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Hessentags-Kraniche werden in Rüsselsheim ausgestellt

Anita Zimmermann (Geschäftsführerin Flüsterpost e.v.), Prof. Dr. Walid Hafezi (Vizepräsident der Hochschule RheinMain) und Achim Neyer (Geschäftsführer des GPR) mit dem Kranichmobile. © Hochschulkommunikation | Hochschule RheinMain

Das Kranichmobile hängt im Foyer des GPR in Rüsselsheim. © Hochschulkommunikation | Hochschule RheinMain

1.226 Kraniche wurden während des Hessentags in Rüsselsheim am Stand der Hochschule RheinMain gebastelt - heute wurde ein Teil davon als Mobile im GPR Klinikum Rüsselsheim aufgehängt. Das Mobile soll durch verschiedene Krankenhäuser wandern und Patienten Hoffnung geben, wieder gesund zu werden. Bei diesem Projekt, das die Hochschule gemeinsam mit dem Verein Flüsterpost e.V. und dem GPR durchgeführt hat, geht es vor allem darum, Kindern krebskranker Eltern mehr Aufmerksamkeit zu schenken. 

"Insgesamt sind jährlich circa 200.000 Kinder unter 18 Jahren von der Krebserkrankung eines Elternteils betroffen. Krebs stellt eine Familiendiagnose dar, die nicht ignoriert werden darf", so die Geschäftsführerin des Vereins, Anita Zimmermann. 

"Der Hessentag wirkt nach"

Dass der Hessentag an vielen Stellen nachwirkt, auch in diesem Fall, stellt Achim Neyer, Geschäftsführer des GPR erfreut fest. "Es ist ein schönes Ereignis das Mobile heute aufzuhängen. Wir freuen uns über die guten Kooperationsbeziehungen mit der Hochschule. Das Mobile wird jetzt hier für ein paar Monate gezeigt und wird dann weiterwandern."

Der Vizepräsident der Hochschule RheinMain, Prof. Dr. Walif Hafezi, stellte das große Engagement von Prof. Dr. Gerhard Trabert, Professor für Soziale Arbeit an der Hochschule RheinMain und Vorsitzender des Vereins Flüsterpost e.V. heraus, der die Idee zur Kooperation der drei Institutionen während des Hessentags hatte.