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Hochschule RheinMain als "Innovative Hochschule" ausgewählt

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Die Hochschule RheinMain ist eine von 48 Hochschulen in Deutschland, die zur Förderung in der ersten Runde der Bund-Länder-Initiative "Innovative Hochschule" ausgewählt wurden. Das gab die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) heute in Bonn bekannt.

Gefördert wird das Projekt IMPACT RHEINMAIN. Es hat zum Ziel, innovative Projekte aus den Bereichen "Nachhaltige Mobilität" und "Smarte Systeme" mit Kooperationspartnern aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft umzusetzen. Die Forscherinnen und Forscher beschäftigen sich zum Beispiel mit Assistenzsystemen für Menschen im Alter oder mit der Entwicklung von wasserstoffbetriebenen Autos. "Wir freuen uns sehr, dass wir als Hochschule für Angewandte Wissenschaften als 'Innovative Hochschule' ausgewählt wurden. Das zeigt zum einen, dass wir das Expertengremium mit unserem Projekt IMPACT RHEINMAIN überzeugen konnten, bestärkt uns aber auch darin, zukünftig innovative, anwendungsbezogene Forschungsvorhaben mit externen Akteuren weiter zu verfolgen und so unsere Transferstrategie auszubauen", sagt Prof. Dr. Detlev Reymann, Präsident der Hochschule RheinMain.

Die Strategie zum Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Praxis basiert im Wesentlichen auf den drei profilbildenden Forschungsschwerpunkten der Hochschule RheinMain: Professionalität Sozialer Arbeit, Smarte Systeme für Mensch und Technik und Engineering 4.0. Ein besonderes Augenmerk legt die Hochschule auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Fachrichtungen. "Der Erfolg unseres Antrags zeigt, dass die Hochschule RheinMain nicht nur gute Lehre bietet, sondern auch forschungsstark ist", sagt Prof. Dr. Walid Hafezi, Vizepräsident für Forschung. Die Förderung des Projekts ist für einen Zeitraum von fünf Jahren angelegt und beginnt Anfang 2018.

Zur Bund-Länder-Initiative
Die Bund-Länder-Initiative zur Förderung des forschungsbasierten Ideen-, Wissens- und Technologietransfers – "Innovative Hochschule" – wurde im Sommer 2016 von den Regierungschefinnen und -chefs von Bund und Ländern beschlossen. Sie soll Hochschulen darin unterstützen, sich im Leistungsbereich Transfer und Innovation, der auch als – neben Forschung und Lehre – "dritte Mission" der Hochschulen bezeichnet wird, zu profilieren und ihre strategische Rolle im regionalen Innovationssystem zu stärken. Bund und Länder stellen dafür bis zu 550 Millionen Euro in zehn Jahren im Rahmen von zwei Runden zur Verfügung.

Weitere Informationen zur Förderinitiative unter  www.innovative-hochschule.de