefördert durch Aktion Mensch,)
seit 01.04.2015 gefördert durch den Landesverband Hessen
Laufzeit 01.04.2012 - 31.03.2017

Projektbeschreibung


Der Landesverband der Lebenshilfe Hessen und neun angegliederte Träger entwickelten gemeinsam mit der o.g. Zielgruppe, ihren Angehörigen und der wissenschaftlichen Begleitung durch die Hochschule RheinMain innovative Wohnformen, die sich von klassischen Wohnangeboten der Behindertenhilfe abgrenzen: Innerhalb der ersten drei Jahre der Projektlaufzeit sollten insgesamt bis zu 80 Menschen mit Behinderung und intensivem Unterstützungsbedarf Eingliederungshilfeleistungen im Bereich Wohnen beantragen, die ihnen ein selbstbestimmtes Wohnen und Leben mitten in ihrer Gemeinde / Stadt dauerhaft sichern. Die konkrete Ausgestaltung der regionalen Projekte ist personen- und prozessabhängig. Im Zentrum stehen die persönlichen Wünsche, Interessen, Neigungen und Ressourcen der zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer.

Die Hochschule RheinMain hat die Aufgabe übernommen, die wesentlichen Bedingungsfaktoren für die langfristige Umsetzung des Projektvorhabens zu evaluieren. Im Fokus stehen die Prozesse der Teilhabeplanung, der Teilhabeplangespräche, die sozialräumlichen Bezüge und die sich veränderten Qualifikations- und Kompetenzaufgaben an die Fachkräfte. In diesem Zusammenhang werden Methoden mit Menschen mit Behinderung, ihren Angehörigen und der Mitarbeiterschaft vor Ort überprüft, die im Idealfall Impulse für eine weitreichendere Beteiligung der Zielgruppe an ihrer Teilhabeplanung ermöglichen und den Ausbau von ihren sozialen und beruflichen Netzwerken innerhalb des Gemeinwesens fördern.