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Media & Design
Management

Master of Arts
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Worum geht's?

Der Masterstudiengang Media & Design Management an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden verbindet die Fächer Wirtschaft, Gestaltung und Technik sinnvoll miteinander und bietet sowohl eine Vertiefung als auch eine Erweiterung der im Bachelorstudium erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen. Dieses Bildungskonzept zeichnet den Wiesbadener Masterstudiengang besonders aus.

Die im Rahmen des Masterstudiengangs in Englisch und Deutsch angebotenen sieben Wahlpflichtmodule (Marketing & Sales, Unternehmenskommunikation, Digital Media Production, Interactive Media, Mobile Media & Telecommunications, Digitales Kommunikationsdesign und Markenentwicklung) bereiten Studierende auf bestimmte Funktionsbereiche in Medien- und Designbranchen sowie darüber hinaus vor.

Studierende des Masterstudiengangs haben die Möglichkeit, einen weiteren Masterabschluss (Master of Business Administration) zu ihrem Master of Arts noch während des regulären Studiums an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden zu erwerben (Double Your Degree). Ihr drittes Semester verbringen sie hierfür entweder an der Ramkhamhaeng Universität (RU) oder dem National Institute of Development Administration (NIDA) in Bangkok/Thailand.

 
Was brauche ich?
  • Ein abgeschlossenes Bachelorstudium an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Media Management oder Kommunikationsdesign mit mindestens 180 ECTS-Punkten oder vergleichbare Abschlüsse, welche äquivalente Design-, Medien- und/oder Managementkompetenzen vermitteln.
  • Beim Studienabschluss in anderen Studiengängen als Media Management und Kommunikationsdesign ist eine  Äquivalenztabelle (PDF 91 KB) unbedingt auszufüllen, aus der hervorgehen sollte, dass mindestens 90 ECTS-Punkte, d. h. 50% der Lehrinhalte im bereits abgeschlossenen Bachelorstudiengang, den Lehrinhalten des Masterstudiengangs entsprechen.
  • In allen Fällen ist zudem ein Bewerbungsschreiben mit Darstellung der besonderen fachlichen Befähigung und der Motivation für das Masterstudium an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden einzureichen.
  • Der Nachweis englischer Sprachkenntnisse auf dem Niveau B2 muss für alle Bewerberinnen und Bewerber bis spätestens zum Bewerbungsfristende am 15. Juli erfolgen. Ein Sprachtest kann auch am Sprachenzentrum der Hochschule RheinMain abgelegt werden. Zudem finden Sie beim Sprachenzentrum eine Tabelle mit allen Sprachnachweisen, die für die Bewerbung akzeptiert werden können.
  • Falls das Abschlusszeugnis zu Bewerbungsschluss noch nicht vorliegt, muss ein vorläufiges Zeugnis eingereicht werden, aus dem die Durchschnittsnote der bisher erbrachten Leistungen hervorgeht und in dem bestätigt wird, dass nicht mehr als 20% der ECTS bis zum Abschluss fehlen.

Detaillierte Informationen finden Sie in der Zulassungssatzung (PDF 13 KB).

 
Was kann ich damit machen?

Die Berufsfelder der Absolventinnen und Absolventen liegen sowohl in der Designindustrie als auch in den sogenannten TIMES-Branchen (Telecommunications, Information Technology, Media, Entertainment and Security). Hierzu gehören Unternehmen aus Film, Radio, Fernsehen sowie Werbe-, Kommunikations- und Kreativagenturen wie auch andere Medien- und Telekommunikationsunternehmen. Weiterhin bieten sich Funktionen in Industrie-, Handel-, und Dienstleistungsunternehmen sowie dem öffentlichen Dienst an. Diese liegen in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, dem Marketing oder auch der Markt- und Unternehmenskommunikation sowie dem Design.

Steckbrief

Studienort Wiesbaden, Campus Unter den Eichen
Regelstudienzeit 4 Semester
Akkreditierungsagentur  ACQUIN
Studienbeginn zum Wintersemester
Zulassung
  • Bewerbungsschluss: 15.07. eines jeden Jahres
Kontakt Das Studien-Informations-Centrum hilft bei allen Fragen zum Studium und zur Bewerbung weiter.
Über das Sekretariat können Sie direkt Kontakt mit dem Studiengang aufnehmen.

Herr Prof. Dr. Dr. Alexander Moutchnik, Studiengangsleiter des Masterstudiengangs "Media & Design Management", bietet für Studieninteressierte Informationsveranstaltungen an.

Ort:
Unter den Eichen 5
65195 Wiesbaden

Gebäude B

Zeit:
8. Mai 2018
, Dienstag, 14:00 bis ca. 15:30, Raum B-205a

22. Mai 2018, Dienstag, 14:00 bis ca. 15:30, Raum B-205a

Studieninteressierte für den Masterstudiengang "Media & Design Management" sind herzlich eingeladen.

Programm der Einführungstage

 PRINTVERSION (PDF)

Wir möchten Sie im Rahmen einer zweitägigen Einführungsveranstaltung herzlich willkommen heißen und Ihnen währenddessen sowohl den Studiengang als auch die Hochschule RheinMain ein wenig näher bringen. Die Teilnahme an beiden Tagen der Veranstaltung ist unbedingt ratsam. So lernen Sie Professoren und Mitarbeiter des Studiengangs kennen. Vertreter verschiedener Abteilungen der Hochschule stellen die für Sie wichtigen Services und Einrichtungen der Hochschule vor. Sie erhalten z.B. Informationen über die Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten am Studiengang und erfahren Details zu den Prüfungsmodalitäten. Besonders wichtig sind hierbei die Fristen und Verfahren der Online-Prüfungsanmeldungen. Auch bereits im ersten Semester müssen Sie Fächer belegen und sich zu Prüfungen anmelden. Ein Versäumnis dieser Fristen oder Fehler bei den Anmeldungen hätten zur Folge, dass Sie im ersten Semester keine Prüfungen absolvieren können! Wir empfehlen daher dringend die Teilnahme an dieser kompakten Informationsveranstaltung während der beiden Einführungstage.

16. Oktober 2017, Montag (Unter den Eichen 5, Gebäude B, 2. Stock)

Raum B212

10:00 – 12:30   Master Brunch, Begrüßung durch Studierende, erste Fragen zum Studium, Fotos

Raum B205a

12:30 – 12:45   Begrüßung durch den Studiengangsleiter (Prof. Dr. Dr. Alexander Moutchnik),      Vorstellungsrunde Kollegium (alle Professoren und Mitarbeiter)

12:45 – 13:00   Vorstellung des Prüfungsausschusses (Prof. Jörg Waldschütz)

13:00 – 13:15   Vorstellung des Doppelmasterprogramms (Prof. Claudia Aymar)

14:00 – 15:00   Vorstellung des Masterstudiengangs durch den Studiengangsleiter (Prof. Dr. Dr. Alexander Moutchnik)

Campus Unter den Eichen

15:00 – 15:30   Campusführung

17:00   Begrüßung aller Studierenden, Präsident der Hochschule RheinMain Prof. Dr. Detlev Reymann, Schlachthof Wiesbaden

17. Oktober 2017, Dienstag

Raum B205a

10:00 – 10:30   Einführung in die allgemeinen Sicherheitsbestimmungen (Sascha Rehn)

10:30 – 11:00   Vorstellung des Competence & Career Centers der Hochschule RheinMain (Lina Glashoff)

11:15 – 11:45   Einführung in die Nutzung des Hochschulnetzwerks (Stefan Kanitz)

11:45 – 13:00   Mittagspause

13:00 – 13:45   Einführung in die Prüfungsanmeldung und Notenverwaltung (HIS-QIS-System) (Oliver Hilligardt)

13:45 – 14:30   Einführung in die Stud.IP-Plattform (Steve Hoffmann).

14:30 – 14:50   Internationale Programme der Hochschule RheinMain (Studium und Praktikum im      Ausland, DAAD-Programme, Erasmus-Programm) (Judith Hayer, Eva Bauer)

Hochschul- und Landesbibliothek, Rheinstraße 55-57

15:00 – 16:30   Führung durch die Hochschul- und Landesbibliothek (Dr. Martin Mayer)

18. Oktober 2017, Mittwoch

13:00 – 17:00   Besuch des Filminstituts und des Museums für Kommunikation in Frankfurt am Main

 

 

Business & Management

Business Development & Innovation

Bildgestaltung und -technik

Designkonzeption

Designtheorie und- praxis

Student Research & Scientific Methods

Marketing & Sales (Wahlpflichtfach)

Unternehmenskommunikation (Wahlpflichtfach)

Digital Media Production (Wahlpflichtfach)

Interactive Media (Wahlpflichtfach)

Mobile Media & Telecommunications (Wahlpflichtfach)

Markenentwicklung (Wahlpflichtfach)

Digitales Kommunikationsdesign (Wahlpflichtfach)

Unternehmenskultur und -führung

Projektstudium

Aufbau des Studiums

 

Der Masterstudiengang "Media & Design Management" wurde an der Hochschule RheinMain erstmals zum Wintersemester 2009/2010 angeboten.

Das viersemestrige Studium dient der Wissensvermittlung und fachlichen Spezialisierung. Dabei vermitteln die Pflichtfächer wirtschaftliche, gestalterische und technische Grundkompetenzen. Die Wahlpflichtfächer fördern die Spezialisierung auf spezielle Medienbranchen und Funktionsbereiche.

Das Projektstudium soll die Studierenden dazu befähigen, ihr theoretisches Wissen umzusetzen und zu vertiefen sowie gleichzeitig wichtige Praxiskontakte für den späteren Berufseinstieg zu knüpfen und im Studium erworbenes Wissen in der Praxis anwenden zu können.

In den Studienarbeiten wird der wissenschaftliche Umgang mit aktuellen Fragestellungen zu Kernbereichen des Studiums vermittelt. Gleichzeitig findet eine Vertiefung und Aktualisierung des Fachwissens in den Spezialisierungsfächern statt. Zudem werden die Studierenden hier zur Vorbereitung der Erstellung der Masterthesis an das wissenschaftliche Arbeiten herangeführt.

Die Masterthesis soll zeigen, dass der Kandidat/die Kandidatin in der Lage ist, innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums ein Problem aus den Fächern/Modulen des Masterstudiengangs Media & Design Management selbständig nach wissenschaftlichen sowie gestaltungsspezifischen Methoden zu bearbeiten.

Die Themenstellung der Masterthesis erfolgt in Bezug auf die belegten Wahlpflichtfächer und unterstützt so eine weitere Schwerpunktbildung bzw. Spezialisierung im Studium. Die Lehrveranstaltungen des zweiten Semesters werden in englischer Sprache durchgeführt.

Fach- und Lehrgebiete

Im Master-Studiengang "Media & Design Management" werden - aufbauend auf den Inhalten der Bachelor-Studiengänge - verschiedene Vertiefungsmöglichkeiten angeboten. Diese sind im Einzelnen:

  • Marketing & Sales
  • Unternehmenskommunikation
  • Digital Media Production
  • Interactive Media
  • Mobile Media & Telecommunications
  • Brand Development
  • Digital Communication & Design

Die Vertiefung des Studiums nach eigenen Interessensschwerpunkten beginnt mit der Entscheidung der Wahplflichtfächer im zweiten Semester. Im Projektstudium im dritten Semester und in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung in der Master Thesis können die gewählten Vertiefungsrichtungen dann fortgeführt und durch weitere Erfahrungen angereichert werden.

 Module und Lehrveranstaltungen (PO 2013)

Semestertermine

Sommersemester 2017

01.04.2017 - Semesterbeginn

04.04.2017 - Anmeldung zur Master-Thesis im Sekretariat

18.04.2017 - Vorlesungsbeginn, Belegfrist in QIS, SRP-Anmeldebeginn

05.05.2017 - Abschlussfeier

09.05.2017 - Infoveranstaltung

23.05.2017 - Infoveranstaltung

21.07.2017 - Vorlesungsende

30.09.2017 - Semesterende

Wintersemester 2017-2018

Prüfungs- und Studienordnung

Für den Master-Studiengang Media & Design Management gelten neben den ABPO (Allgemeinen Bestimmungen für Prüfungsordnungen) der Hochschule RheinMain auch zusätzlich die BBPO (Besonderen Bestimmungen für Prüfungsordnungen) für diesen Studiengang.

Die Prüfungs- und Studienordnungen werden vom zentralen Prüfungsamt bereitgestellt.

Prüfungs-und Studienordnung des Fachbereiches Design Informatik Medien

Anerkennung von Leistungen

Informationen zur Anerkennung von Leistungen finden Sie unter Studienorganisation.

Anerkennung von Leistungen

Anerkennungssatzung der Hochschule RheinMain

Prüfungsergebnisse

Studierende können ihre Prüfungsergebnisse über das Prüfungs-Portal der Hochschule RheinMain (HIS-QIS) abrufen.

Über QIS haben Studierende u.a. Zugriff auf Sammelscheine und Notenspiegel. Der Zugang erfolgt über den HDS-Account (HDS = HochschulDirectoryService), der vom ITC (IT-Center) vergeben wurde.

 Zum Prüfungsportal der Hochschule RheinMain

Führung durch die Hochschul- und Landesbibliothek mit Dr. Martin Mayer, 17.10.2017

Erstsemesterbegrüßung, 16.10.2017

 

Wiesbadener Master-Studierende auf dem ADC-Festival 2017

hFMA NETZREPORTER begleiten Master-Studierende der Hochschule RheinMain nach Hamburg auf das Festival des Art Directors Club für Deutschland.

HAMBURG. Am 10. Mai 2017 reisten 18 Studierende des Wiesbadener Masterstudiengangs „Media & Design Management“ mit zwei Professoren nach Hamburg, um dort am ADC Junior Tag sowie an weiteren hochkarätigen Programmangeboten teilzunehmen. Mit dazu gehörte der Besuch der wohl größten Ausstellung professioneller Medienarbeiten im deutschsprachigen Raum aus allen Bereichen der Kreativwirtschaft. Angebote wie „Speedrecruiting für Nachwuchstalente“, bei dem sich interessierte Studierende im persönlichen Gespräch bei großen Agenturen wie McCann, Scholz & Friends und Telekom Design vorstellen konnten, zogen das Interesse auf spannende Berufsangebote der Kreativwirtschaft.

Mit dem ADC Junior Kongress am 10. Mai 2017 startete der öffentliche Teil des diesjährigen ADC Festivals und Kongress auf Kampnagel in Hamburg. Spannende Vorträge sowie die Wahl und Auszeichnung der kreativsten Unternehmens- und Nachwuchsarbeiten der vergangenen zwölf Monate bieten ein Festival-Programm, das die weite Reise nach Hamburg lohnt. Wieder gab es viel zu sehen, lernen und feiern.

378 Jurymitglieder tagten unter der Leitung von Jury-Chairman Erik Spiekermann in den Fachgebieten des ADC zwei Tage lang, um aus den über 7200 eingereichten Arbeiten die Besten der Besten im ADC Wettbewerb 2017 sowie des ADC Nachwuchswettbewerbs zu küren. Bewertungskriterien wie „Originalität, Klarheit, Kraft (Bewirkt die Arbeit eine Bewusstseinsveränderung?), Machart und Freude (Berührt die Arbeit?)“ leiteten die Jurymitglieder zu Ihren Entscheidungen. Welche Kreativarbeit gewinnt eine oder mehrere der begehrten ADC Nagel-Trophäen? Die Festivalbilanz fiel großartig aus: 2017: 40 x Gold, 124 x Silber, 201 x Bronze sowie 4 x Grand Prix.

Kreative Exzellenz als Erfolgsfaktor im „War of Attention“

Einen absoluten Hingucker lieferte die Agentur HEIMAT Berlin für HORNBACH. Unter dem Titel: „Du lebst. Erinnerst Du dich?“ zeigt ein kurzweiliger Stundfilm, wie Hornbach leidenschaftliche Handwerkerherzen zu begeistern weiß. Ein ADC Grand Prix ging in der Kategorie „Digitale Medien“ an die TELEKOM für ihre Spiele-App „Sea Hero Quest“. Konzipiert wurde die Arbeit von Saatchi & Saatchi London.

In der Kategorie „Design“ gelang es der Agentur Serviceplan München mit der Produktentwicklung „DOT. The First Braille Smartwatch“ die Jury zu überzeugen. Die Agenturgruppe DDB Germany gewann in der Kategorie „Werbung“ mit einer Aufklärungs- und Vorsorgekampagne zum Thema Brustkrebs: „Check it before it´s removed“ (Pink Ribbon Deutschland). DER SPIEGEL sicherte sich den ADC Grand Prix in der Kategorie „Editorial“ mit seiner Amerikawahl-Titelseite „Das Ende der Welt“.

Unter dem Motto „Disrupting Deutschland“ forderte ADC Präsident Dr. Stephan Vogel öffentlich dazu auf, aus Deutschland ein Land der Innovatoren á la Elon Musk oder Steve Jobs werden zu lassen. Dazu Vogel: „In Deutschland muss endlich die technologische Intelligenz mit der kreativen Intelligenz zusammenarbeiten.“ Ein interessanter Gedanke: Mehr Innovationserfolg durch mehr Kooperationen von Ingenieuren und Kreativen. Darüber lässt sich reden.

Durch die begleitenden Professoren Rüdiger Pichler und Jörg Waldschütz erhielten die teilnehmenden Wiesbadener Master-Studierenden wertvolle Einblicke und Hintergrundinformationen in die Kreativbranche sowie zu den Entscheidungskriterien der ADC-Juroren. Die Studierenden konnten Kontakte zu Agenturchefs, Kongressreferenten und anderen Kreativwirtschaftsvertretern knüpfen.

Kreative Exzellenz und der Nachwuchs in Deutschland

Elke Klinkhammer, Chairwoman des ADC Junior Wettbewerbs, resümiert: „Wir haben eine beeindruckende mediale und kreative Bandbreite in den Einreichungen gesehen und auch ausgezeichnet.“ Beeindruckende Studenten- und Juniorarbeiten sowie alle anderen ausgezeichneten Werke sind noch bis zum 21. Mai 2017 im Hamburger Museum der Arbeit zu sehen.

Kein ADC Festival ohne Awards Show und legendäre After Show Party

Auf der ADC Awards Show am 11. Mai auf Kampnagel wurden den Gästen die 30 mit ADC Goldnägeln ausgezeichneten Arbeiten gezeigt und alle Gewinner auf der Bühne geehrt. Durch die Gala führten TV-Moderator Jo Schück und ADC Präsidiumsmitglied Britta Poetzsch. Anschließend öffneten sich die Tore zur legendären ADC After Show Party auf Hamburg Kampnagel. Dort tanzte und feierte sich die Kreativgesellschaft ausgelassen bis in die frühen Morgenstunden. Fazit: Viel gesehen. Viel gelernt. Viel gefeiert? Freu Dich auf das ADC Festival 2018.

Text: Maria Rech, Foto: Yves Otterbach

Besuch der Frankfurter Buchmesse, 19. Oktober 2016

Erstsemesterbegrüßung am 17. Oktober 2016

Studie "Unternehmenskommunikation 4.0"

Eine Projektgruppe des Masterstudiengangs hat unter dem Stichwort "Unternehmenskommunikation 4.0" künftige Herausforderungen in der Unternehmenskommunikation untersucht. Im Rahmen ihrer von Prof. Dr. Bodo Kirf initiierten Delphi-Studie konfrontierte sie 29 Kommunikationsexperten mit Hypothesen aus fünf Themenfeldern hinsichtlich der Aufgaben, Prozesse und Instrumente sowie des Einflusses von "Big Data", Digitalisierung und Vernetzung... (siehe Bericht auf prreport.de)

Besuch des ADC-Kongresses in Hamburg, 20.-24. April 2016

 

Besuch der Frankfurter Buchmesse, 14.10.2015

 

Erstsemesterbegrüßung, 12.10.2015

 

Besuch der Frankfurter Buchmesse, 08.10.2014

 

Erstsemesterbegrüßung, 06.10.2014

 

2017

  • Böhm, S., Quint, W., Winzer, P. (Hrsg.) (2017): Advanced E-Business Research – International Trends & Issues. Frankfurt: Peter Lang. 
  • Jäger, W. (2017): Mit einem Klick zum Job - Das Schlagwort Recruiting 4.0 ist in aller Munde. In: Personalwirtschaft/Recruiting Guide 2017, S. 25-27.
  • Jäger, W. (2017): Dann schauen wir mal - 2016 war das Jahr für Virtual Reality (VR). In: Personalwirtschaft/HR-Software Guide 2017, S. 49-51.
  • Jäger, W. (2017): Wearables im Personalmanagement. In: HR Performance (2), S. 56-58.
  • Jäger, W. (2017): Der HR-Medien-Pionier. In: Personalwirtschaft (4), S. 64-67.
  • Kirf, B., Eicke, K.-N. (2017): Integrierte CR-Kommunikation und interne Stakeholder-Orientierung. In: Wagner, R., Roschker, N., Moutchnik, A. (Hrsg.): CSR und Interne Kommunikation. Forschungsansätze und Praxisbeiträge, Springer Gabler, Wiesbaden, S. 67-86.
  • Kochhan, C., Allmendinger, K., Korn, H. (2017): Planung und Umsetzung von CSR-Kommunikation, in: Wagner, R., Roschker, N., Moutchnik, A. (Hrsg.): CSR und Interne Kommunikation. Forschungsansätze und Praxisbeiträge, Springer Gabler, Wiesbaden, S. 225-241.
  • Kochhan, C., Reiter, A., Schunk, H. (2017): Ambient-Marketing für Printmedien. Interviewstudie zu Akzeptanz und Bewertung innerhalb der Generationen Y, X sowie 50plus, Springer Gabler, Wiesbaden.
  • Wagner, R., Roschker, N., Moutchnik, A. (2017): CSR und Interne Kommunikation. Forschungsansätze und Praxisbeiträge (= Management-Reihe Corporate Social Responsibility), Springer Gabler, Wiesbaden.
  • Schunk, H., Könecke, T., Preuß, H. (2017): Markenbezogene Zahlungsbereitschaft für Sportbekleidung. Quantifizierung von Preispremien für Funktions-T-Shirts mittels der Conjoint-Analyse. In: Sciamus – Sport und Management (7), S. 1-19.
  • Spierling, U. (2017). Eingebunden in die Geschichte eines Ortes: Mobiles interaktives Erzählen mit Augmented Reality. In: Interaktive Medien: Interfaces – Netze – Virtuelle Welten, Jahrbuch Immersiver Medien 2016, hrsg. vom Institut für Immersive Medien an der FH Kiel, Schüren, Marburg.
  • Winzer, P., Massarczyk, E. (2017): The Impact of Regulatory Frameworks and Obligations on Telecommunication Market Developments – Analysis of the European and Asian Broadband Markets and Regulatory Frameworks. Paper for: IARIA Conference – DataSys 2017 (25.-29. June 2017, Venice), Konferenz-Tagungsband, ISBN: 978-1-61208-562-3.
  • Winzer, P., Massarczyk, E., Kiel, T.E. (2017): Evaluation of the Impact of E-Serices on Customer Willingness to Pay for a Higher Bandwith in the German Broadband Market. In: Böhm, S., Quint, W., Winzer, P. (Hrsg.) Advanced E-Business Research – International Trends & Issues, Peter Lang, Frankfurt.
  • Winzer, P., Böhm, S., Quint, W. (2017): Vorgestellt: CAEBUS – Das Center for Advanced E-Business Studies am Fachbereich Design Informatik Medien der Hochschule RheinMain in Wiesbaden. In: MedienWirtschaft (14-1), S. 44-47.

2016

  • Böhm, S., Jäger, W. (2016): Mobile Candidate Experience: Anforderungen an eine effiziente Bewerberansprache über mobile Karriere-Websites. In: HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik (10-10), S. 1-17.
  • Jurisch, M., Igler, B., Böhm, S. (2016): PROFRAME: A Prototyping Framework for Mobile Enterprise Applications. In: Proceedings of the Ninth International Conference on Advances in Human-oriented and Personalized Mechanisms (CENTRIC 2016), August 21-25, 2016, Rome, Italy, pp. 7-11.
  • Böhm, S., Berntzen, L. (2016): CENTRIC 2016, The Ninth International Conference on Advances in Human-oriented and Personalized Mechanisms, Technologies, and Services. ThinkMind.
  • Böhm, S., Powilat, C. (2016): Mobile Readiness of Corporate Websites: A Cross-Country Analysis of Implementation Status and Performance Impacts. In: Proceedings of the Annual Conference of the European Media Management Association, June 2-5, 2016, Porto, Portugal.
  • Böhm, S., Constantine, P. (2016): Impact of contextuality on mobile learning acceptance: An empirical study based on a language learning app. In: Interactive Technology and Smart Education (13-2), pp. 107-122.
  • Böhm, S., Achilles, W. (2016): Mobile Recruiting Beyond Job Search: A User-Centered Approach for Smartphone-Based Job Applications. In: Proceedings of the Ninth International Conference on Advances in Human-oriented and Personalized Mechanisms (CENTRIC 2016), August 21-25, 2016, Rome, Italy, pp. 1-6.
  • Funke, S.-O. (2016): Video ist King! Erfogreiches Online-Marketing mit YouTube. Inkl. Storytelling, Rheinwerk Computing, Bonn.
  • Jäger, W., Meurer, S. (2016): Karriere-Webseiten schicken in mobile Sackgassen. In: Personalwirtschaft (2), S. 30-34.
  • Jäger, W., Meurer, S. (2016): Social Media und Web 2.0. In: HR Performance, Sonderheft Recruiting Tomorrow (2), S. 14-15.
  • Jäger, W., Körner, P. (2016): New Work, New Leadership. In: Petry, T. (Hrsg.): Digital Leadership - Erfolgreiches Führen in Zeiten der Digital Economy, Freiburg, S. 99-114.
  • Buckmann, J., Jäger, W., Meurer, S. (2016): Arbeitgeberauftritt.CH - Personalmarketing im Internet 2016, Zürich/Königstein.
  • Kirf, B., Eicke, K.-N. (2016): Zehn Thesen zu Trends und Tendenzen des künftigen Kommunikationsmanagements. In: Bentele, G., Piwinger, M., Schönborn, G. (Hrsg.): Kommunikationsmanagement. Strategie – Wissen – Lösungen, Luchterhand, Köln, S. 1-28.
  • Kochhan, C., Lorenz Amezcua, M., Moutchnik, A., Rhein H. (2016): Kulturerleben nachgefragt: Generation Y, junge Eltern und 55-65-Jährige im Interview, Springer, Wiesbaden.
  • Kochhan, C., Heyn, F. (2016): Ökologische Qualitätssiegel im Non-Food-Bereich aus Sicht der Generation Y. In: UmweltWirtschaftsForum (24-2), S. 151-164.
  • Moutchnik, A., Rademacher, L. (2016): CSR-Kommunikation und CSR-Wahrnehmung: Forschungs- und Praxisbeiträge. UmweltWirtschaftsForum (24-2/3), 18 Beiträge, 176 Seiten.
  • Moutchnik, A., Schmidpeter, R. (2016): CSR- und Nachhaltigkeitsmanagement: Beiträge der Forschung und Praxis. UmweltWirtschaftsForum (24-4), 13 Beiträge, 122 Seiten.
  • Lorenz, P., Moutchnik, A. (2016): Corporate Social Responsibility in the UK Creative Industries: Building the Missing Link. In: UmweltWirtschaftsForum (24-2/3), pp. 245-252.
  • Moutchnik, A., Rademacher, L. (2016): CSR-Kommunikation und CSR-Wahrnehmung: Forschungs- und Praxisbeiträge. Vorwort der Herausgeber. In: UmwelWirtschaftsForum (24-2/3), S. 121-125.
  • Moutchnik, A., Schmidtpeter, R. (2016): CSR- und Nachhaltigkeitsmanagement: Beiträge der Forschung und Praxis. Vorwort der Herausgeber. In: UmweltWirtschaftsForum (24-4), S. 299-301.
  • Moutchnik, A. (2016): Environmental and quality management systems and standards of churches and religious organizations. Comparative analysis of international experience with ISO 9001, ISO 14001 and ISO 26000. In: UmweltWirtschaftsForum (24-4), pp. 409-416.
  • Schunk, H., Könecke, T., Regier, S. (2016): Grundlagen zur Marke und einigen relevanten Trends der Markenführung. In: Regier, S., Schunk, H., Könecke, T. (Hrsg.): Marken und Medien. Wiesbaden: Springer Gabler, S. 21-34.
  • Könecke, T., Schunk, H. (2016): Grundlagen zu Medien und Medienmärkten. In: Regier, S., Schunk, H., Könecke, T. (Hrsg.): Marken und Medien. Springer Gabler, Wiesbaden, S. 3-19.
  • Regier, S., Schunk, H., Könecke, T. (Hrsg.) (2016): Marken und Medien. Wiesbaden: Springer Gabler.
  • Schunk, H. Könecke, T., Preuß, H. (2016): Sportökonomische Quantifizierung markenbezogener Emotionen: Eine volkswirtschaftliche Bestimmung des jährlichen Markengewinns für Sportbekleidung in Deutschland. In: Woratschek, H., Germelmann, C. C., Kaiser, M. (Hrsg.): Der seltsame Fall des Dr. Jeckyll und Mr. Hyde – Homo Oeconomicus und Homo Emotionalis im Sportmanagement, Schorndorf, S. 29-36.
  • Bauer, L., Schunk, H. (2016): Markenführung und Nachhaltigkeit in der Textilindustrie. In: UmweltWirtschaftsForum (24-4), S. 383-391.
  • Kampa, A., Spierling, U. (2016): Requirements and Solutions for Location-based Augmented Reality Storytelling in an Outdoor Museum. In: Busch/Sieck (Eds.): Culture and Computer Science – Augmented Reality, Proceedings of KUI 2016 (Kultur und Informatik, May 2016), VWH-Verlag, Glückstadt, pp. 105-117.
  • Kampa, A., Stöbener, K., Spierling, U. (2016): User Interface Prototyping for Handheld Mobile Augmented Reality Applications. In: G. Wallner et al. (Eds.): Entertainment Computing, Proceedings of ICEC 2016, LNCS 9926, Springer International Publishing, pp. 229-234.
  • Spierling, U., Kampa, A., Stöbener, K. (2016): Magic Equipment: Integrating Digital Narrative and Interaction Design in an Augmented Reality Quest. In: Proceedings of International Conference on Culture & Computer Science ICCCS’16, October 25–28, 2016, Windhoek, Namibia, pp. 56-61.
  • Wickel-Kirsch, S., Jäger, W. (2016): Studie Personalcontrolling 2015 – Ergebnisse eine online-Befragung 2015; Haufe-Lexware, Freiburg.
  • Wickel-Kirsch, S., Dehm, M., Romeiser, J. (2016):·Leistungsorientierte Bezahlung zur Differenzierung der Löhne und Gehälter. In: CFO aktuell (1), S. 30-32.
  • Wickel-Kirsch, S., Jäger, W. (2016): Tipps: so klappt Personalcontrolling. In: Personalmagazin (6-16), S. 41.
  • Niedermayr-Kruse, R., Wickel-Kirsch, S. (2016):·Kompetenzbasierte Personalarbeit im Controlling. In: Controlling & Management Review (5), S. 64-66.
  • Wickel-Kirsch, S., Jäger, W. (2016):·Studie Personalcontrolling 2015. Entwicklungsstand und Fortschritte in den letzten Jahren. In: CFO aktuell (6), S. 241-244.
  • Wickel-Kirsch, S., Treier, H. (2016): Die zukünftige Rolle des Personalcontrollings. In: http://www.humanresourcesmanager.de/ressorts/artikel/die-zukuenftige-rolle-despersonalcontrollings-993174767
  • Winzer, P. (2016): Preisfindung für das VDSL-Layer2-Bitsrom-Produkt. In: VATM-Jahrbuch 2016, S. 26-27.
  • Winzer, P., Steffen T. (2016): Acceptance of Mobile Applications and the Willingness to Pay for Mobile Heritage Communication in Museums. Paper for: 3rd International Tourism, Travel and Leisure Studies Conference (TOURAVEL ’16), 1.-2. Juli 2016, Istanbul.
  • Winzer, P., Steffen, T. (2016): Interest in and Willingness to Pay for Mobile Applications in Museums. Paper for: Games and Learning Alliance conference (GALA 2016), 5.-7. Dezember 2016, Utrecht.
  • Massarczyk, E., Winzer, P. (2016): Influence of the perception of data security on customer usage of internet services. In: L. Berntzen, S. Böhm (Eds.), The Ninth International Conference on Advances in Human oriented and Personalized Mechanisms, Technologies, and Services. Rome: IARIA.

2015

  • Böhm, S., Schreiber, S., Farrell, W. (2015): User Preferences and Segments in App Store Marketing: A Conjoint-based Approach. In: International Journal On Advances in Networks and Services (8-1/2).
  • Böhm, S., Adam, F., Farrell, W. (2015): Impact of the Mobile Operating System on Smartphone Buying Decisions: A Conjoint-based Empirical Analysis. Proceedings of the 12th International Conference on Mobile Web and Intelligent Information Systems. Rome, Italy.
  • Böhm, S., Jäger, W., Meurer, S., Rust, U., Achilles, W. (2015): Mobile Recruiting and Video Enhanced Job Advertisements: A Case Study Analysis within a German Job Portal. In: L. Berntzen, S. Böhm (Eds.): The Eight International Conference on Advances in Human oriented and Personalized Mechanisms, Technologies, and Services, IARIA, Barelona, pp. 80-85.
  • Kirf, B., Sommerwerck, M. (2015): Strategisches Kommunikationsmanagement im Mittelstand. In: Bentele, G., Piwinger, M., Schönborn, G. (Hrsg.): Kommunikationsmanagement. Strategie – Wissen – Lösungen, Luchterhahd, Köln, S. 1-54.
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  • Jäger, W., Böhm, S., Niklas, S. (2011): Mobile Applikationen im Recruiting und Personalmarketing. In: Wirtschaftsinformatik und Management (4), S. 14-22.
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  • Jäger, W., Rolke, L. (Hrsg.). (2011): Personalkommunikation. Interne und externe Öffentlichkeit für HR-Themen gewinnen. Köln.
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  • Siebert, L., Jäger, W. (2011): Personalentwicklung als Marke. In: Jäger, W., Rolke, L. (Hrsg.): Personalkommunikation. Interne und externe Öffentlichkeit für HR-Themen gewinnen. Köln, S. 99-120.
  • Jäger, W., Schön, M. (2011): Was kostet Arbeitgeberkommunikation - und was bringt sie? In: Jäger, W., Rolke, L. (Hrsg.): Personalkommunikation. Interne und externe Öffentlichkeit für HR-Themen gewinnen. Köln, S. 265-274.
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  • Dang, K.D., Hoffmann, S., Champagnat, R., Spierling, U. (2011): How Authors benefit from Linear Logic in the Authoring Process of Interactive Storyworlds. In: Si et al. (eds.): Proceedings of ICIDS 2011, LNCS vol. 7069, Springer-Verlag, Heidelberg.
  • Glock, F., Junker, A., Kraus, M., Lehrian, C., Schäfer, A., Hoffmann, S., Spierling, U. (2011): “Office Brawl” – A Conversational Storytelling Game and its Creation Process. Demonstration paper, Proceedings of ACE 2011, Lisbon, Portugal, November 2011.
  • Hoffmann, S., Spierling, U., Struck, G. (2011): A Practical Approach To Introduce Story Designers to Planning. In: Proceedings of GET 2011, IADIS International Conference Game and Entertainment Technologies, 22-24 July 2011, Rome, Italy.
  • Spierling, U. (2011): Introducing Interactive Story Creators to Conversation Modelling. In: Proceedings of the Eighth International Conference on Advances in Computer Entertainment Technology (ACE 2011), Lisbon, Portugal, November 2011.
  • Wickel-Kirsch, S. (2011): Studie Personalplanung - Repräsentative Erhebung über die Personalplanung in mittelständischen Unternehmen in Österreich, ÖCI.
  • Wickel-Kirsch, S. (2011): Personalplanung, Österreichisches Controller-Institut (Hrsg.), Wien.
  • Winzer, P., Gerportt, T.J.( 2011): Ermittlung monatlicher tatsächlicher investiver Kosten und daraus resultierender Überlassungsentgelte für Teilnehmeranschlussleitungen der Telekom Deutschland. In: Kommunikation & Recht, Beilage 1 zu Heft 3, S. 1-16.
  • Winzer, P.: Wachstumsfelder im stagnierenden Telekommunikationsmarkt. In: DVTM-Report 2011 (Berichtszeitraum 2010-2011), S. 23.

Mit dem Doppel-Master Programm der Hochschule RheinMain und der Ramkhamhaeng Universität (RU) Bangkok/Thailand sowie dem National Institute of Development Administration (NIDA) Bangkok/Thailand, erhalten die Studierenden die Möglichkeit, einen erfolgreichen Weg in eine internationale Karriere zu beginnen.

 Informationen zum Doppel-Master Programm

ปริญญาโทสาขา “การจัดการและการออกแบบสื่อ” ที่ มหาวิทยาลัย RheinMain University of Applied Sciences ณ เมือง วิสบาเด้น ประเทศเยอรมนี

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หลักสูตรศิลปศาสตรมหาบัณฑิตสาขา “การจัดการและการออกแบบสื่อ” (M.A. Media & Design Management) ของมหาวิทยลัย Rhein Main University of Applied Sciences ณ เมืองวิสบาเด้น ประเทศเยอรมนีได้ควบรวมวิชา “เศรษฐศาสตร์”, “การออกแบบ”, และ “เทคโนโลยี” อย่างมีสาระสำคัญ และ ได้มอบทั้งความรู้ และ ทักษะเชิงลึกและมุมกว้างของการต่อยอดจากหลักสูตรบัณฑิตศึกษาปริญญาตรี

หลักสูตรปริญญาโท สาขา “การจัดการและการออกแบบสื่อ” ได้มีการจัดสอนครั้งแรกที่มหาวิทยาลัย Rhein Main University of Applied Sciences เมื่อเทอมแรก ของปีการศึกษา ๒๕๕๒/๒๕๕๓ (เทอมฤดูหนาว)

หลักสูตรนี้มีทั้งหมด ๔ เทอมที่จะประสิทธิ์ประสาททั้งวิชาความรู้ทางวิชาการ และ ความรู้เฉพาะด้าน ในวิชาบังคับนั้นจะมีวิชา เศษฐศาสตร์, การออกแบบสร้างสรร, และทักษะเชิงเทคนิค

ในเทอมที่ ๒ นั้นจะมีวิชาเลือกที่จะเน้นความรู้เฉพาะด้านของอุตสาหกรรมสื่อและภาคปฎิบัติ ในเทอมนี้วิชาต่างๆจะเน้นไปทางด้านการค้นคว้าวิจัยตามหัวเรื่องที่ศึกษาในขณะเดียวกันนั้นก็จะมีการลงเชิงลึกในวิชาเฉพาะด้าน  ทั้งนี้ทางนักศึกษาจะได้รับการอบรมเตรียมความพร้อมสำหรับการทำวิทยานิพนธ์อีกด้วยโดยการทำรายงานเพื่อเตรียมความพร้อม - การเรียนการสอนในเทอมที่ ๒ นั้นจะเป็นภาษาอังกฤษทั้งหมด

ส่วนในเทอม ๓ จะมีการทำโครงการที่มีการออกแบบให้นิสิตนักศึกษาได้ใช้ความรู้ที่ได้ศึกษามาทำเพื่อต่อยอดความรู้เชิงทฤษฏีที่ได้เคยเรียนและ ในขณะเดียวกันนักศึกษาก็จะได้ติดต่อวงการสื่อเพื่อขอเข้าฝึกงานและอาชีพการงานในอนาคตได้อีกด้วย

ในเทอมที่ ๔ จะเป็นการทำวิทยานิพนธ์ทั้งเทอมที่จะเน้นให้นิสิตแต่ละคนได้ทำงานด้วยตัวเองอย่างอิสระในกรอบเวลาที่กำหนดในการจัดการกับโจทย์ของวิชาหลักสูตรปริญญาโทด้านการจัดการและออกแบบสื่อด้วยการใช้วิธีการทางวิทยาศาสตร์ และ วิธีการออกแบบที่เกี่ยวกับสื่อ หัวข้อวิทยานิพนธ์จะอ้างอิงถึงวิชาเลือกและด้วยเหตุนี้จึงเป็นการสนับสนุนการเน้นวิชาเฉพาะด้าน

หลักสูตรปริญญาโท สาขา “การจัดการและการออกแบบสื่อ” เป็นหลักสูตรต่อยอดจากเนื้อหาของหลักสูตรปริญญาตรี ที่มีทางเลือกต่างๆ อาทิ

  • การตลาดและการขาย (Marketing & Sales)
  • การสื่อสารองค์กร (Corporate Communication)
  • การผลิตสื่อดิจิทัล (Digital Media Production)
  • สื่อเชิงตอบโต้ (Interactive Media)
  • สื่อเคลื่อนที่และการโทรคมนาคม (Mobile Media & Telecommunication)
  • การพัฒนาแบรนด์ (Brand Development)
  • การสื่อสารดิจิตัลและการออกแบบ (Digital Communication & Design)

สายอาชีพของผู้ที่จะจบหลักสูตรนี้จะอยู่ใน ๔ วงการหลักอันได้แก่ (วงการโทรคมนาคม,วงการ เทคโนโลยีสารสนเทศ, วงการสื่อ, และ วงการบันเทิง)  ทั้งหมดนี้ได้รวมบริษัทเกี่ยวกับ ภาพยนตร์, วิทยุ, โทรทัศน์และโฆษณา, องค์กรคริเอทิฟต่างๆ, และ บริษัทสื่อและการโทรคมนาคม  นอกจากนี้
มีตำแหน่งงานในภาคอุตสาหกรรม, ภาคธุรกิจ, และภาคบริการ ของหน่วยงานบริการของทางภาครัฐ ตำแหน่งงานต่างๆจะเกี่ยวข้องกับ สื่อ และการประชาสัมพันธ์, การตลาด, การสื่อสารการตลาด, การออกแบบอัตลักษณ์องค์กร, และการออกแบบสื่อ

นักศึกษาปริญญาโทของหลักสูตรนี้จะได้รับโอกาสการไปเรียนปริญญาโทอีกหนึ่งใบ (บริหารธุรกิจมหาบัณฑิต - Master of Business Administration/MBA หรือ Master of Management/MM)  ในขณะที่เรียนหลักสูตรศิลปศาสตร์มหาบัณฑิต ปริญญาโท ที่มหาวิทยาลัย Rhein Main University of Applied Sciences ณ เมืองวิสบาเด้น ประเทศเยอรมนี  ด้วยโครงการ “Double Your Degree” นักศึกษาจะได้ศึกษาเทอมที่ ๓ ที่มหาวิทยาลัยรามคำแหง หรือ สถาบันพัฒนบริหารศาสตร์ (นิด้า) ที่ กรุงเทพมหานคร ประเทศไทย

สำหรับนักศึกษาจากประเทศไทยเองก็มีโอกาสอย่างเดียวกันตามสนธิสัญญาระหว่างสถาบันเช่นกัน เส้นทางความสำเร็จสู่อาชีพในต่างประเทศเริ่มต้นที่การเตรียมตัว การได้ข้อมูลที่สำคัญในเวลาที่เหมาะสมทำให้การตัดสินใจและการวางแผนเป็นไปได้ด้วยดี หากท่านสนใจที่จะมาศึกษายัง มหาวิทยาลัย Rhein Main University of Applied Sciences ท่านสามารถปรึกษาเจ้าหน้าที่ที่เกี่ยวข้องได้ที่มหาวิทยาลัยของท่าน ในปัจจุบัน ทางมหาวิทยาลัย Rhein Main University of Applied Sciences มีการร่วมมือกับมหาวิทยาลัยในประเทศไทย ๒ แห่ง คือ คณะบริหารธุรกิจมหาวิทยาลัยรามคำแหง และ วิทยาลัยนานาชาติสถาบันพัฒนบริหารศาสตร์ (นิด้า) ซึ่งนักศึกษาที่จบจากมหาวิทยาลัยที่เป็นพาร์ธเนอร์ที่ไทยแล้วมาต่อที่เยอรมนีก็จะได้ปริญญาโท ๒ ใบด้วยเช่นเดียวกัน

ต่อไปนี้จะเป็นประสบการณ์ของนักศึกษาปริญญาโทจากประเทศไทยที่ได้มีโอกาสไปศึกษาต่อยังมหาวิทยาลัย Rhein Main University of Applied Sciences ณ เมือง วิสบาเด้น ประเทศเยอรมนีในปีการศึกษา ๒๕๖๐ - ๒๕๖๑ พวกเขาได้แบ่งปันทั้ง โอกาสดีๆ วิธีการเตรียมตัว และ ประสบการณ์ต่างๆที่ได้ประสบพบเจอในขณะที่กำลังศึกษาอยู่

วรเศรษฐ์ เลิศธนวรานนท์ (ธนู)
นักศึกษาปริญญาโท คณะบริหารธุกิจ มหาวิทยาลัยรามคำแหง

“ตั้งแต่วันแรกยันวันสุดท้ายของโครงการ Double Your Degree จะเป็นสิ่งที่ถูกจดจำไปชั่วชีวิต ผมยังจำวันที่ผมได้ยินเรื่องโครงการนี้ได้ดีเมื่อผมไปขอข้อมูลกับทางธุรการ ความตื่นเต้นที่รู้ว่าผมจะได้มาเรียนยัง Hochschule Rhein Main ที่ วีสบาเด้น เป็นอะไรที่ตื่นเต้นอย่างบอกไม่ถูก เพราะมันคือประสบการณ์ใหม่รวมถึงความรู้และทักษะที่หาเทียบได้ยากยิ่ง อุปสรรคและความท้าทาย ที่ผมต้องฟันฝ่านั้นนับได้ว่าคุ้มค่ากับเวลาและแรงที่ได้ลงทุนไปจริงๆครับ  

เมื่อผมได้ศึกษาข้อมูลอย่างถี่ถ้วนก็ตัดสินใจได้ทันที่ว่าผมต้องไปให้ได้ เพราะสื่งที่จะได้รับมันจะไม่ใช่เพียงแค่ปริญญาใบที่ ๒ แต่มันจะเป็นสระสบการณ์ใหม่ๆ ในสถานที่ใหม่ๆ ได้พบเจอผู้คนใหม่ๆ ได้เจอเพื่อนใหม่ๆ ผมเองก็ได้รู้จักกับเพื่อนใหม่จาก จีน, มอลต้า, เม็กซิโก, อเมริกา, โปแลนด์, รัสเซีย, และ อีกหลายประเทศที่ไม่ได้กล่าวถึง  เมื่อพูดถึงวัฒนธรรมและภาษาที่ต่างไปจากสิ่งที่ผมคุ้นเคยมาตั้งแต่เกิด ผมเชื่อว่าสิ่งเหลานี้จะเติมเต็มทักษะและประสบการณ์ที่จะผมแข็งแกร่งยิ่งขึ้นโดยการศึกษาสิ่งต่างๆของประเทศที่พัฒนาแล้ว

สภาพแวดล้อมในประเทศเยอรมนีนั้นต่างจากประเทศไทยค่อนข้างมาก สังคมในประเทศเยอรมนีนั้นค่อนข้างเงียบสงบและไม่ค่อยเอิกเกริกเหมือนกับบ้านเรา ผู้คนค่อนข้างใจดีและมีมารยาทมากๆวิวทิวทัศน์นี่แทบไม่ต้องพูดถึงเลยว่าสวยสดงดงามมากๆ  

ผมประทับใจผู้คนที่เยอรมนีที่พวกเขาก็มีน้ำใจที่ให้ความช่วยเหลือในยามที่ผมลำบากโดยเฉพาะในช่วงที่ผมมาอยู่ใหม่ๆ ไม่ว่าจะเป็นตอนหลงทาง เนื่องจากการจากบ้านมาในครั้งนี้ ถือเป็นประสบการณ์เดินทางที่ใกลบ้านของผมเป็นครั้งแรกผมเลยไม่ค่อยมีทักษะการเดินทางสักเท่าไหร่ แต่ด้วยความใจดีที่ผู้คนที่นี่มอบความช่วยเหลือให้ทำให้ผมได้เดินทางอย่างปลอดภัยไร้กังวล เพียงแต่พวกเขาไม่ได้ยิ้มเก่งเหมือนกับคนไทยเราเท่านั้นเอง

สิ่งที่ผมได้เรียนในหลักสูตรปริญญาโท การออกแบบและจัดการสื่อ (Masters of Media & Design Management) นั้นทั้งสนุกและน่าสนใจ มีหลายสิ่ง หลายอย่างที่ ผมไม่เคยได้ยินหรือไม่เคยได้พบเห็นมาก่อน ทำให้ผมมีความสงสัย และขนขวายที่จะเข้าใจมากขึ้น ลักษณะการเรียนการสอนที่นี่ก็ต่างไปจากที่ผมเคยเจอที่ไทยด้วยและผมเองก็ชอบวิธีที่เขาใช้กันที่นี่ เพราะเป็นวิธีที่เน้นภาคปฏิบัติมากกว่าแค่ท่องจำกันจากตำราไปสอบแล้วก็จบกันแค่นั้น

คณาจารย์ที่นี่ค่อนข้างมีความรู้ทั้งภาคทฤษฎีและภาคปฎิบัติ สิ่งที่ผมรู้สึกชอบที่สุดเห็นจะเป็นความมีน้ำใจที่จะช่วยเหลือนักศึกษาทุกๆคนอย่างเต็มที่ อาจารย์ต่างๆมีนิสัยและความชอบไม่เหมือนกัน แต่ทุกๆคนมีความทุ่มเทมากพอๆกัน หากเราจะมองจากมุมมองของหน้าที่และความทุ่มเท ผมเชื่อว่าไม่มีใครเป็นรองใครเลยจริงๆ ทุกๆสิ่งที่ท่านทำได้ทำให้ทุกๆคนได้เข้าใจบทเรียนมากขึ้น

หากใครที่กำลังศึกษาอยู่ที่คณะบริหารธุรกิจมหาวิทยาลัยรามคำแหง และสนใจในโครงการ Double Your Degree ก็ลองติดต่อพี่ๆที่ออฟฟิศดูนะครับ เขาจะแนะนำให้ว่าต้องไปเดินเรื่องอะไรยังไงกับใครบ้าง พี่ๆเจ้าหน้าที่ธรุการทุกคนยินดีให้ความช่วยเหลือเพื่อนๆทุกคนนะครับ พวกเขายินดีตอบคำถามที่มีและให้คำปรึกษาเกี่ยวกับโครงการ Double Your Degree นี้ค่อนข้างดีเลยทีเดียว หรือไม่งั้นเพื่อนๆก็ลองติดต่อกับอาจารย์ คลาวเดีย ไอมาร์ ทางอีเมล์โดยตรงเลยก็ได้ถ้าต้องการ (อีเมล์จะอยู่ท้ายบทความนี้)

สำหรับผมส่วนตัวแล้ว ก็มีข้อแนะนำอยู่เรื่องนึงที่ผมเห็นว่าสำคัญมากๆ คือเรื่องการใช้เวลาเตรียมตัวก่อนเดินทางไปเยอรมนีสัก ๓ - ๔ เดือน ขั้นตอนในการทำวีซ่านั้นจะใช่เวลาค่อนข้างนาน โดยสิ่งแรกที่ต้องคำนึงถึงก็คือการทำบัญชี Blocked Account กับทางธนาคาร Deutsche Bank ซึ่งจะใช้เวลาราวๆเดือนนึงในการเดินเรื่อง ผมเลยอยากแนะนำว่าให้ทำทันทีเมื่อรู้ว่าจะได้ไปเยอรมนีแน่ๆ ขั้นตอนที่เหลือทั้งหมดก็ไม่ยากเย็น เพียงแค่เตรียมเอกสารให้ครบตามที่ทางสถานทูตต้องการ และไปตามนัดให้ตรงเวลาก็เท่านั้น

อีกสิ่งนึงที่ค่อนข้างสำคัญก็คือ สำหรับการทำวีซ่าก็คือ การทำประกันสุขภาพแบบ ๖ เดือน เพราะทางสถานทูตจะกำหนดระยะเวลาการพำนักอาศัยอยู่ในประเทศเยอรมนีตามแต่ระยะการประกัยสุขภาพของแต่ละคนเท่านั้น เรื่องประกันสุขภาพจึงเป็นเรื่องสำคัญอีกเรื่องหนึ่ง

เรื่องอื่นๆที่สำคัญต่อมาก็คือเรื่องการหาที่พัก เนื่องจากประเทศเยอรมนีเป็นอีกประเทศที่มีนักศึกษาจากหลายประเทศทั่วโลกเข้ามาศึกษา ทำให้การหาที่พักเป็นอีกเรื่องที่ค่อนข้างท้าทาย สรุปง่ายๆคือ หาให้ได้เนิ่นๆจะดีกว่า หรือไม่ก็ลองติดต่อรุ่นพี่ๆที่มาในปีก่อน เพื่อขอคำปรึกษาดู

สำหรับใครที่กำลังจะไป ผมขอบอกว่า การเข้าร่วมโครงการ Double Your Degree จะเป็นการตัดสินใจที่เปลี่ยนชีวิตครั้งที่สำคัญที่สุดครั้งนึงในชีวิตเลยก็ว่าได้และเพื่อนๆจะไม่ผิดหวัง ในตอนแรกผมเองก็ชั่งใจอยู่นาน เพราะไม่แน่ใจว่าจะคุ้มมั้ย แต่พอนึกได้เรื่องการหาประสบการณ์แปลกใหม่ ผมเลยไม่ลังเลและตัดสินใจไปในที่สุด”

อิสรากร ประพัทธ์ศร (ไอซ์)
นักศึกษาปริญญาโท วิทยาลัยนานาชาติ สถาบันพัฒนบริหารศาสตร์ (นิด้า)

“ครั้งแรกที่ผมทราบเรื่องโครงการ Double Your Degree ก็ตอนปฐมนิเทศก่อนเข้าเรียนในเทอมแรก เนื่องจากที่ผมเองเคยมีโอกาสได้ไปศึกษาในต่างประเทศเมื่อสมัยมัธยมในฐานะนักเรียนแลกเปลี่ยน ผมเลยสนใจ เพราะโอกาสแบบนี้ไม่ได้มีมาบ่อย ผมเลยค่อยๆหาข้อมูลมาเรี่อยๆ

สำหรับที่นิด้านั้นผู้ที่ให้ข้อมูลและประสานงานด้านโครงการ Double Your Degree จะเป็นท่านอาจารย์ ดร.ไพบูลย์ ภูริเวทย์ แต่เนื่องจากท่านมีภาระกิจมาก ผมจึงแนะนำว่าลองติดต่อท่านทางอีเมล์ดูนะครับสิ่งที่ท่านต้องการก็จะมีผลสอบภาษาอังกฤษ IELTS 6.0 ขึ้นไป หรือ เทียบเท่า แล้วก็ต้องเรียนจบตามหลักสูตรที่นิด้าแล้วในวันที่เดินทาง (ถ้าเหลือสอบสัมภาษณ์ Oral Exam ก็สามารถทำการสอบผ่าน Skype ที่เยอรมนีได้ แต่แนะนำว่าควรสอบ Comprehensive Exam ก่อนไปเพื่อความสะดวกในระยะยาว)

ภาคการเรียนที่วิทยาลัยนานาชาตินิด้านั้นเป็นหลักสูตรแบบ ๓ เทอมที่เรียนจบได้ภายในปีเดียว ในแต่ละเดือนก็จะเรียนแค่ ๑ วิชาและจะมีสอบทุกสิ้นเดือน ถ้าเริ่มเรียนเดือนกันยายน ก็สามารถจบได้ในเดือนสิงหาคมในปีถัดมา เพื่อนๆแค่เรียนให้จบทันเวลา หลังจากนั้นก็ทำ Independent Study / Thesis ให้จบก่อนไปแล้วค่อยไปสอบ Comprehensive Exam ปลายเดือนมีนาคม - แบบนี้จะทำให้เพื่อนๆไปเยอรมันได้แบบอุ่นใจที่สุด

ภาคการศึกษาที่มหาวิทยาลัย Rhein Main University of Applied Sciences ที่ วีสบาเด้น จะเริ่มกลางเดือนเมษายน เพราะฉะนั้นสอบ Comprehensive Exam รอบช้าที่สุดคือรอบปลายเดือนมีนาคม นั้นหมายความว่า เพื่อนๆควรจะเรียนวิชาสุดท้ายจบเดือน ธันวาคม หรือ มกราคม เป็นอย่างช้า และก็มีความหมายแฝงอีกชั้นนึงว่า เพื่อนๆควรเริ่มเข้าเรียนเทอม มกราคมเป็นอย่างช้าที่สุด หรือ ถ้าได้เข้าเทอมกันยายนได้ก็ยิ่งจะมีเวลาเตรียมตัวได้มากกว่า - ซึ่งผมมองว่าเป็นช่วงเวลาที่เหมาะสมที่สุด

ส่วนเรื่องการทำเรื่องจะไปเรียนต่อที่เยอรมนี เมื่อเพื่อนๆแจ้งท่านอาจารย์ ดร.ไพบูลย์ แล้ว ท่านก็จะให้ใบสมัครมากรอก ทั้งนี้บางคนอาจถูกเรียกไปสัมภาษณ์กับอาจารย์ คลาวเดีย ไอมาร์ ด้วย ไม่ว่ายังไงก็ตามถ้าได้รับการยืนยันจากทางมหาวิทยาลัยแล้วก็ให้เพื่อนๆ ดำเนินการเรื่อง Blocked Account กับทาง Deutsche Bank, วีซ่า กับทางสถานทูต, การทำประกันสุขภาพ, การหาที่พัก และ ตั๋วเครื่องบิน - ๒ อย่างหลัง ผมแนะนำว่ายิ่งหาได้เนิ่นๆเท่าไหร่ได้ยิ่งดี หากเริ่มหาที่พักสัก ๕ - ๖ เดือนก่อนมาได้จะดีมาก

ส่วนประกันสุขภาพที่เยอรมนีนั้นเพื่อนๆต้องเลือกว่าจะมาต่อประกันกับทางภาครัฐหรือเอกชน เพราะถ้าเลือกแล้วจะเปลื่ยนจากรัฐไปเอกชน หรือ เอกชนไปรัฐไม่ได้ จนกระทั่งเรียนจบ ถ้าจะทำกับทางรัฐต้องทำที่ประเทศเยอรมนีตั้งแต่ก่อนเข้าเรียนเทอมแรก โดยเจ้าหน้าที่มหาวิทยาลัยที่นี้เขาจะแนะนำ นั้นหมายถึงจะทับกับประกันที่ทำมาจากไทย มีเบี้ยแพงกว่า แต่จะครอบคลุมได้ดีกว่า ส่วนของเอกชนที่นี้ก็จะเน้นราคาประหยัด และขั้นตอนน้อยกว่าเพียงพอต่อการยื่นเอกสารกับทางการ

เมื่อทุกอย่างลงตัว เพื่อนๆก็สามารถเริ่มภาคการศึกษาได้อย่างสบายใจ ผู้คนที่นี้ค่อนข้างสุภาพ และ ค่อนข้างให้ความช่วยเหลือดีในสิ่งที่พวกเขาช่วยได้  อาจารย์ก็มีความชำนาญในสาขาที่ท่านสอนเพราะแต่ละท่านก็ได้มีประสบการณ์ทำงานในสายงานของท่านเองมาแล้วทั้งนั้น ทำให้ทุกๆคนสบายใจได้ในเรื่องของความรู้ของหมู่คณาจารย์ ณ มหาวิทยาลัยแห่งนี้

เมื่อมาถึงที่เยอรมันได้สักพักเพื่อนจะได้รู้จักกับนักศึกษาจากอีกหลากหลายประเทศทั่วโลก เช่น อเมริกา, จีน,เกาหลี, ฟินแลนด์, โปแลนด์, สเปน, ฝรั่งเศษ, และอื่นๆอีกเพียบ เรียกได้ว่าลืมเหงาไปได้เลย เพราะทางกองกิจการนิสิตของทางมหาวิทยาลัยเขามีจัดกิจกรรมแทบทุกสัปดาห์ ทำให้คนในรุ่นส่วนมากค่อนข้างรู้จักกันและสนิทกันเป็นอย่างดี

ทางมหาวิทยาลัย Rhein Main University of Applied Sciences เองก็มีการจัดสอนวิชาภาษาเยอรมันแบบไม่เสียค่าใช้จ่ายซึ่งผมมองว่าเป็นประโยชน์มากๆสำหรับนักศึกษาจากต่างประเทศอย่างพวกเรา นอกจากจะทำให้เราเข้าใจวัฒนธรรมเยอรมันแล้ว ยังทำให้การได้เพื่อนชาวเยอรมันมากขึ้นอีกด้วย และในระยะยาวเมื่อเพื่อนๆตัดสินใจอยากจะอยู่ต่อเพื่อหางาน การเป็นภาษาเยอรมันนี้เองก็จะทำให้เพื่อนๆได้เปรียบคู่แข่งคนอื่นๆที่พูดภาษาเยอรมันไม่ได้ หรือ พูดได้น้อยกว่า

สุดท้ายนี้ผมมีอีกเรื่องนึงที่ผมประทับใจในประเทศเยอรมนีคือโอกาสในการหางานหลังจากศึกษาจบ เมื่อเพื่อนๆได้เรียนจบเป็นที่เรียบร้อยแล้ว ทุกคนสามารถอยู่ต่อเพื่อหางานทำในประเทศเยอรมนีได้อีกนานถึง ๑๘ เดือน หากเพื่อนๆเตรียมตัวดีพอก็อาจจะได้งานอยู่ต่อที่นี่เลยก็ได้”

มหาวิทยาลัย Hochschule Rhein Main หรือ Rhein Main University of Applied Sciences

ทางมหาวิทยาลัยมีมากกว่า ๗๐ หลักสูตรรวมทั้ง บัณฑิตศึกษา (ปริญญาตรี) และ มหาบัณฑิตศึกษา (ปริญญาโท) ใน ๔ วิทยาเขต ทั้งในเมือง วิสบาเด้น และ รุซเซ็ลส์ไฮม์ มีนักศึกษามากกว่า ๑๒,๘๐๐ คน ศึกษาในคณะต่างๆ อาทิ สถาปัตยกรรมศาสตร์, วิศวกรรมศาสตร์, การออกแบบสื่อ, วิทยาศาตร์คอมพิวเตอร์, สังคมศาสตร์ และ บริหาธุรกิจ โดยทางมหาวิทยาลัยจะเน้นการศึกษาภาคปฎิบัติ จุดประสงค์ดังกล่าวจะได้รับการตอบสนองโดย ห้องแลปในวิยาเขต, อาจารย์ผู้ชำนาญการ, โครงการ และ การฝึกงานในและนอกประเทศเยอรมนี รวมไปถึงการเรียนการสอนผ่านอินเตอร์เน็ต โดยทางมหาวิทยาลัยกำลังปรับปรุงหลักสูตรให้ดียิ่งขึ้น

มหาวิทยาลัย Rhein Main University of Applied Sciences เป็นมหาวิทยาลัยที่มีความเป็นสากล และมีมหาวิทยาลัยพาร์ทเนอร์ในทุกทวีปทั่วโลก และรวมถึงกว่า ๘๐ แห่งในยุโรป ทางมหาลิทยาลัย ยินดีต้อนรับนักศึกษาจากต่างประเทศ และอาจารย์รับเชิญจากทั่วโลก จึงนับว่าเป็นสถานศึกษาที่ค่อนข้างเป็นสากล

หากท่านสนใจสามารถหาข้อมูลเพิ่มเติมได้ที่

 

ประสบการณ์ของนักศึกษาจากมหาวิทยาลัย Rhein Main University of Applied Sciences ที่มาเรียน ณ กรุงเทพฯ ประเทศไทย

เว็ปหลักโครงการ Double Your Degree - www.doubleyourdegree.com

ท่านสามารถติดต่อสอบถามเรื่องโครงการ Double Your Degree โดยตรงได้กับอาจารย์ คลาวเดีย ไอมาร์ ได้ตามอีเมล์นี้

Prof. Claudia Aymar
Claudia.Aymar@hs-rm.de

 

Alle Inhalte in einem PDF

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Inhalte

  • 1. Ankunft nach Bangkok (15. Juli 2016)
  • 2. Die Ramhkhamhaeng Universität (12. August 2016)
  • 3. Fortbewegung in Bangkok: Taxis und Tuk-Tuks (1. September 2016)
  • 4. Fortbewegung in Bangkok: Bus und Bahn (1. Oktober 2016)
  • 5. Die thailändische Küche: Mai Phed und Pad Thai (8. Oktober 2016)
  • 6. Wetter in Thailand: Beat the heat and the rain (13. Oktober 2016)
  • 7. Studieren in Thailand: Vorurteile und internationales Lernen (16. Oktober 2016)
  • 8. Trauer um den König (31. Oktober 2016)
  • 9. Der Verkehr in Bangkok: Alltäglicher Wahnsinn (11. November 2016)
  • 10. Studieren in Thailand: Interkulturelles Lernen (27. November 2016)
  • 11. Wohnen in Bangkok (12. Dezember 2016)
  • 12. Das Straßenbild in Bangkok (21. Dezember 2016)
  • 13. Weihnachten und Neujahr in Bangkok (27. Dezember 2016)
  • 14. Fortbewegung in Bangkok: Bootfahren auf dem Khlong (7. Januar 2017)
  • 15. Mediennutzung in Thailand: Zwischen Smartphones und Emojis (22. Januar 2017)
  • 16. Studieren in Thailand: Master of... was genau? (12. Februar 2017)
  • 17. Die thailändische Kultur - das Geheimnis des WAI und der Sitz der Seele (26. Februar 2017)
  • 18. Fünf Töne, die den Unterschied machen – Die thailändische Sprache (12. März 2017)
  • 19. Mediennutzung in Thailand – Das Leben auf Facebook, Snapchat und Instagram (26. März 2017)
  • 20. Die thailändische Kultur – Goldene Dächer und das Lächeln Buddhas (13. April 2017)
  • 21. Die thailändische Kultur – Geisterhäuser, heilige Bäume und Bambus Tattoos (14. April 2017)
  • 22. Die thailändische Kultur – Orangene Gewänder und Meditation (1. Mai 2017)
  • 23. Bangkok - Ein kleiner Stadtführer. Teil 1 aus 2 (8. Juni 2017)
  • 24. Bangkok - Ein kleiner Stadtführer. Teil 2 aus 2 (8. Juni 2017)
  • 25. Kop khun ka Thailand! (15. Juli 2017)

1. Ankunft nach Bangkok

Ankunft am Flughafen_Vermieter
Ankunft am Flughafen_Vermieter
Straßenbild
Blick aus dem Wohnungsfenster
Erstes Essen
Die Wohnanlage
 

Nach mehr als vierzehn Stunden Flug lande ich am 15. Juli 2016 gegen ein Uhr Ortszeit endlich in Bangkok. Noch müde von der Nacht mache ich mich mit meinem Rucksack auf dem Weg zur Immigration.

 

- "What exactly are you doing in Thailand?", fragt mich die Frau am Schalter skeptisch und mustert mich mit einer hochgezogenen Augenbraue.

 

- "I'm gonna study in Bangkok – at the Ramkhamhaeng University." Zögerlich akzeptiert sie meine Antwort und stempelt mit einer schnellen Bewegung etwas in meinen Pass bevor sie mir mit einer Handbewegung den Weg zur Gepäckausgabe weist.

 

Mühsam ziehe ich meinen Koffer vom Gepäckband und schiebe mich mit den anderen Reisenden Richtung Ankunftshalle. Dort angekommen versuche ich unter den vielen Wartenden meinen Vermieter ausfindig zu machen, der sich netterweise bereit erklärt hat, mich vom Flughafen abzuholen. Ich entdecke ihn sofort – das rosa Schild mit meinem Namen ist schwer zu übersehen. Ich zögere kurz, da ich nicht sicher bin, ob ich ihn mit dem typischen "Wai" Gruß, bei dem die Hände gefaltet vor das Gesicht gehalten werden, begrüßen soll. Lachend nimmt er mir die Entscheidung ab und streckt mir seine Hand entgegen. Ich schüttele sie erleichtert und folge ihm zu seinem Auto. Man merkt, dass er einige Jahre in den USA gelebt hat – auch sein Englisch ist gut.

 

Der Schritt aus dem gekühlten Flughafengebäude nach draußen fühlt sich an, als ob ich gegen eine Wand laufe, so heiß und feucht ist es. Im Auto aber ist es wieder angenehm kühl und wir fahren durch den wuseligen Verkehr Richtung Stadt. Während ich das Stadtbild vorbeiziehen sehe, wird mir langsam bewusst, dass ich wirklich angekommen bin. Acht Monate in dieser großen Stadt, die so anders ist und noch so fremd wirkt.

 

Als ich die Tür zu meinem Apartment öffne, fühle ich mich sofort wohl. Der Blick aus dem Fenster fällt auf einen weiten Grünstreifen, erst dahinter rauschen die Autos auf den Straßen. Die Klimaanlage wird es leichter machen, die Temperaturen draußen zu ertragen. Nachdem ich den Vertrag unterschrieben habe, will mir mein Vermieter noch das Viertel zeigen, sodass ich gleich die ersten Eindrücke gewinnen kann. Schnell wird mir klar, dass ich mir hätte keine Sorgen machen müssen, irgendetwas hier nicht zu bekommen oder kaufen zu können. Gleich neben der Wohnanlage ist ein riesiger Supermarkt, ein paar Meter weiter liegt eine große Mall und entlang der Straße gibt es viele kleine Stände, die Essen verkaufen. Die Straße selber ist laut und vielbefahren und ich kämpfe mit den vielen Gerüchen, die sich in der Luft mit den Abgasen mischen. Die Menschen schauen mich interessiert an – es scheint nicht viele Touristen in dieser Gegend zu geben. Ich hingegen schaue eher auf den Boden, um zu sehen, wo ich meine Füße hinsetze. Der Bürgersteig ist uneben und bei den Straßenübergängen muss ich aufpassen nicht vor ein Auto oder einen Roller zu laufen.

 

Die ersten Bilder mache ich von einem halb verfallenen Haus, das an der Straße liegt und von einem Werbeplakat, das eine Feuchtigkeitscreme namens Snail White anpreist. Am liebsten würde ich noch viel mehr fotografieren - alles ist so neu und anders. Mein Vermieter kauft uns noch schnell einen kalten Dosenkaffee mit Strohhalm, bevor er mir den Schlüssel überlässt und sich verabschiedet. Endlich eine kalte Dusche.

 

Abends gehe ich noch mit Wanja eine Kleinigkeit in der Mall essen. Reis mit Hühnchen und Gurke. Später setzen wir uns noch mit einem Singha Bier auf meinen kleinen Balkon und schauen auf die entfernte Skyline. Die Vorfreude steigt.

2. Die Ramkhamhaeng Universität

 

Die Ramkhamhaeng Universität ist nicht nur die größte Universität in Thailand, sie zählt mit über 500.000 Studenten sogar zu den größten Hochschulen weltweit. Der Hauptcampus liegt in meinem Viertel (Bang Kapi District) im Osten der Stadt und ist tatsächlich so weitläufig, dass ich auch nach zwei Monaten noch nicht alles gesehen habe und mich leicht verlaufe. Es ist deshalb ein großer Vorteil, dass alle Kurse unseres Programms in einem Gebäude stattfinden.

 

Das Institute of International Studies (IIS) liegt nahe der Hauptstraße und ist von meiner Wohnung innerhalb von zwanzig Minuten mit dem Bus oder Taxi zu erreichen. Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten das richtige Gebäude zu erkennen und bin oft zu früh oder zu spät ausgestiegen. Durch die vielen wechselnden Verkaufsstände ändert sich das Straßenbild ständig und es dauert eine Weile, bis man bleibende Punkte zur Orientierung ausgemacht hat.

 

Auf dem Unigelände selber ist es ebenfalls nicht einfach sich zurechtzufinden, da fast alle Wegweiser und Schilder ausschließlich in thailändischer Schrift sind. Jede Fakultät hat ein eigenes Gebäude und – wie es scheint – eine eigene festgelegte Farbe. Ich habe schon häufiger beobachtet, dass Studenten verschiedener Fächer unterschiedliche Uniformen oder farbige T-Shirts tragen. Auf die Kleiderordnung wird hier generell viel Wert gelegt. In den Gebäuden hängen Schilder aus, wie man sich angemessen zu kleiden hat: Flip-Flops oder zu kurze Kleidung beispielsweise sind nicht gerne gesehen. Sogar in den Kursübersichten finden sich teilweise Hinweise hierzu. Es wird zwar nicht streng kontrolliert, aber ich denke es ist eine Sache des Respekts, sich an diese Vorgaben anzupassen. Ich versuche deshalb mindestens entweder Knie oder Schultern bedeckt zu halten. So machen es auch die thailändischen Studenten - viele haben sogar lange Hosen oder Jacken an. In den Räumen ist es außerdem immer klimatisiert, sodass es mir während der Vorlesung sogar eher zu kalt als zu warm ist.

 

In der Mittagspause geht es meistens in die Mensa, die hier ganz anders als in Deutschland ist: Es gibt nicht eine zentrale Ausgabestelle mit festgelegten Gerichten, sondern viele kleine Stände, die unabhängig voneinander eine riesige Auswahl an Essen anbieten. Ich glaube man bräuchte einen Monat, um alles zu probieren. Mit der Zeit steuert man automatisch ein paar Lieblingsstände an, bei denen man schon häufiger war. Ich gehe meist zu einem Stand, der alles frisch kocht und bestelle dort Pad See Ew Kai (Gebratene Reisnudeln mit Gemüse und Hühnchen). So lecker! Als Nachtisch gibt es meist frisches Obst – auch hier macht die große Auswahl die Entscheidung nicht einfach. Allein wegen der tollen Farbe entscheide ich mich oft für Drachenfrucht. Das Essen ist sehr günstig – ein warmes Essen kostet zwischen 30 und 35 Baht und Obst 20 Baht (zusammen ungefähr 1,50 Euro). In der Mensa ist es oft zu warm, weshalb wir uns meist draußen hinsetzen, wo es viele schattige Tische gibt. Ich mag es während dem Essen das Leben auf dem Campus zu beobachten: Roller, die umherfahren, Studenten, die versunken auf ihr Handy starren; Studentengruppen, die gemeinsam essen oder lachend vorbeiziehen, die Uniformierten, die an ihren Wachpunkten sitzen. Man lernt viel über das Leben hier, indem man einfach nur beobachtet. Im Bereich der großen Mensa gibt es noch viele ausländische Studenten, geht man jedoch nur ein bisschen weiter, sieht man fast nur noch thailändische Studenten. Ich habe mir vorgenommen in den nächsten Wochen diesen Bereich ein bisschen mehr zu erkunden – es gibt noch viel zu sehen!

 

3. Fortbewegung in Bangkok: Taxis und Tuk-Tuks

 

Jede Stadt hat ihre eigenen Gesetze, wenn es um Fortbewegung geht - so auch Bangkok. Es gibt viele Möglichkeiten in dieser großen Stadt von A nach B zu gelangen. Am einfachsten und oft günstigsten ist es, ein Taxi zu nehmen.

 

Wenn man aus Deutschland kommt und dazu noch Student ist, hört sich das erstmal komisch an. Doch in Thailand ist Taxifahren nicht teuer. Anfangspreis sind 35 Baht - also knapp ein Euro – und erst nach einem Kilometer kommen weitere zwei Baht hinzu. In meiner bisherigen Zeit hier habe ich nur selten über 150 Baht bezahlt, selbst wenn mir die Fahrt ewig vorkam. Besonders wenn man mit mehreren Leuten unterwegs ist, lohnt es sich ein Taxi zu nehmen, da man sich den Preis teilen kann. In der wenig touristischen Gegend von Bangkok, in der ich lebe, muss man außerdem nie mit den Taxifahrern diskutieren – sie machen das Taximeter von selber an. Das ist sehr angenehm. Im Stadtzentrum kommt es häufiger vor, dass sich die Fahrer weigern das Taximeter anzumachen und einen Festpreis vorschlagen, der natürlich viel zu hoch ist. Ein großer Nachteil beim Taxifahren ist allerdings der Stau. Gerade in der Rush Hour ist man oft zu Fuß fast schneller.

 

Hier sind Rollertaxis praktisch, die durch die wartenden Autoschlangen hindurchfahren können. Sie sind gut an den orangenen Warnwesten der Fahrer zu erkennen, auf denen hinten ein Schild mit Name und Fahrzeugnummer eingenäht ist. Ich habe sehr lange gerätselt, warum sich manchmal – scheinbar ohne bestimmten Grund - entlang der Straße Schlangen bilden, bis ich herausgefunden habe, dass die Menschen dort alle auf Rollertaxis warten. Alle paar Minuten kommt ein Roller angefahren und nimmt eine der wartenden Personen mit. Während die Rollertaxis bei den Thais sehr beliebt sind, habe ich mich bisher nur einmal auf der Insel getraut eins zu nehmen. Der Verkehr in Bangkok ist mir einfach zu gefährlich.

 

Zur Uni nehme ich deshalb meist ein Aufspringtaxi (Songthaew), das eine Art Pickup mit ausgebauter Ladefläche ist und als Sammeltaxi fungiert. Songthaews sind super praktisch und günstig: Sie können überall an der Straße herangewunken werden und kosten in meinem Viertel -egal wie lange man fährt- nur sieben Baht (circa 20 Cent). Will man aussteigen, klingelt man einfach, springt wieder ab und reicht dem Fahrer das Geld durch die Fensterscheibe. Ihre Routen führen entlang der großen Straße, an der auch die Uni liegt. Bestimmte Nummern biegen ab und fahren in eine der Seitenstraßen. Es gibt auch kleinere Songthaews, die vor der Uni warten und Studenten mitnehmen. Sie scheinen jedoch nur bestimmte Punkte anzufahren. Aufspringtaxis fahren nicht überall in Bangkok - im Stadtzentrum sieht man sie eher weniger. Dafür umso mehr Tuk-Tuks (auf Thai eigentlich: Samlor), die mit ihren bunten Farben und Mustern charakteristisch für das Straßenbild Thailands sind. Bei Tuk-Tuks sollte der Preis auf jeden Fall immer vor der Fahrt ausgehandelt werden, denn sonst kann einen danach eine böse Überraschung erwarten. Besonders an den touristischen Orten in Bangkok werden meist sehr hohe Preise verlangt. Trotzdem macht Tuk-Tuk fahren sehr viel Spaß! Auch immer ein Abenteuer ist Busfahren in Bangkok – doch davon mehr im nächsten Beitrag.

4. Fortbewegung in Bangkok: Bus und Bahn

Neben Taxis und Tuk-Tuks gibt es natürlich auch noch andere Fortbewegungsmöglichkeiten in Bangkok. Zugfahren ist dabei noch die einfachste Variante - auch wenn es erstmal eine Herausforderung ist, eine akkurate Karte zu finden auf der alle Zuglinien eingezeichnet sind. Ich finde es immer etwas verwirrend, dass die Karten nicht die ganze Stadt anzeigen. So hat man kein Gefühl wo in Bangkok man sich eigentlich gerade befindet bzw. hinfährt.

Es gibt zwei Transitsysteme – BTS (Skytrain) und MRT (Metro/U-Bahn), die unabhängig voneinander durch das Stadtzentrum fahren. BTS und MRT unterteilen sich jeweils in einzelne Linien. Es gibt die BTS Sukhumvit Line, die Silom Line und die City Line (Airport Rail Link). Die City Line ist super praktisch, um vom internationalen Flughafen (Suvarnabhumi) nach Ramkhamhaeng zu fahren – das Viertel, in dem sich meine Wohnung und die Universität befinden. Die MRT besteht aus einer Hauptlinie – es sollen aber in naher Zukunft weitere Linien dazukommen. Erst dieses Jahr wurde eine Erweiterung der Strecke (violette Linie) eingeweiht. In den Bahnen ist es meist angenehm kühl – eine gute Möglichkeit, sich eine kurze Pause von den warmen Temperaturen draußen zu gönnen. Tickets kosten je nach Strecke zwischen 15 und 40 Baht (also zwischen 40 Cent und einem Euro) und müssen im Voraus gekauft werden, um durch die Absperrungen zu kommen. Die Linien fahren regelmäßig zwischen sechs Uhr morgens und Mitternacht. Auf den Bahnsteigen finde ich es jedes Mal spannend zu beobachten wie die Menschen sich an den eingezeichneten Linien auf dem Boden aufreihen: Sie stellen sich hinter die roten bzw. gelben Linien an den Seiten der Türen und lassen auf diese Weise Platz für die austeigenden Menschen, die der Linie in der Mitte folgen. Dieses Prozedere wird oft auch von dem Zugpersonal geregelt. Ist der Zug zu voll, muss auf den nächsten gewartet werden.

 

Eine noch billigere, aber auch abenteuerliche Alternative ist Busfahren. Selbst in Deutschland finde ich es oft schwierig die richtige Buslinie der -haltestelle zu finden- aber in Bangkok ist das eine noch größere Herausforderung. Man sollte viel Zeit einplanen, wenn man den Bus nimmt. Nicht nur wegen der Gefahr im Stau zu stehen, sondern auch weil man oft ganz woanders landet als gedacht. Ich glaube bis auf ein paar wenige Male bin ich mit dem Bus noch nie dort gelandet, wo ich eigentlich hinwollte. Google Maps oder andere Seiten wie transitbangkok.com sind zwar eine große Hilfe, jedoch fahren die Busse oft geänderte Routen oder doch unter einer anderen Nummer als vorne am Bus angezeigt. Es gibt außerdem keine Durchsagen für kommende Haltestellen, d.h. entweder man kennt die Gegend oder verfolgt den Weg auf Google Maps. Bezahlt wird nicht beim Busfahrer wie in Deutschland, sondern bei einer Person, die mit einer rasselnden runden Blechschatulle durch den Bus läuft. Diese Person macht oft auch die Ansagen für die nächsten Haltestellen – auf Thai natürlich – und weist Plätze zu. Die Preise variieren je nach Buslinie, Strecke oder Ausstattung - klimatisierte Busse sind teurer als einfache Busse, in denen es nur Ventilatoren gibt. Man zahlt jedoch nie mehr als zwanzig Baht, was mit unter einem Euro als Preis natürlich unschlagbar ist. Die Busse selber sind bunt wie die Taxis – pink oder orange – und sehen - vom deutschen Standpunkt aus gesehen -  sehr abenteuerlich aus. Sie machen auch mit Abstand den meisten Krach. Die Motorenklappe hinten steht oft offen und ab und zu hört es sich so an, also ob ein Motor explodiert. Sobald ein Bus anhält, klappen die Türen scheppernd auf und die Menschen springen eilig auf die Straße oder in den Bus, denn die Busse halten nur kurz. Innen haben sie meistens einen Holzboden und man sitzt viel tiefer als in deutschen Bussen. Das macht es irgendwie gemütlich. Auch wenn es oft Zeit und Nerven kostet, mag ich es sehr in Bangkok Bus zu fahren. Man kann das Treiben auf den Straßen beobachten und kommt an Orten vorbei, die man sonst nie sehen würde. Neulich bin ich abends in einem Bus gelandet, der als eine Art Disko ausgebaut war - mit lauter Musik und funkelnden LEDs. Man weiß wirklich nie was einen erwartet – das macht es so spannend.

5. Die thailändische Küche: Mai Phed und Pad Thai

 

Essen ist sicherlich eines der ersten Dinge, die man mit Thailand verbindet – und deshalb höchste Zeit darüber ein wenig zu schreiben. Wenn mir ein Wort aus dem Thai Kurs, den ich vor meinem Aufenthalt in Bangkok besucht habe, wirklich im Kopf geblieben ist, dann ist es mai phed ('nicht scharf'). Denn thailändisches Essen ist vor allem eins – scharf. Als ich ankam, war ich überzeugt, dass es das wichtigste Wort während der Zeit hier werden wird. Und tatsächlich habe ich es am Anfang häufig genutzt – nur um sicher zu gehen. Mit der Zeit hat sich allerdings herausgestellt, dass man als Ausländer sowieso oft ein milderes Essen als die Thais bekommt. Manchmal jedoch auch nicht – und dann kann der Mund schon mal sehr stark brennen. Aber auch das geht vorbei und am Ende war es gar nicht so schlimm. Trotzdem ist zu scharfes Essen nicht mein Favorit, weil ich finde, dass dann die anderen Zutaten nicht mehr gut zu schmecken sind. Und das ist wirklich schade, denn jedes Essen hat diese besondere Geschmacksnote, die sich aus den verschiedenen Gewürzen und Saucen zusammensetzt und die thailändische Küche so besonders macht. Reis gibt es zu fast jedem Essen als Basis dazu – zu Curry oder schon fertig zubereitetem Gemüsegerichten. Eine Alternative sind Nudeln – meist Reisnudeln, die breiter und heller als die Nudeln sind, die wir in Deutschland kennen. Das bekannteste Reisnudelgericht – auch im Ausland - ist sicherlich Pad Thai, wobei pad eigentlich nur so viel bedeutet wie 'angebraten' und als Bezeichnung auch bei anderen Gerichten zu finden ist. Ich esse sehr gerne Pad Thai oder Pad See Ew (Gebratene Reisnudeln mit Sojasauce und chinesischem Brokkoli) – wahlweise mit Shrimps oder Hühnchen. Generell wird viel Fleisch gegessen in Thailand – Huhn oder Schwein ist in fast jedem Essen drin. Straßenstände, die angebratene Fleischspieße oder Fleischbällchen verkaufen, findet man an jeder Ecke. Das Aussehen kann jedoch täuschen – oft handelt es sich bei den vermeintlichen Fleischbällchen um Fisch, der hier in allen Variationen gegessen wird. Die Spieße sind mir deshalb immer noch ein wenig suspekt – vielleicht auch weil manche zusätzlich bunt eingefärbt sind. Fischbällchen sind außerdem noch in den Suppen drin, die es bei vielen Straßenständen und Restaurants gibt. Was genau alles in den Suppen ist, lässt sich nur schwer im Voraus herausfinden - gerne sind auch mal Leber oder andere Innereien dabei. Es ist generell immer eine Überraschung, wie der Teller am Ende aussieht. Ich habe sehr schnell die (vielleicht westliche) Erwartung aufgegeben, immer genau das zu bekommen, was auf der Karte steht. Diese Einstellung funktioniert hier einfach nicht und eine Karte gibt es auch nicht immer. Wenn es eine gibt, ist sie oft auf Thai – mit etwas Glück, gibt es noch Bilder, auf die man zeigen kann. Nachfragen, was genau in dem Essen drin ist, sind meistens schwierig wegen der Sprachbarriere. Einzelne Wörter wie Chicken, Pork, Fish oder Vegetarian gehen, aber alles darüber hinaus wird schwierig. Deshalb habe ich auch das aufgegeben und lasse mich jetzt einfach immer überraschen und zeige auf irgendetwas. Enttäuscht war ich bisher nur selten – und auch mein Magen hat bisher alles mitgemacht. An sich ist die thailändische eine sehr gesunde Küche. Das meiste Essen wird frisch zubereitet – selbst an den kleinsten Straßenständen und es ist sehr ausgewogen in seiner Zusammensetzung aus Gemüse, Fleisch und Gewürzen. Und die Vielfalt ist so riesig, dass es auch in kommenden Beiträgen noch viel darüber zu berichten geben wird.

6. Wetter in Thailand: Beat the heat and the rain

 

Von meinem Aufenthalt in Asien im letzten Jahr wusste ich welche Temperaturen mich in Thailand erwarten werden und ich war beunruhigt, ob ich für eine so lange Zeit mit der Hitze klar kommen werde. Und tatsächlich habe ich in den ersten Wochen sehr gekämpft. Die feuchte Hitze treibt einem die Schweißperlen ins Gesicht sobald man aus der gekühlten Wohnung nach draußen geht, die Schminke verläuft, die Sonne brennt ohne Erbarmen auf der Haut und man hat das Bedürfnis sofort wieder duschen zu gehen. Die beste Taktik mit diesem Umstand umzugehen besteht darin zu akzeptieren, dass man immer schwitzt. Das hört sich banal an, hat mir aber sehr geholfen.  

Bevor ich nach Thailand kam, war ich natürlich trotzdem besorgt, dass ich zwischendurch frieren könnte und habe einige lange Shirts, Jacken und Hosen eingepackt. Sie liegen ganz hinten in meinem Schrank - ich habe sie in der ganzen Zeit noch nie draußen gebraucht. Die Temperatur bleibt immer gleich – auch nachts sind es leicht unter oder über 30° Grad. Wenn man etwas Langes braucht, dann nur in Innenräumen, in denen die Klimaanlage läuft. In der Uni habe ich öfter eine Jacke dabei oder wenn ich in Shoppingmalls gehe. Besonders kalt ist es auch in den Zügen und Taxis. Meistens bitte ich die Taxifahrer die Klimaanlage runterzustellen – sonst bläst einem die kalte Luft ununterbrochen ins Gesicht. Kinos sind auch sehr stark runtergekühlt – hier ist es manchmal sogar ratsam eine Decke mitzunehmen.  

Offiziell gibt es drei Jahreszeiten in Thailand: Die etwas kühlere Jahreszeit von November bis Februar, die heiße Jahreszeit von März bis Ende Mai und die Regenzeit von Juni bis Oktober. Als ich Mitte Juli in Bangkok ankam, gab es noch nicht viel Regen - mittlerweile jedoch regnet es fast täglich. Die Regenschauer dauern meistens nicht sehr lange, sind dafür aber umso heftiger und mit Gewitter verbunden. Sobald die ersten Tropfen fallen, geht alles ganz schnell: Stände werden mit Plastikplanen abgedeckt oder zusammengepackt, Regencapes übergezogen und Schirme ausgepackt. Viel Zeit bleibt nicht – der Regen beginnt innerhalb von wenigen Minuten kräftig zu fallen. Wenn es hier regnet, dann regnet es richtig. Es ist jedoch kein kalter Regen und weil man nicht friert macht es einem nicht so viel aus wie in Deutschland. Das Wasser sammelt sich schnell auf den Straßen und Wegen und man kommt nicht heim ohne knöcheltief in Pfützen zu stehen. Langsam beginne ich zu verstehen, warum die Menschen hier selten Lederschuhe tragen. In den Läden entlang der Straße finden sich hauptsächlich Plastikschuhe mit hohen Sohlen. Auch sonst werden die Thais sehr erfinderisch, wenn ein Regenschauer runterkommt: Als Mütze umfunktionierte Plastiktüten sind keine Seltenheit und völlig normal.  

Man schützt sich hier jedoch nicht nur gegen den Regen, sondern auch gegen die Sonne. Regenschirme dienen deshalb ganz selbstverständlich auch als Sonnenschutz. Viele Thais haben außerdem trotz der hohen Temperaturen lange Sachen an – für mich immer noch verwunderlich. Die Thais scheinen generell einfach weniger zu schwitzen, was sicherlich auch daran liegt, dass sie die klimatischen Bedingungen seit klein auf gewohnt sind. Mittlerweile komme ich gut klar mit dem Klima und es ist toll jeden Tag Sommer zu haben – es fühlt sich an wie ein langer Urlaub. Doch jetzt wo es Herbst wird in Deutschland und ich Bilder von bunt gefärbten Bäumen sehe, muss ich zugeben, dass ich die Jahreszeiten auch ein bisschen vermisse.

7. Studieren in Thailand: Vorurteile und internationales Lernen

 

Wenn ich erzähle, dass ich in Thailand studiere, wird das meistens erstmal mit einem Lächeln erwidert. Thailand und ernsthaftes Studium -  das scheint nicht wirklich zusammenzupassen. Denn Thailand ist schließlich vor allem eins: Backpacker-Paradies. Doch entgegen der Erwartungen vieler Skeptiker habe ich hier tatsächlich viele Vorlesungen und muss - wie in Deutschland auch - Prüfungen und Hausarbeiten schreiben. Da wir im Rahmen des Doppelstudiums an dem kompakteren einjährigen Masterprogramm der Ramkhamhaeng Universität teilnehmen, haben wir sowohl unter der Woche als auch am Wochenende Kurse. Jeder Kurs geht einen Monat und es werden deshalb schon nach vier Wochen Abschlussprüfungen geschrieben. Zusätzlich gibt es - je nach Syllabus - kleinere Tests, Präsentationen, Gruppenarbeiten und andere Assignments, die an den freien Tagen außerhalb der Uni vorbereitet werden müssen. Auch wenn es für die wenige Zeit viel Input ist, habe ich oft das Gefühl mehr von den Kursen zu profitieren als in Deutschland. Das liegt unter anderem daran, dass durch die Zwischenprüfungen von Anfang an mitgelernt werden muss, was den Lernaufwand für das Final Exam stark reduziert. Die Aufgaben, die zusätzlich in der Gruppe oder individuell bearbeitet werden müssen, sind eine Anwendung des theoretisch gelernten Stoffs und helfen die Hintergründe zu verstehen.

Wie der Kurs aufgebaut ist, hängt natürlich auch viel von dem jeweiligen Professor oder der jeweiligen Professorin ab. Ich habe Kurse, die eher Vorlesung sind und in denen sehr frontal unterrichtet wird, aber auch Fächer, in denen viel diskutiert und auch mal abseits vom Unterrichtsplan gesprochen wird. Die verwendeten Lehrmittel sind dabei ganz verschieden: Während einige Kurse mit den zugehörigen Büchern und Folien arbeiten, wird in anderen viel am Whiteboard erklärt. Auch Videos und kürzere Filme werden öfter mal gezeigt. Die Kurse selber sind mit 10-20 Studenten - zumindest in diesem Masterprogramm - eher klein, was aber eine gute Lernatmosphäre schafft. Meine Kommilitonen kommen aus den verschiedensten Ländern: Myanmar, Südkorea, China, Kamerun, Schweiz, Spanien, Frankreich und natürlich Deutschland und Thailand. Das ist meiner Meinung nach ein großer Mehrwert des Programms: Man lernt viel über die anderen Kulturen - ihre Arbeitsweise, ihr Verhalten, ihre Werte. Auch die Professoren sind international und kommen unter anderem aus den USA, Australien, Südkorea, Hongkong oder Spanien und Frankreich. Alle sprechen sehr gutes verständliches Englisch, da sie oftmals auch in einem englischsprachigen Land oder anderen englischen Programmen unterrichten. Der Unterrichtsstil ist unterschiedlich: Während die Professoren aus den USA beispielsweise viel Wert auf die Selbstpräsentation der Studenten legen, spielt das bei asiatischen Dozenten eher eine Nebenrolle. Das Lernen und Arbeiten in so einem multikulturellen Umfeld ist sehr spannend und öffnet den Blick – für andere Kulturen, Länder und Perspektiven.

8. Trauer um den König

 

Eines der ersten Dinge, die einem ins Auge springen, wenn man in Thailand ankommt, sind die vielen Bilder des Königs und der Königsfamilie. Sein Gesicht ist nicht nur auf allen Geldscheinen und –münzen abgebildet - in jedem noch so kleinem Straßenstand oder Laden hängt mindestens ein Foto König Bhumibol Adulyadejs – oft zusammen mit seiner Frau Sirikit – und das Straßenbild ist gesäumt von übergroßen Aufstellern und golden umrahmten Bildern. Thailand ohne diesen König – einfach unvorstellbar - auch wenn das Land eigentlich vom Militär regiert wird. Als ich jedoch am 13. Oktober abends den Fernseher gegen 18 Uhr anschalte und auf allen Programmen dasselbe grau-schwarze Bild zu sehen ist, weiß ich, dass das Unvorstellbare eingetreten ist. Die Nachricht wird auch in den Onlinemedien bestätigt – im Ausland schon viel früher. Als wir an diesem Abend noch etwas essen gehen, starren alle Menschen auf ihr Handy oder die Fernsehbildschirme. Es gibt nur noch dieses eine Thema. Ich schreibe etwas beunruhigt meiner Familie und Freunden in Deutschland, doch natürlich können sie die Atmosphäre über die Entfernung nicht in der Form spüren wie ich. Ich verfolge die Medien noch eine Weile, dann schlafe ich irgendwann ein. Am nächsten Tag sind viele Profilbilder meiner thailändischen Freunde in Facebook schwarz und die Timeline überflutet mit Trauerbekundungen. Das Leben draußen geht seinen gewohnten Gang, jedoch empfinde ich es etwas ruhiger als sonst. Im Fernsehen wird die Überführung des Königs aus dem Krankenhaus in den Palast gezeigt – tausende Menschen säumen den Straßenrand und verbeugen sich ein letztes Mal. Ein Meer in Schwarz – ein Meer aus Tränen.

Für uns in Deutschland scheint das alles vielleicht wenig nachvollziehbar, doch man muss sich vor Augen führen, dass der König das Leben in Thailand siebzig (!) Jahre lang geprägt hat. Zum Zeitpunkt seines Todes war er das am längsten amtierende Staatsoberhaupt der Welt – noch vor Queen Elizabeth, die erst 1952 Königin wurde. Viele Generationen von Thais sind mit ihm als König aufgewachsen und sehen sein Gesicht von klein auf an jeder Straßenecke und auf jedem Geldschein. Zweimal am Tag bleiben sie stehen, wenn die Nationalhymne an öffentlichen Plätzen gespielt wird und erheben sich von ihren Sitzen, wenn sie vor Kinofilmen erklingt. Bhumibol wird hoch verehrt und respektiert. Anfeindungen gegen ihn oder die Königsfamilie werden hart bestraft. Auch als Tourist oder Farang (Ausländer) ist man davon nicht ausgenommen.  

Thailand trauert - auch zwei Wochen nach seinem Tod. Die Menschen tragen ausschließlich gedeckte Farben und haben sich als Zeichen für ihre Betroffenheit kleine schwarze Schleifen angesteckt. Die Straßenstände haben ihr Sortiment von bunt auf schwarz und weiß umgestellt und es lassen sich überall Bilder und Andenken des Königs erwerben. In den Einkaufszentren sind Kondolenzbücher ausgelegt und Zeitung und Fernsehen lassen sein Leben Revue passieren. Viele Bars und Clubs bleiben geschlossen und der Alkoholkonsum ist eingeschränkt – zumindest für die ersten dreißig Tage. Die offizielle Trauerphase beträgt ein Jahr. Und auch obwohl ich nicht aus Thailand komme, versuche ich mich daran anzupassen und habe ich meine bunten Sachen in meinem Schrank vorerst weiter nach hinten gelegt. Immerhin lebe ich eine längere Zeit in diesem Land, das so sehr von diesem König geprägt ist. Bhumibol war die Konstante über all die Jahre – die Konstante, die alles zusammengehalten hat. Es wird sich zeigen, wie es in Zukunft ohne ihn weitergeht in Thailand.

9. Der Verkehr in Bangkok: Alltäglicher Wahnsinn

Wenn ich aus meinem Wohnungsfenster in Bangkok schaue, fällt mein Blick zunächst auf einen Grünstreifen, angrenzend auf Wohnblöcke und erst dahinter auf eine Straße. Meine anfängliche Befürchtung ich würde nur auf grauen Beton schauen, hat sich somit – glücklicherweise - nicht bewahrheitet. Die Straße im Hintergrund jedoch ist Tag und Nacht befahren. Ein gleichmäßig rauschender Strom aus Autos, der niemals abnimmt. Es hat fast schon etwas Meditatives das Fließen der Autos zu beobachten - jedoch nur aus der Ferne. Aus der Nähe kostet die Konfrontation mit dem Verkehr in dieser großen Stadt einiges an Nerven.

Am Anfang habe ich besonders die Geräuschkulisse und den Abgasgestank als sehr stark wahrgenommen. Mit der Zeit gewöhnt man sich daran – jetzt fällt mir der Unterschied nur noch dann extrem auf, wenn ich eine Zeit lang nicht in Bangkok war und wieder zurückkomme. Vor allem in der letzten Zeit scheint viel Smog in der Luft zu sein – der Himmel ist diesig und die Sonne kommt nur selten durch. Das ist nicht verwunderlich, wenn man sich die Anzahl und den Zustand einiger Autos, Motorräder, Roller, Busse, Tuk-Tuks und anderer Fahrzeuge anschaut, die in der Stadt unterwegs sind. Bis heute verwunderlich jedoch ist – und da hat mein Erstaunen immer noch nicht aufgehört – wie es überhaupt möglich ist in diesem Verkehrschaos zu fahren. Aus Deutschland kommend, wo es für alles eine Regelung gibt und die Verkehrsordnung sehr ernst genommen wird, ist der Verkehr hier in Bangkok mehr als abenteuerlich.

Eine erste wichtige Lektion, die man lernen muss – und zugegeben tue ich mich damit auch immer noch schwer – ist die Tatsache, dass Fußgänger keinen Vortritt haben. Selbst wenn es Zebrastreifen gibt, heißt das nicht, dass irgendwer anhält. So ist es ist eine wirkliche Herausforderung Straßen zu überqueren. Zum Glück gibt es gerade bei großen Straßen alle paar Meter Fußgängerbrücken, sodass man sich nicht wild gestikulierend in Gefahr bringen muss. Diese Übergänge sind auch weitaus zuverlässiger als Ampeln. Die Ampelschaltung wird zwar befolgt, dauert jedoch häufig sehr lange oder bleibt für Fußgänger einfach dauerhaft rot. Da ist ein kleiner Umweg über eine Brücke doch oft schneller.

Nicht nur als Fußgänger, auch als Mitfahrer wird einiges Gewohntes hier in Thailand über den Haufen geworfen. Viele Fahrzeuge wären aus Sicherheitsgründen gar nicht zulässig in Deutschland. Songthaews – die Aufspringtaxis – beispielsweise sind hinten offen, in den normalen Taxis gibt es häufig keine Anschnallgurte. Das ist jedoch nicht weiter schlimm, da man sehr häufig im Stau steht - und im Stau stehen heißt dann wirklich auch auf der Stelle stehen. Wenn ich eines gelernt habe, dann dass der Verkehr unberechenbar ist in dieser Stadt. In der Rush Hour morgens und abends ist es besonders schlimm, aber es kann auch zu anderen Zeiten ein Stau auftauchen. Für dieselbe Strecke kann man dann schon mal statt einer drei Stunden brauchen. Selbst in diesem Fall ist Taxifahren nicht teuer, aber es zerrt an den Nerven und stellt die Geduld doch sehr auf die Probe.

Immer wieder faszinierend jedoch finde ich wie die Motorrad- und Rollerfahrer sich durch die Autos hindurchbewegen. Jede noch so enge Passage und schmale Lücke wird genutzt. Von allen Seiten kann jederzeit ein Motorrad oder Roller angeschossen kommen. Es ist mir wirklich ein Rätsel, dass die Autos hier nicht mehr Kratzer haben. Spannend ist auch die Mitfahrer zu beobachten. Drei der vier Personen auf einem Roller sind keine Seltenheit – teilweise ganze Familien mit kleinen Kindern, die im Arm schlafen oder vorne auf dem Trittbrett stehen. Viele Frauen mit Rock sitzen seitlich – Handtasche und Handy in der Hand. Das Handy dient als Zeitvertreib auch auf dem Motorrad oder Roller. Wundern tut mich zumindest nichts mehr – selbst eine Katze mit wehendem Fell in den Armen einer Frau auf ihrem Roller finde ich gar nicht mehr so ungewöhnlich.

10. Studieren in Thailand: Interkulturelles Lernen

 

Studieren im Ausland heißt auch von und mit anderen Kulturen lernen. Das ist für mich ein großer Vorteil des Doppelmasterprogramms. Da es in fast allen Kursen Gruppenarbeiten gibt, in denen Präsentationen, Cases und schriftliche Reports erarbeitet werden müssen, kommt man schnell mit unterschiedlichen Denk-und Arbeitsweisen in Berührung. Es ist schwer aus der Komfortzone der eigenen Kulturgruppe herauszutreten, in der die gleiche Sprache gesprochen wird und in der die Herangehensweise an Probleme ähnlich ist. Da hilft es manchmal, wenn die Gruppen zufällig zusammengestellt werden und man mit der Situation einfach konfrontiert wird. In allen Gruppen braucht es zunächst eine gewisse Zeit bis sich Rollen gefunden haben und Aufgaben verteilt werden können - in interkulturellen Gruppen dauert dieser Prozess oft etwas länger. Jeder muss sich erst auf den anderen einstellen und verstehen wie gearbeitet und kommuniziert wird. Während wir Deutsche doch sehr strukturiert an Aufgaben herangehen und gerne Aufgaben verteilen, sind Studenten aus anderen Ländern – wie beispielsweise Thailand – in diesem Fall deutlich zurückhaltender. Meinungen werden nicht so frei und bestimmt geäußert wie wir es tun – man pocht nicht so sehr auf einem bestimmten Argument oder verteidigt seinen Standpunkt. Hinzu kommt die Sprachbarriere, die Absprachen langwieriger macht und zu Missverständnissen führt. So können selbst kleine Anmerkungen zu längeren Diskussionen führen, bis jedem klar ist, was gemeint war.

Ich muss zugeben, es ist schwerer als gedacht sich auf andere Arbeitsweisen einzulassen, denn das bedeutet auch eigene Standards und Prinzipien aufzugeben oder anpassen zu müssen. Bei der Gestaltung von Präsentationen oder schriftlichen Reports beispielsweise liegen die Schwerpunkte in Deutschland ganz anders als beispielsweise in Thailand. Wie oft habe hier schon über Hello Kittys als Illustration für theoretische Konzepte und minutenlange animierte Folienübergänge gestaunt oder versucht zu erklären, warum es wichtig ist Quellen zu nennen. Auch Google Drive als Arbeitstool kennen viele Studenten aus dem asiatischen Raum gar nicht und das darin angedachte System des parallelen Arbeitens, das es einfacher macht die einzelnen Teile zu koordinieren und aneinander anzupassen scheint auch nicht so wirklich zu funktionieren. Denn obwohl beispielsweise in Thailand kollektiv gedacht wird, bereitet - zumindest bei Gruppenarbeiten - jeder thailändische Student seinen eigenen Teil vor ohne ihn wirklich auf die anderen Beiträge abzustimmen. Ich könnte mir vielleicht vorstellen, dass es damit zusammenhängt nicht in den Bereich des jeweils anderen eintreten zu wollen, da es als Kritik aufgefasst werden könnte.

Auch wenn es viele Barrieren gibt, die überwunden werden müssen, hat es auch viele Vorteile mit Kommilitonen aus anderen Ländern zusammenzuarbeiten. Es öffnet den Blick für neue Perspektiven und Denkweisen. Gerade die asiatischen Kulturen denken beispielsweise viel bildlicher als wir Europäer und stellen zur Begründung eine Metapher her. Das finde ich eine wirklich schöne Art und Weise Lösungen zu präsentieren.

11. Wohnen in Bangkok

Als ich anfing meinen Bangkok Aufenthalt zu planen, konnte ich mir nicht wirklich vorstellen wie ich in dieser riesigen Stadt wohnen würde. Ich malte mir viel Grau und wenig Grün aus und war besorgt, dass die Klimaanlage nicht funktionieren könnte. Über einen Studenten aus dem letzten Semester hatte ich ein Condo empfohlen bekommen, das in der Nähe der Universität liegt. Mit diesem Wort konnte ich zunächst nicht viel anfangen – in Europa oder Deutschland wird es nicht oft gebraucht. Wie ich herausfand, steht Condo für Condominium (Eigentumswohnung) und ist meistens ein großer Wohnkomplex bestehend aus vielen kleineren Wohnungen. Ich trat in Kontakt mit dem Vermieter, der mir gleich einige Bilder schickte. Ich war überrascht wie modern alles aussah. Nachdem ich noch einige andere Condos angeschaut hatte, beschloss ich schließlich in das D Condo in der Ramkhamhaeng Road zu ziehen – auch weil schon viele andere Austauschstudenten hier gewohnt hatten.

Die Entscheidung war jedoch nicht leicht - Condos gibt es viele in Bangkok. Meistens hoch gebaut und ähnlich in Baustil und Design prägen sie das Stadtbild. Bangkok scheint ein Platzproblem zu haben, wenn so viele Wohnanlagen in die Höhe gebaut werden. Bei den vielen Menschen, die hier leben, wundert es mich nicht. Meistens bestehen die Condos aus kleineren Ein- oder Zweizimmerwohnungen, die von Einzelpersonen, Pärchen oder kleineren Familien bewohnt werden. Wohngemeinschaften in der Form wie wir sie kennen sind hingegen eher unüblich, da es einfach nicht viele Mehrzimmerwohnungen gibt. Viele Thais wohnen auch in ganz normalen Häusern – meist in Familiengemeinschaft. Leider war ich noch nie in einem solchen Haus – von außen ist mir jedoch aufgefallen, dass es oft einen großen Wohnraum gibt, in dem sich alle Familienmitglieder aufhalten und in dem sich alles abspielt.

Ich habe meine Entscheidung in das D Condo zu ziehen nicht bereut und fühle mich sehr wohl in der Wohnung. Besonders mag ich meinen Ausblick aus den großen bis zum Boden gehenden Fenstern, der auf einen Grünstreifen fällt. Ein weiterer Pluspunkt ist der zum Condo gehörende Pool. Nach der Uni ein paar Runden im kalten Wasser zu ziehen ist wirklich ein Luxus. Außerdem gibt es noch ein kleines Fitnessstudio sowie einen 24 Stunden Supermarkt, ein Café (ganz toller Cappuccino!) und ein Restaurant direkt auf dem Gelände. In nur zwei Gehminuten erreicht man einen noch größeren Supermarkt (Foodland), in dem es wirklich alles gibt – bis hin zu Frankfurter Apfelwein – und der ebenfalls ein hervorragendes Restaurant besitzt. Die Uni ist in 15 Minuten mit dem Aufspringtaxi zu erreichen und gleich neben dem Condo ist eine Bootsanlegestelle. Es fehlt also an nichts und ist dazu noch bezahlbar. Die Warmmiete variiert zwischen 250 und 300 Euro warm, je nachdem wie häufig man die Klimaanlage anschaltet. Leider ist es ohne nicht gut auszuhalten, weshalb sie auch nachts permanent läuft. Ich habe trotzdem selten mehr als 25 Euro pro Monat für die Stromrechnung bezahlt.

Wer also aus den zukünftigen Semestern Interesse hat nach Bangkok zu gehen, kann sich bei mir melden. Ich vermittle gerne den Kontakt zu meinem Vermieter, der wirklich sehr nett und immer hilfsbereit ist. Natürlich schicke ich bei Bedarf gerne auch noch mehr Bilder vom Pool.

12. Das Straßenbild in Bangkok

Im Gegensatz zu Deutschland, spielt sich ein Großteil des Lebens in Thailand draußen auf der Straße ab. Dort wird gekocht, gegessen und eingekauft. Besonders in den Abendstunden verwandelt sich das Straßenbild in ein Gewusel aus Menschen, Garküchen und Marktständen. Es gibt (fast) alles zu kaufen – von externen Akkus über Handtaschen bis hin zu frittierten Calamari. Nicht an allen Essenständen gibt es Sitzmöglichkeiten – wenn es welche gibt, dann sind es meist einfache Metalltische und bunte Plastikhocker, die unter Treppen oder am Straßenrand aufgestellt sind. Jede freie Stelle wird ausgenutzt. Mittlerweile esse ich gerne auf der Straße – in der Anfangszeit hat mir die Gemütlichkeit doch ein bisschen gefehlt. Am meisten erstaunt mich immer wieder die große Variation an Gerichten, die auf engstem Raum entsteht. Die Kochplatte mag noch so klein und der Grill noch so improvisiert aufgebaut sein – am Ende steht das leckerste Essen auf dem Tisch. Ich glaube, dass es das beste thailändische Essen auch genau hier gibt - auf der Straße.  

Wendet man den Blick von seinem Teller über die Stände hinweg nach oben, schaut man auf gräuliche Häuserfronten – die vielen Autos und der Smog in der Stadt hinterlassen hier ihre Spuren. Viele der moderneren Wohnkomplexe hingegen, die sich zwischen den älteren Häusern in die Höhe strecken, sind davon noch verschont geblieben. Die kleinen Balkone, die zu den vielen Wohnungen gehören, werden meist nur zum Wäscheaufhängen und für die Klimaanlage genutzt, die die warme Luft in den Appartements brummend runterkühlt. Über den Gehsteigen und Brücken entlang der Häuser zieht sich ein schwarzes Gewirr aus Kabeln - verbunden durch Betonpfeiler. Oft hängen abgetrennte Enden nach unten auf die Straße oder reichen manchmal sogar bis in einen Fluss hinein. Ich frage mich wirklich oft, wie hier überhaupt Strom fließen kann. Einmal gab es einen lauten Knall und für mehrere Stunden war der Strom im gesamten Viertel weg. Später habe ich erfahren, dass es ein Kabelbrand war. Alle Kabel entlang der Straße mussten neu verlegt werden.

Generell gibt es in Bangkok sowohl große mehrspurige Straßen (Thanons), die sich quer durch die Stadt ziehen und kleinere Nebenstraßen, die von den großen Straßen abgehen. Diese sogenannten Sois sind oft nur nummeriert und besitzen keine eigenen Namen. In den Seitenstraßen ist das Straßenbild ähnlich, nur dass sich hier oft mehr Wohnhäuser befinden. Es gibt jedoch auch Sois, die eigene große Straßen bilden oder ein ganzes Viertel definieren. So kann sich die Atmosphäre in der einen Soi ganz anders anfühlen als in der Soi daneben. Manchmal muss man nur abbiegen und man ist in einer anderen Welt. Ein ganz anderes Bild entsteht auch früh morgens oder nachts, wenn die Läden entlang der Straßen zu sind und die Straßenhändler ihre Stände noch nicht auf- oder schon abgebaut haben: Schwere Rollläden oder Gitter lassen die Häuserfronten grau und dunkel aussehen. Keine Anzeichen mehr von dem bunten Treiben tagsüber und abends. In diesen Stunden kommt die Stadt für eine kurze Zeit zur Ruhe.

13. Weihnachten und Neujahr in Bangkok

 

Bisher habe ich Weihnachten immer zuhause bei meiner Familie verbracht. Egal wo ich war – an Weihnachten bin ich in den Odenwald zu meinen Großeltern gefahren und habe mich über Plätzchen, Pasteten und den geschmückten Tannenbaum gefreut. Dieses Jahr war der Weg das erste Mal zu weit. Keine Weihnachtsmärkte, kein Glühwein, keine Lebkuchen – stattdessen Pool, Eis und Papaya.

In den letzten Wochen ist es wieder richtig heiß geworden in Bangkok und die Sonne brennt ohne Unterbrechung vom Himmel. Bei diesen Temperaturen ist es schwer ein Weihnachtsgefühl aufzubauen. Die Kälte gehört irgendwie doch dazu – wenn auch nur, um sich gemütlich im Haus zu versammeln. Die weihnachtlichen Bilder und Süßigkeiten, die ich geschickt bekomme, helfen immerhin ein wenig - der große Weihnachtstrubel aber bleibt fern. Thailand als buddhistisches Land feiert kein Weihnachtsfest, sodass das Leben hier ganz normal weiterläuft. Trotzdem findet Weihnachten in Bangkok statt – auch wenn es für den Großteil der Menschen kein Glaubens- und Familienfest ist. In den großen Shoppingmalls sind Weihnachtsbäume aufgestellt und glitzernde Girlanden funkeln von der Decke. Santa Claus winkt den einkaufenden Menschen zu und alle Altersgruppen posieren mit Handy und Selfie Stick vor goldenen Rentieren. Weihnachten ist hier vor allem Fotomotiv und als Event wertvolles Material für die sozialen Netzwerke. An den Weihnachtstagen gibt es zahlreiche Mottoparties – dieses Jahr aufgrund der anhaltenden Trauerperiode hauptsächlich mit dem Dresscode 'Black Christmas' – und die Menschen auf der Straße tragen Weihnachtspullis oder kleine Nikolaushüte. Und das mit so viel Selbstverständlichkeit und Charme, dass ich oft schmunzeln muss in diesen Tagen.

Während Silvester näher rückt, ist das thailändische Neujahr noch etwas länger hin – hier beginnt das nächste Jahr erst im April mit dem sogenannten Songkran Fest. Im heißesten Monat des Jahres verwandelt sich das Land für einige Tage in eine riesige Wasserschlacht. Das Wasser steht dabei symbolisch für Neuanfang und Reinigung. Auch die Jahreszahlen sind andere – nach buddhistischer Zeitrechnung entspricht 2016 dem Jahr 2559 und ist damit unserem Kalender 543 Jahre voraus. Im Alltag begegnet man dieser Zahl häufiger, auch wenn die christliche Zeitrechnung in gleicher Weise akzeptiert wird. Und so verhält es sich auch mit dem Silvesterfest. In der ganzen Stadt gibt es Silvesterparties und an manchen Stellen Feuerwerk. Dieses Jahr wird jedoch auch das etwas eingeschränkt, um dem verstorbenen König Respekt zu erweisen. Während die Pläne für Silvester noch nicht feststehen, verbringe ich Weihnachten auf einer Rooftop Bar und schaue auf die rote Sonne, die zu der Lounge Musik am Horizont irgendwo hinter den Häusern langsam untergeht. Von oben sieht die Stadt so friedlich und ruhig aus - und ich habe plötzlich doch ein bisschen Weihnachtsgefühle.

14. Fortbewegung in Bangkok: Bootfahren auf dem Khlong

Eines der abenteuerlichsten, aber auch eines der spannendsten Fortbewegungsmittel in Bangkok ist das Boot, das durch den Kanal Saen Saeb fährt. Von dem Kanal – auf Thai Khlong – hatten uns vorige Semestern schon so einige Geschichten erzählt: Dunkles, dreckiges Wasser, wild schaukelnde Boote und Menschen, die bei dem Versuch auf das Boot zu springen, ins Wasser fallen, waren da nur einige Beispiele. Ich betrachtete deshalb den Kanal, der direkt hinter dem Condo fließt, in der ersten Zeit nur mit Abstand. Ignorieren fällt allerdings schwer – am Pool zieht manchmal eine Geruchswolke herüber und wenn die Boote vorbeirauschen, klatschen die Wellen laut an die Betonmauern, die den Kanal eingrenzen.

Irgendwann habe ich mich dann doch getraut das Boot zu nehmen und seitdem nutze ich es oft – gerade auch um den ständigen Stau und das Verkehrschaos auf den Straßen zu umgehen. Der Kanal führt von West nach Ost einmal quer durch die Stadt, sodass das Boot einige wichtige Knotenpunkte und Sehenswürdigkeiten anfährt. So liegen beispielsweise das Jim Thompson House oder Siam Center auf der Strecke. Die Lang Suan Road, an der beispielsweise der Erawan Schrein liegt, kann ebenso von dem Kanal aus erreicht werden, wie auch die hippen Viertel Ekkamai und Thonglor. Am Umsteigepunkt Pratunam befindet sich der beliebte Pratunam Market und in der Nähe der Endhaltestelle Phanfa Leelard liegen Wat Saket, der Große Palast sowie die Khao San Road.

Es lohnt sich also auf die abenteuerlichen Boote aufzuspringen – und das am besten ohne lang zu überlegen, denn die Boote halten nur kurz an den jeweiligen Piers. Da es keine Rampe gibt, die einem den Einstieg erleichtert, erfordert es teilweise akrobatische Fähigkeiten auf das Boot zu gelangen. Vorne und hinten befinden sich Sitzbänke, auf denen man mit etwas Glück einen Platz ergattert. Sonst gibt es mittig am Motor noch einen Stehbereich. Morgens und abends, wenn die Boote wegen der Rush Hour richtig voll werden, stehen die Menschen hier sehr eng zusammen. An der Decke sind Seile gespannt, an denen man sich festhalten kann, wenn das Boot zu arg schaukelt. Gerade wenn andere Boote vorbeifahren, können hohe Wellen entstehen - dann wird zusätzlich eine Art Regenplane an den Seiten hochgezogen, um sich vor dem spritzenden Wasser zu schützen. Seitlich entlang des Bootes laufen Kassierer mit Mundschutz und Bauchtasche, aus der sie Wechselgeld und Tickets ziehen. Je nach Haltestelle kostet die Fahrt zwischen zwölf und achtzehn Baht, sodass es sinnvoll ist, immer einen zwanzig Baht Schein in der Tasche zu haben. Will man aussteigen, sollte man aufstehen oder winken – sonst kann es passieren, dass die Boote einfach weiterfahren. Meistens stehen an den Piers jedoch auch Menschen, die einsteigen wollen. Sobald das Boot ratternd zum Halten kommt, springen die Kassierer ab und schwingen Seile um die Pfosten an den Piers, um das Boot möglichst nah an die Plattform zu ziehen. Es ist immer wieder ein faszinierendes Schauspiel - auch außerhalb des Bootes, denn entlang des Kanals befinden sich viele traditionelle Holzhäuser, alte Brücken, Märkte und Tempel. Bewohner sitzen vor ihren Häusern oder Geschäften, Kinder spielen am Wasser und Jugendliche stehen rauchend vor ihren Rollern. Bootfahren auf dem Khlong - Sightseeing für fast umsonst.

15. Mediennutzung in Thailand: Zwischen Smartphones und Emojis

Im Dezember war ich eine Woche in Laos. Das im Norden an China grenzende Binnenland ist noch sehr viel ländlicher geprägt als Thailand und besitzt nur wenig Infrastruktur – es gibt kein Bahnnetz, nur (sehr holprige) Straßen. Die Internetverbindungen – wenn es welche gibt - sind eher langsam und stockend. Aus Thailand kommend, wo es an jeder Ecke Internet gibt, ist das eine große Umstellung. Ich habe überhaupt nur wenige Menschen mit Handy gesehen und das erste Mal ist mir richtig deutlich bewusst geworden, wie sehr Alltag und Straßenbild in Thailand durch Smartphones geprägt sind. Nur selten sehe ich Menschen ohne Handy oder Menschen, die sich mit etwas anderem beschäftigen als mit ihrem Handy. Das Smartphone ist der wichtigste Zeitvertreib – auf dem Roller, im Taxi oder Zug – und macht die langen Fahrt- und Wartezeiten insbesondere in Bangkok erträglicher. Ein Blick auf die Bildschirme verrät, dass neben den sozialen Netzwerken wie Facebook, Snapchat oder Instagram, besonders die App LINE – das asiatische Pendant zu Whatsapp - zur Kommunikation genutzt wird. Das typische LINE Geräusch, das ertönt, wenn eine Nachricht ankommt, ist überall zu hören. Viele meiner Freunde sind begeistert von der App – ich hingegen bin immer etwas überfordert mit den vielen Möglichkeiten, die geboten werden. Über LINE kann man nämlich nicht nur Nachrichten versenden, sondern auch Fernsehen schauen, Musik hören, ein Taxi oder Essen bestellen und sogar eine Timeline anlegen. Nicht zu vergessen sind auch die zahlreichen Emojis und Sticker, die hier Thailand und in ganz Asien ein wichtiger Bestandteil der digitalen Kommunikation sind. Oft werden statt Worten Emojis verwendet, was mich schon oft zum Schmunzeln gebracht hat. Die Vermutung ist vielleicht zu weit hergeholt, aber ich habe das Gefühl, dass es mit der Mentalität der Menschen hier in Zusammenhang stehen könnte. Thais sind sehr darauf bedacht, dass es dem Gegenüber gut geht und keine Disharmonie entsteht. Vielleicht sind die vielen Emojis und Sticker für sie eine zuverlässigere Art und Weise genau das sicherzustellen als es Worte sind.

Wenn nicht gerade kommuniziert und durch die sozialen Netzwerke gescrollt wird, werden auf dem Handy auch gerne Spiele gespielt. Der Pokemon Go Hype hat zwar wieder deutlich nachgelassen, vereinzelt sieht man jedoch noch wie Pokemons gefangen werden. Sehr beliebt ist es außerdem Videos und Filme auf dem Smartphone zu schauen – das Gerät aufgestellt oder an einen Karton angelehnt. Ich habe das Gefühl der noch vor ein paar Jahren allgegenwärtige Fernseher wird auch hier langsam durch die mobilen Endgeräte ersetzt. Es ist außerdem - im Gegensatz zu Deutschland - kein Tabu das Handy auch während der Arbeitszeit zu nutzen: Selbst die Sicherheitsbeamten am Flughafen scrollen manchmal nebenher durch ihre Social Media Accounts. Ich frage mich oft, was die Menschen hier früher ohne Internet und Smartphone gemacht haben. Leider kann ich die Frage noch nicht einmal für mich selbst beantworten.

16. Studieren in Thailand: Master of... was genau?

 

In diesem Beitrag möchte ich ein wenig über die Studieninhalte an der Ramkhamhaeng Universität schreiben. Er ist daher insbesondere für Studenten gedacht, die überlegen an dem Programm in Bangkok teilzunehmen. Vielleicht hilft es aber auch den anderen Lesern ein bisschen besser zu verstehen was genau ich hier eigentlich die letzten Monate studiert habe.  

Die offizielle Bezeichnung für das Masterprogramm ist MBA (Master of Business Administration) in Management. Es ist also ein wirtschaftswissenschaftlicher Abschluss, der zusätzlich zu dem deutschen Master erworben werden kann. Als Austauschstudenten nehmen wir an dem einjährigen Programm teil, das Kurse unter der Woche und am Wochenende umfasst. Jeder Kurs erstreckt sich über einen Monat – pro Monat können also höchstens zwei Kurse besucht werden. Das hört sich erstmal wenig an - aus Deutschland ist man schließlich gewohnt mehrere Kurse innerhalb einer Woche zu haben – ist es aber nicht. Da die Zeit beschränkt ist, wird der Stoff kompakter behandelt und es gibt oft schon nach einer Woche erste Zwischenprüfungen. Man muss also permanent mitlernen, Texte abgeben und Präsentationen vorbereiten, die mit in die Note zählen.  

Welche Kurse wann angeboten werden hängt von dem Stundenplan ab, der den Studenten vor Semesterbeginn zugesandt wird. Er umfasst Core Courses, die den wirtschaftswissenschaftlichen Teil abdecken und Major Courses, die sich mehr auf den Schwerpunkt des Programms (Management) beziehen. Die Core Courses sind deutlich rechenlastiger als die Major Courses. So lernt man in dem Kurs Business Economics beispielsweise, wie sich Preise zusammensetzen und wie man sie berechnet. In Accounting for Executives geht es um Kostenkalkulation, Budgetierung und andere Themen der Buchhaltung und das Fach Financial Management deckt Risikomanagement, Kapitalkosten und andere Aspekte des finanziellen Entscheidungsfindungsprozesses ab. Ich bin ehrlich - ganz leicht gefallen sind mir diese Kurse nicht, obwohl ich während meines Bachelorstudiums schon einige wirtschaftswissenschaftliche Fächer belegt habe. Die Professoren haben uns jedoch immer genügend Lernmaterial und Übungsaufgaben zur Verfügung gestellt, sodass man sich auf die Prüfungen gut vorbereiten konnte. Generell sind auch die Core Courses schon auf den Schwerpunkt des Programms (Management) ausgerichtet, der in den Major Courses noch einmal intensiver behandelt wird. Den Studenten sollen hauptsächlich Instrumente für den Entscheidungsfindungsprozess an die Hand gegeben werden, den sie voraussichtlich als spätere Manager einmal durchlaufen werden. Was ein Manager überhaupt ist, was er tut und welche verschiedenen Formen von Management es gibt, war Thema des ersten Kurses, den ich hier in Bangkok besucht habe (Current Issues and Case Study in Organizational Management).  

Besonders interessant an dem Programm fand ich diejenigen Kurse, die sich auf Entscheidungsprozesse in einem internationalen Umfeld bezogen haben, denn das war einer der Gründe warum ich mich für das Programm entschieden habe. Auch wenn nicht alle Kurse vorrangig internationales Management behandelten, haben uns viele der Professoren doch die Freiheit gelassen Themen für Präsentationen und schriftliche Arbeiten zu wählen, die sich auf einen Vergleich zwischen zwei Ländern oder auf eine bestimmte Vorgehensweise oder ein Unternehmen im eigenen Land bezogen. Dadurch habe ich nicht nur viel über ausländische Unternehmen gelernt, sondern auch eine neue Sichtweise auf Deutschland und deutsche Unternehmen gewinnen können. Was ein Unternehmen einzigartig macht und wie es sich vom Wettbewerb absetzen kann, war Thema des Kurses Management and Organizational Behavior. Diesen Kurs fand ich besonders gut, da er Theorie und Praxis - in Form unserer eigenen Präsentationen und Abgaben – sehr gut verknüpft hat. Spezifischer waren die Kurse Managing Human Capital, der sich mit Personalmanagement beschäftigte, und Management of Organization Change and Development, in dem es vorrangig um das Thema Change Management ging. 

Natürlich kommt es auch immer auf den jeweiligen Professor an, wie der Kurs aufgebaut ist und welche Themenschwerpunkte gesetzt werden. Am International Institute der Ramkhamhaeng Universität unterrichten fast nur Professoren aus anderen Ländern, weshalb es sein kann, dass der gleiche Kurs im nächsten Semester von einem anderen Professor gehalten wird. Letztlich kommt es jedoch vor allem auf einen selbst an - was man zu den Kursen beisteuert und was man aus ihnen mitnimmt, kann man nur für sich allein entscheiden.

17. Die thailändische Kultur - das Geheimnis des WAI und der Sitz der Seele

 

Länger im Ausland zu studieren bedeutet auch eine fremde Kultur kennenzulernen und sich in ihr zurechtzufinden. Das kann am Anfang eine Weile dauern - besonders wenn man von Europa nach Asien kommt. Nicht nur die Sprache ist eine andere, auch gewohnte Kommunikations- und Verhaltensregeln müssen angepasst und neu definiert werden. Das fängt schon bei der Begrüßung an: In Thailand gibt man traditionell nicht die Hand, sondern legt die Handflächen aneinander und hält sie vor Oberkörper oder Gesicht. Welche Position die Hände dabei haben, hängt von verschiedenen Faktoren ab (Alter, Status, Stand der Personen zueinander etc.). Während die Thais die Regeln von klein auf lernen, ist es als Ausländer sehr schwer den Wai richtig durchzuführen. So habe ich mich beispielsweise jedes Mal gefragt, wie die Thais es im Supermarkt schaffen mit Einkaufstüten und Geld in der Hand den Gruß der Kassiererin zu erwidern, bis ich herausgefunden habe, dass es im Servicebereich schlicht nicht üblich ist. Oft zu beobachten ist auch, dass viele Menschen, die nicht aus Thailand kommen, die Hände besonders hoch halten, um dem Gegenüber Respekt zu erweisen. Das ist an sich auch richtig - die Hände auf Stirnhöhe oder gar über den Kopf zu halten ist jedoch nur für die Begrüßung von besonders wichtigen Respektspersonen wie älteren Menschen oder Mönchen vorgesehen. Als Farang (Ausländer) werden einem aber solche Fehler verziehen und es zeigt den Thais, dass man bemüht ist, sich der Kultur anzupassen.

Neben dem Wai gibt es jedoch noch andere kleine, aber aussagekräftige Gesten, durch die man seinen Respekt zum Ausdruck bringen kann. So habe ich mir beispielsweise kleine Verbeugungen angewöhnt – sei es wenn ich mich bedanke oder um Entschuldigung bitte, um irgendwo vorbeigehen zu können. Dieses Verhalten kann man auch bei den Thais beobachten, wenn man genauer hinschaut. Ganz wichtig auch – lachen! Sich mit einem Lächeln zu bedanken ist – besonders in Thailand – sehr viel wert und hilft über so manche Kommunikationsbarrieren hinweg. Hintergrund ist das Bemühen der Thais Konflikten aus dem Weg zu gehen und zu versuchen in Harmonie mit dem Umfeld zu leben. Das führt auch dazu, dass die Thais nur selten etwas sagen oder es direkt ansprechen, wenn man sich falsch verhält. Gerade deshalb sollte man sich vorher über bestimmte Verhaltensregeln informieren, um die Thais nicht vor den Kopf zu stoßen. So ist es beispielsweise eher unüblich im Gespräch die räumliche Distanz zur anderen Person aufzuheben. Thais, die sich gegenseitig auf die Schulter klopfen oder freundschaftlich in den Arm boxen, sieht man nur selten. Gar nicht erst denkbar – ein Kuss zur Begrüßung wie es in Frankreich oder Italien üblich ist. Absehen sollte man außerdem davon Menschen – insbesondere kleinen Kindern - an den Kopf zu fassen, da er als Sitz der Seele gilt. Füße wiederum gelten aufgrund ihrer Nähe zum Boden als die unreinsten Körperteile. Es sollte daher vermieden werden mit den Füßen auf etwas oder jemanden zu zeigen. 

Für Menschen, die nicht aus diesem Kulturkreis kommen, sind die aufgeführten Verhaltensregeln vielleicht erstmal ungewohnt. Lässt man sich jedoch darauf ein, lernt man die thailändische Kultur viel intensiver kennen. Es sind kleine Gesten mit großer Wirkung.

18. Fünf Töne, die den Unterschied machen – Die thailändische Sprache

 

Vor meinem Aufenthalt in Bangkok habe ich an der Hochschule einen Thai-Kurs besucht, der vom Sprachenzentrum angeboten wird. Die Dozentin ist selber Thailänderin, lebt aber schon seit einigen Jahren in Deutschland. Das ist ein großer Vorteil, denn so hat man nicht nur die Möglichkeit, die Sprache von einer Muttersprachlerin zu lernen, sondern gleichzeitig auch einen ersten Eindruck von Land und Kultur gewinnen. So waren die zwei Stunden dienstagsnachmittags schon eine kleine mentale Vorbereitung für den Aufenthalt in Thailand.

Die thailändische Sprache ist von der Grammatik her nicht schwer zu erlernen. Das hat einen einfachen Grund: Es gibt fast keine Grammatik. All die grammatikalischen Eigenheiten, die es sonst oft so kompliziert machen, eine neue Sprache zu erlernen, fallen bei der thailändischen weg – keine Groß- und Kleinschreibung, Artikel, Fälle, Verbkonjugationen, Konjunktionen oder Deklinationen. Die Wörter bleiben größtenteils unverändert und lassen sich keiner festen Wortkategorie zuteilen. Umso mehr ergibt sich deshalb aus dem allgemeinen Zusammenhang bzw. Satzzusammenhang sowie über die Betonung der einzelnen Wörter. Wie im fast gesamten (südost-) asiatischen Raum gehört Thai zu den tonalen Sprachen. Und genau hier beginnt die Schwierigkeit. Ein und dasselbe Wort kann je nach Betonung eine andere Bedeutung haben oder dem ganzen Satz eine andere Bedeutung geben, auch wenn die Aussprache ansonsten korrekt ist. Die jeweils richtige Betonung eines Wortes muss also immer mitgelernt werden, da sie selber Teil desselben ist. Es braucht einige Übung sich in die tonalen Unterschiede der fünf Töne, die in der thailändischen Sprache existieren, hineinzuhören und sie letztendlich auch sprachlich zum Ausdruck zu bringen. So war es mir ein ständiges Rätsel, dass egal wie klar ich die Wörter und Sätze nach dem Vorsprechen der Dozentin auch in meinem Kopf nachklingen hörte, sie von mir ausgesprochen ganz anders klangen. Wörter und Strukturen bleiben generell viel schwerer im Kopf, weil es keine Ähnlichkeiten gibt, an denen man sich orientieren oder etwas ableiten kann. Da hilft es auch nicht weiter, dass selbst die Schrift eine andere ist. Die meisten Sprachkurse sparen das Erlernen des Schriftsystems (zunächst) aus und beschränken sich auf Lautschriften, die jedoch je nach Sprachkurs oder Buch voneinander abweichen. Einen allgemeingültigen Standard gibt es bisher nicht. Ich habe oft versucht einzelne Buchstaben oder Muster in thailändischen Texten zu erkennen, bisher jedoch ohne Erfolg. Es bleibt mir also nur die Bewunderung der Schönheit dieser so kleinteiligen und verschlungenen Schriftzeichen.

Wenn ich auch nicht alles Gelernte aus dem Thai-Kurs behalten und hier vor Ort anwenden konnte, so habe ich doch gemerkt, dass ein paar Worte Thai Wunder wirken können – im Taxi, bei der Essensbestellung, beim Verhandeln und einfach generell im Alltag. Die Thais freuen sich - selbst über so kleine Wörter wie sa-wad-dii ka/krab (Guten Tag) oder khoob-kun ka/krab (Danke). Und ich freue mich, dass ich auf die Frage "kun puud paa-saa thai dai mai?" (Sprechen Sie Thai?) zumindest mit "nid noi" (ein bisschen) antworten kann.

 

19. Mediennutzung in Thailand – Das Leben auf Facebook, Snapchat und Instagram

 

Ich erinnere mich noch daran, als Facebook in Deutschland bekannter wurde – damals stand ich kurz vor dem Abitur. Mir war die Seite zunächst etwas suspekt und ich war mir nicht sicher, ob ich mir einen Account einrichten sollte. Doch schon bald waren alle meine Freunde angemeldet und ich hatte das Gefühl etwas zu verpassen. Ich wollte auch Teil sein dieser Welt, die zu Beginn noch sehr virtuell, doch langsam immer mehr mit der Realität verschmolz und bald schon nicht mehr wegzudenken war aus unserem Leben. Ich fing an eifrig zu posten – Bilder, Gedanken, Erinnerungen. Likes als Bestätigung für das eigene Leben. Mit der Zeit hat das nachgelassen. Heute nutze ich Facebook eigentlich nur noch, um über den Messenger Kontakt zu meinen Freunden zu halten oder als Nachrichten- und Inspirationsquelle über Seiten von Zeitungen, Magazinen und Blogs. Wie viele meiner Freunde auch, bin ich von einem aktiven zu einem passiven Nutzer geworden. Das Bedürfnis das eigene Leben zu zeigen ist jedoch nicht ganz verschwunden. Instagram und Snapchat sind an die Stelle von Facebook gerückt und fordern Mitbestimmung in der Wahrnehmung der Welt um uns herum. In Thailand ist das nicht anders. Wenn nicht gerade über LINE kommuniziert wird, wird an Bildern oder Stories für Instagram oder Snapchat gefeilt. Einen Großteil der eigenen Inszenierung bilden Selfies – und wie viele andere Asiaten auch sind Thais wahre Selfie-Experten. Im Gegensatz zu Deutschland ist hier auch niemand verwundert oder genervt, dass dauernd Smartphones – ausgestattet mit den neuesten Kameras und Beauty-Filtern - in die Höhe gehalten werden, um Fotos zu machen. Das Ganze wird hier mit einer Selbstverständlichkeit behandelt, die mich immer wieder erstaunt. So begegnet man in der Stadt auch immer wieder kleinen Gruppen, die mit ihren Spiegelreflexkameras auf der Suche nach Kulissen für das nächste Fotoshooting sind. Die Bilder wirken oft sehr professionell und es wird viel Wert darauf gelegt ein möglichst perfektes Erscheinungsbild abzugeben, das als Teil der eigenen (virtuellen) Identität angesehen wird. Neben Instagram und Snapchat wird auch Facebook in Thailand noch aktiv genutzt, um das eigene Leben zu präsentieren. Wichtige Ereignisse wie beispielsweise Abschlussfeiern werden groß inszeniert und über Facebook verbreitet. Aber auch ein Abendessen mit Freunden oder der Familie ist schon einen ausführlichen Post wert. Es scheint als ob Facebook hier gerade noch so genutzt wird, wie in Deutschland vor einigen Jahren - bevor die Nutzung immer passiver wurde. Man taucht daher nicht selten in den Timeline Posts der thailändischen Kommilitonen auf, die einen, sobald ein Selfie gemacht wird, verlinken. Leider muss ich auch nach über einem halben Jahr in Asien feststellen, dass ich noch immer kein Selfie-Experte bin. Viele Posen, die bei Thais gut aussehen – und das geben ich neidlos zu - wirken bei mir doch irgendwie fehl am Platz und etwas aufgesetzt.  

20. Die thailändische Kultur – Goldene Dächer und das Lächeln Buddhas

 

Fast jeder hat sie schon einmal auf Bildern oder in Fernsehdokumentationen gesehen – die goldenen Tempel und überlebensgroßen Buddha-Statuen, die zusammen mit meditierenden Mönchen prägend sind für unser Bild von Thailand und ganz Südostasien. Schon aus der Ferne kann man erahnen, dass die Atmosphäre dort eine ganz besondere sein muss. Sie vor Ort dann selbst zu spüren ist ein ganz besonderer Moment und das ungefilterte Erleben bestätigt und übertrifft teilweise sogar die eigenen Vorstellungen. Ich bin nach wie vor fasziniert von der Schönheit der Bauwerke, die die alten Traditionen wahren und gleichzeitig auch heute noch zu den wichtigsten Anlaufpunkten für die Menschen in Thailand gehören. Gerade in Bangkok lassen sich viele Tempel bewundern - einige zählen zu den berühmtesten und wichtigsten Tempeln des Landes.

Ein Wat ist dabei meist ähnlich aufgebaut und besteht aus mehreren Gebäuden, die von einer Mauer umschlossen sind. Die wichtigsten und heiligsten Gebäude sind jene, in denen die Buddha-Statuen aufbewahrt werden. Die Ordinationshalle (Bot) und die Versammlungshalle (Viharn) besitzen beide einen solchen Altar. Während die Ordinationshalle meist nur für die Mönche zugänglich ist, steht die Versammlungshalle allen Besuchern offen – vorausgesetzt sie kleiden sich angemessen. Knie und Schultern sollten bei einem Tempelbesuch immer bedeckt sein. Es ist deshalb ratsam ein Tuch dabei zu haben, sollte man planen Tempel zu besichtigen. Oder man zieht gleich längere Sachen an - auch wenn dieser Gedanke bei den hohen Temperaturen oft schwerfällt. An vielen Tempeln werden jedoch auch Sarongs zur Leihgabe angeboten. Charakteristisch für die Tempelarchitektur ist außerdem ein glockenförmiges Gebäude, das wie ein Turm aussieht und Chedi oder Prang genannt wird. Hier werden Teile von Reliquien oder Besitztümer des Buddha aufbewahrt. Je nach Größe des Tempels befinden sich manchmal auch noch offene Pavillons (Salas), eine Bibliothek, Unterkünfte für die Mönche oder ein Krematorium auf dem Tempelgelände (in Thailand werden Tote traditionell verbrannt).

Bevor man sich jedoch mit dem Aufbau des Tempels beschäftigen kann, staunt man über die prunkvoll geschmückten Anlagen und goldenen Dächer, die in der Sonne funkeln. Kleine Glöckchen schaukeln im Wind erfüllen die friedliche Atmosphäre mit Klang. Manchmal kann man den Mönchen sogar beim Chanten zuhören. In der Versammlungshalle knien die Gläubigen vor den Buddha-Statuen, in den gefalteten Händen Räucherstäbchen oder Blumen, und sprechen leise ihre Gebete. Die Füße zeigen dabei immer in die entgegengesetzte Richtung, da sie als der unreinste Körperteil gelten. Schuhe müssen vor Betreten der Halle ausgezogen werden, sodass die meisten Menschen die Tempel barfuß betreten. Auch das ist zunächst ungewohnt, doch nach einigen Tempelbesichtigungen hat man sich daran gewöhnt und empfindet es als Zeichen des Respekts. Die Buddha-Statue schaut stets mit einem Lächeln auf einen herab – so als würde sie einem direkt in die Augen schauen - und strahlt Frieden aus. Einen Frieden, den man selbst als Nicht-Buddhist spüren kann.

 

21. Die thailändische Kultur – Geisterhäuser, heilige Bäume und Bambus Tattoos

 

In Thailand zu leben, ohne sich mit dem Buddhismus auseinanderzusetzen, ist fast unmöglich. Er begegnet einem nicht nur beim Tempelbesuch, sondern spiegelt sich auch im Verhalten der Menschen und somit alltäglichen Leben des Landes wider. Für die Thais ist es selbstverständlich buddhistischen Ritualen nachzugehen und ihre Religion zu pflegen – egal in welchem Alter. Auffällig ist dabei, dass sich die buddhistischen Lehren stark mit einem Geisterglauben (Animismus) mischen, der in Thailand und ganz Südostasien auch heute noch weit verbreitet ist. Viele Traditionen lassen sich für unser Auge zunächst schwer der einen oder anderen Richtung zuordnen. So habe ich die kleinen Häuser, die man vor fast jedem Gebäude in Thailand findet, zunächst für kleine buddhistische Tempel gehalten. In Wirklichkeit sind es jedoch Geisterhäuser (San Phra Phum), die errichtet werden, um die durch den Bau des Hauses verdrängten Geister zu besänftigen. Ihnen werden täglich Opfergaben gebracht, um Unglück vom Haus und der darin lebenden Familie abzuwenden. Die Vielfalt der Gaben ist groß: Sie reicht von Blumen und Räucherstäbchen bis hin zu kleinen Schälchen mit Reis, süßen Nachspeisen und roten Fanta Flaschen – selbstverständlich geöffnet und mit einem Strohhalm versehen. Warum gerade diese Sorte so beliebt ist, habe ich noch nicht herausfinden können. Es scheint aber fast so, als würde sie nur für die Hausgeister produziert werden. Ich habe sie sonst noch nie jemanden trinken sehen. Das zuckrige Getränk zieht jeden Tag ganze Bienenschwärme an, bevor die Flaschen am Abend weggeräumt werden und Platz für Neues geschaffen wird. Die am Haus aufgestellten Figuren jedoch bleiben über eine längere Zeit stehen. Es gibt Bedienstete, Tänzer, Autos und natürlich eine ganze Reihe von Tieren: Elefanten, Hunde, Katzen und - erstaunlicherweise – ganz viele Zebras.

Auch an Bäumen sieht man hin und wieder Fanta Flaschen und andere kleine Opfergaben stehen, denn auch hier – so glauben die Thais – wohnen Geister. Meist sind die Bäume zusätzlich mit orangenen Blumengirlanden geschmückt oder mit bunten Tüchern umwickelt, sodass sich zwischen dem Grau der Häuser immer wieder Farbtupfer auftun. Die meisten Thais halten kurz inne, wenn sie an diesen Orten vorbeilaufen, falten die Hände und verbeugen sich zum Gruß. Diese Geste beobachte ich auch häufig bei Taxi- oder Busfahrern, wenn der Weg an einem Tempel oder einer anderen Glaubensstätte vorbeiführt - da kann der Verkehr um sie herum noch so schlimm sein. Am Fahrerspiegel baumeln Amulette von Mönchen oder Blumengirlanden und auf der Ablage stehen kleine Buddha-Figuren. Erst nachdem ich viele Male Taxi gefahren bin, sind mir auch die weißen Bemalungen an der Decke aufgefallen. Auf meine Frage hin, was das zu bedeuten habe, erklärte mir ein Taxifahrer, dass es sich um thailändische Schriftzeichen handele, die Glück bringen sollen. Meist würden sie beim Kauf des Taxis von einem Mönch an die Decke des Autos gezeichnet. Mönche sind es auch, die die traditionellen Bambus Tattoos (Yantras) stechen, die aus bestimmten Mustern und Ornamenten bestehen und ebenfalls als Talisman fungieren. Yantras jedoch nicht nur in Form von Tätowierungen auf – man kann sie auch an Häuserfronten oder Türen entdecken, wo sie ihre Schutzfunktion für die Bewohner ausüben. Das alles mag für uns vielleicht wenig nachvollziehbar erscheinen, hier in Thailand aber spielt die Religion in allen Aspekten des Lebens eine große und wichtige Rolle. Sie prägt den Alltag so entscheidend mit, dass sich auch ein Farang dem nur schwer entziehen kann.

 

22. Die thailändische Kultur – Orangene Gewänder und Meditation

 

Wenn man in Thailand ist, sollte man zumindest einmal versuchen um fünf Uhr aufzustehen, um durch die allmählich erwachenden Straßen zu laufen. Nicht nur das noch etwas langsamere Tempo macht ein Aufstehen um diese Uhrzeit - gerade in einer so großen Stadt wie Bangkok – lohnenswert, sondern auch die Möglichkeit die vielen buddhistischen Mönche bei ihrem allmorgendlichen Gang zum Sammeln von Almosen (Prot Sat) zu beobachten. Barfuß sieht man sie überall in der Stadt mit ihren orangenen Gewändern durch die Straßen ziehen und Gaben entgegennehmen. Noch bevor die vielen Pendler sich auf dem Weg zur Arbeit machen und die Stadt zu ihrem gewohnten Tempo zurückkehrt, haben sie sich wieder in ihre Tempel zurückgezogen.

Das Geben spielt im Buddhismus eine große Rolle. Durch die Abgabe von Essen und Geschenken haben die Gläubigen die Möglichkeit Verdienste für das nächste Leben zu erwerben. Die Mönche nehmen die Gaben entgegen – meist in einer Schale oder einem Gefäß – und sprechen eine kurze Segnung für die Gebenden aus. Mönchen wird in Thailand höchster Respekt entgegengebracht. In Zügen und Bussen gibt es extra ausgezeichnete Sitzplätze für sie oder die Menschen überlassen ihnen ganz selbstverständlich einen Platz. Auch in Flugzeugen haben Mönche Vorrang und dürfen zuerst einsteigen. Als Frau sollte man darauf achten sich nicht direkt neben einen Mönch zu setzen und ihn auf keinen Fall zu berühren, da er sich sonst einer aufwendigen Reinigungszeremonie unterziehen muss.* Gaben von einer Frau werden deshalb auch nie direkt überreicht, sondern auf ein Tuch gelegt oder durch eine zweite Person entgegengenommen. Ich habe oft versucht herauszufinden wie sich die Menschen bei der Begegnung mit einem Mönch im Alltag verhalten, da ich irgendwo von einer Verbeugung gelesen hatte. Das hat sich jedoch nicht bewahrheitet. Meist begegnen die Menschen einem Mönch so wie jedem anderen Passanten auch. Manchmal kann man jedoch beobachten, wie Menschen ihre Hilfe anbieten, wenn sie beispielsweise einen Mönch an der Straße stehen sehen. Das Mitnehmen eines Mönches im Taxi oder das Bezahlen seines Zugtickets gilt – wie eine Essensgabe auch – als Verdienst.

In ihren orangenen Gewändern sind die Mönche immer gut zu erkennen und prägend für unser Bild von Thailand. Doch wie es so oft ist, können Bilder zwar einen Eindruck vermitteln, jedoch nie das Erleben vor Ort ersetzen. Und so ist es für mich nach wie vor faszinierend die Mönche hier in Thailand im Alltag zu erleben. Wem das nicht genug ist und noch mehr über das Leben eines Mönches und den Buddhismus im Allgemeinen erfahren will, der kann sich in Bangkok im Wat Mahathat zu einem kostenlosen Meditationskurs anmelden. Ich habe einen solchen Kurs in Chiang Mai im Norden von Thailand besucht und obwohl es nur zwei Tage waren hat dieser Aufenthalt viel mit mir gemacht – so kitschig das auch klingen mag. Ich habe die Welt danach zumindest für ein paar Stunden viel bewusster und auf eine Art und Weise wahrgenommen, wie ich es zuvor noch nie erlebt habe. Manchmal gelingt es mir dieses Gefühl für einen kurzen Moment zurückzuholen, wenn ich zwischen all dem Trubel in der Stadt in das ruhige und zufriedene Gesicht eines Mönches schaue. 

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 * Das Foto auf dem ich mit den Mönchen zu sehen bin, dürfte vor diesem Hintergrund umso mehr erstaunen – deshalb eine kurze Erklärung zur Entstehung des Bildes: Nachdem meine thailändische Freundin die Mönche aus Höflichkeit gefragt hatte, ob wir sie fotografieren dürfen, waren es die Mönche selber, die uns mit auf das Foto baten.

23. Bangkok – Ein kleiner Stadtführer. Teil 1 aus 2

Viele meiner Freunde, denen ich von meinem Vorhaben ein halbes Jahr nach Bangkok zu gehen erzählte, waren begeistert und interessiert, aber auch skeptisch. Reisen in Südostasien – ja! – aber mehrere Monate nur in dieser großen, lauten und stickigen Stadt in Thailand? Das konnten viele sich nicht vorstellen. Ich flog dann schließlich auch mit einem etwas mulmigen Gefühl und nach Bangkok und hatte mir für den Notfall schon ein paar Ziele außerhalb der Stadt herausgesucht.

Im Nachhinein betrachtet waren die Zweifel unbegründet. Natürlich hat es einige Zeit gedauert, um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen und gerade am Anfang habe ich den Skeptikern oft Recht gegeben, die mir gesagt hatten, ich würde es wohl kaum länger als zwei Wochen in der Stadt aushalten ohne das Bedürfnis zu haben rauszufahren. Irgendwann jedoch gab es diesen Moment, als ich mir genau das sehr gut vorstellen konnte. Ich möchte deshalb diesen und den nächsten Beitrag der Stadt Bangkok widmen und die verschiedenen Stadtteile und einige meiner Lieblingsorte vorstellen, die ich über die letzten Monate entdecken durfte.  

Meine Wohnung sowie die Ramkhamhaeng University und ICO NIDA liegen im östlichen Teil der Stadt - verteilt rund um die Ramkhamhaeng Road, die sich durch die Bezirke Suan Luang und Bang Kapi zieht. Das touristische Zentrum rund um die Khao San Road ist je nach Verkehrsmittel und -lage rund eine Stunde entfernt, sodass sich hierher nur selten Touristen verirren. Dafür kann man hier umso mehr den normalen Alltag in der Stadt erleben und es wird einem selten ein 'Touristenaufpreis' berechnet. Entlang der Ramkhamhaeng Road gibt es zahlreiche Straßenstände, kleinere Restaurants, Shopping Malls, Krankenhäuser und Kinos – kurz gesagt eigentlich alles was man braucht. Gleich neben dem D Condo befindet sich ein großer Supermarkt - das Foodland -, in dem man nicht nur westliche Produkte kaufen, sondern auch hervorragend thailändisch essen kann (der Fastfood Eindruck täuscht!). Sehr zu empfehlen ist auch ein kleines Straßenrestaurant, das sich gleich neben dem Vintage Schuhladen auf derselben Straßenseite befindet. Günstig und gut isst man außerdem in den Food Courts der Malls. Direkt bei der Ramkhamhaeng Universität gibt es einen großen Nachtmarkt, der von Pad Thai über Mango Sticky Rice bis hin zu allerlei elektronischem Zubehör und Kleidung alles anbietet, was man sich vorstellen kann. Am besten ist es sich mit dem Essen an den kleinen See zu setzen. Am vollsten ist es im Viertel, wenn ein Fußballspiel oder Konzert im Rajamangala National Stadium stattfindet, das an die Uni angrenzt. Auch wenn sich der Großteil des Lebens an der Ramkhamhaeng Road abspielt, ist es immer interessant in eine der Nebenstraßen abzubiegen. Entlang der Soi 24, 29 und 65 gibt es beispielsweise auch noch viele kleine Restaurants, Bars, Cafés und Shops.

Folgt man der Ramkhamhaeng Road weiter Richtung Süden gelangt man irgendwann auf die Sukhumvit Road, entlang der sich eines der bekanntesten Ausgehviertel in Bangkok erstreckt. Hier waren wir oft abends unterwegs – sei es zum Essen, Cocktailtrinken oder Tanzen. Nicht umsonst gleicht mein Google Maps hier einem Sternenmeer aus favorisierten Orten. Am bekanntesten ist wohl die Soi 11, die mit ihrer Partyszene insbesondere Touristen anlockt. Etwas schicker und teurer sind die Gegenden Thonglor (Sukhumvit Soi 55) und Ekkamai (Sukhumvit Soi 63), wo abends viele Thais und Expats in die angesagten Restaurants, Bars und Clubs strömen. Auf jeden Fall einmal einen Abstecher ins Iron Fairies und die Octave Rooftop Bar machen! Tagsüber lockt die Gegend mit ihren riesigen Shopping Malls, wie dem EMQuartier oder dem Terminal 21. Ich bin aber auch einfach gerne so durch die Straßen gelaufen, um Fotos zu machen oder habe mich in eines der tollen Cafés gesetzt und das Leben um mich herum beobachtet.

Rund um den berühmten Lumpini Park befindet sich das Finanzzentrum der Stadt (Silom), das der Gegend ihre ganz eigene Atmosphäre verleiht. Hier befindet sich auch die wohl bekannteste und teuerste Rooftop Bar der Stadt (The Dome at Lebua). Meiner Meinung nach noch spektakulärer - leider nur geringfügig billiger - ist der Ausblick auf der Vertigo & Moon Bar. Hier hat man wirklich das Gefühl über der Stadt zu schweben. Einer meiner Lieblingsorte ist außerdem der Sri Mariamman Hindu Temple an der Straßenecke zwischen Pan Road und Silom Road, der wie aus dem Nichts plötzlich auftaucht und einen in eine andere Welt entführt. Gleich daneben befindet sich außerdem eine tolle kleine Kunstgalerie (Kathmandu Art Gallery), die ein gutes Beispiel für die Kunstszene in der Stadt ist.

Geographisch nähern wir uns immer mehr dem Fluss Chao Phraya, der sich quer durch die Stadt zieht und gut als Orientierungspunkt dient. Hier liegt das 'Alte Bangkok' und touristische Zentrum der Stadt mit seinen vielen Tempeln und Palästen, die die Postkarten auf den Ständern der Straßenstände zieren. Mehr dazu im nächsten Beitrag.

 

24. Bangkok – Ein kleiner Stadtführer. Teil 2 aus 2

 

Im historischen Stadtzentrum Rattanakosin befinden sich fast alle wichtigen Sehenswürdigkeiten für die Bangkok auf der ganzen Welt bekannt ist. Das Zentrum bilden der Grand Palace, der alte Sitz der thailändischen Könige, und der angrenzende Wat Pho, in dem sich die fast 50 Meter lange vergoldete liegende Buddha-Statue befindet. Das Gelände ist so groß, dass man mindestens einen Tag einplanen sollte, um alles zu sehen. Den Wat Pho unbedingt auch mal abends besuchen, wenn die Touristenschwärme weg sind und eine friedliche Ruhe über der golden beleuchteten Anlage liegt. Das Chanten der Mönche versetzt einen in eine innere Zufriedenheit, bevor man sich wieder in das Getümmel der Stadt begibt. Wer außerdem gerne mal eine thailändische Massage ausprobieren möchte, sich aber noch nicht in ein Studio irgendwo auf der Straße wagt, der sollte im Wat Pho beginnen. Hier ist nämlich eine der ältesten und renommiertesten Massageschulen des Landes ansässig und bietet Besuchern zertifizierte und qualitativ hochwertige Massagen an. Ebenfalls in Rattanakosin befindet sich der Wat Saket (Golden Mount), einer meiner Lieblingsorte in Bangkok. Von oben hat man einen tollen Blick über die Dächer der Stadt und obwohl auch er ein beliebtes Touristenziel ist, empfinde ich es dort immer wie in einer kleinen Ruheoase. Der Tempel liegt übrigens nicht weit entfernt von der Endhaltestelle der Kanalboote, die auch am Condo ablegen.

Ungefähr zwanzig Minuten zu Fuß vom Wat Saket entfernt liegt die wohl bekannteste Straße in Bangkok: Die Khaosan Road. Als Backpacker Mekka und Partymeile ist sie meist das Einzige was viele Besucher von der Stadt sehen. Das ist eigentlich schade, denn das Bild, das einem dort von Thailand und Bangkok vermittelt wird, entspricht nicht immer der Realität. Gerade wenn man in der Stadt wohnt und man sich nicht wie sonst üblich als Backpacker durch die feiernde Menge bewegt, ändert sich die Perspektive auf das Geschehen und man fühlt sich manchmal wie in einer Parallelwelt. Trotzdem gehört sie auch irgendwie dazu. Etwas ruhiger und gelassener geht es in den Nebenstraßen zu – zum Beispiel in der Soi Rambuttri, wo man sich ein wenig von dem Trubel auf der Khaosan erholen kann.

Immer was los ist auch im wuseligen Chinatown in der Nähe vom Hauptbahnhof im Stadtteil Samphanthawong. Die Gegend rund um die lange Yaowarat Road ist weltweit eines der größten chinesischen Stadtviertel außerhalb von China und mit seinen vielen verschlungenen kleinen Gassen eine ganz eigene Welt innerhalb der Stadt. Hier muss man wirklich aufpassen sich nicht zu verlaufen! Während tagsüber die vielen kleinen Geschäfte und Verkaufsstände, bei denen man von Gewürzen, getrocknetem Fisch bis hin zu gefälschten Markenartikeln alles kaufen kann was man sich vorstellen kann, Privatpersonen wie auch Händler anlocken, verwandelt sich der Stadtteil abends in einen riesigen Food Market. Hier findet man klassisches Thai-Food, aber auch traditionelles chinesisches Essen. Facettenreich, bunt und immer für eine Überraschung gut ist Chinatown einer der Orte in Bangkok, die mich am meisten faszinieren. Einen Tag lang durch die von knatternden Mopeds und tausenden Menschen bevölkerten engen Straßen zu laufen und die Eindrücke auf sich wirken zu lassen reicht aus, um abends in einen tiefen und erholsamen Schlaf zu fallen. Für einen ersten Eindruck ist eine organisierte Fahrradtour sehr empfehlenswert - besonders gut gefallen hat mir die Tour, die auch den Stadtteil Thonburi auf der anderen Flussseite miteinschließt.

Ist auf der Einkaufsliste nach dem Chinatown Besuch immer noch etwas offen, wird man garantiert auf dem Chatuchak Wekend Market oder JJ Green im Norden von Bangkok fündig, der zu einem der größten Wochenendmärkte der Welt zählt. Auch hier muss man aufpassen sich nicht im Menschengetümmel zu verlieren oder zwischen den vielen kleinen Ständen zu verlaufen. In einer Shoppingpause unbedingt ein Kokosnusseis essen!

Kulturelle Abwechslung bieten die vielen Museen, Kulturzentren und Galerien in Bangkok. Das Bangkok Art and Culture Centre (BACC), das zwischen dem MBK und dem modernen Siam Center liegt, besuche ich immer wieder gern. Hier kann man gut ein paar Stunden verbringen, sei es um durch die Ausstellungen und kleinen Shops zu laufen oder bei einem Kaffee von der kreativen Atmosphäre zu profitieren. Ganz in der Nähe liegt das Haus des amerikanischen Unternehmers Jim Thompson, der der thailändischen Seidenindustrie zu neuem Aufschwung verhalf. Die Führungen durch das Haus sind wie eine Reise in eine andere Zeit. Wer danach noch mehr über das thailändische Kunsthandwerk erfahren möchte, dem sei ein Abstecher nach Dusit in die Ananda Samakhom Throne Hall zu empfehlen, wo die vielen Arbeiten des Queen Sirikit Institutes ausgestellt sind.  

Die Liste könnte an dieser Stelle noch lange fortgesetzt werden – die Vielfalt in Bangkok ist groß. Letztendlich muss jedoch jeder für sich die Stadt entdecken und seine ganz persönlichen Lieblingsorte finden.

Ich habe es geliebt, die Stadt zu entdecken.

25. Kop khun ka Thailand!

 

Letztes Jahr um diese Zeit stand der Abflug nach Bangkok kurz bevor und ich sah den kommenden Monaten mit einer Mischung aus Vorfreude und Zweifel entgegen. Lange hatte ich noch überlegt, ob ich mich wirklich auf dieses Abenteuer einlassen sollte. Neues zu sehen und zu erleben bedeutet schließlich immer auch ein Stück weit die eigene Komfortzone zu verlassen. Gerade zu Beginn habe ich das sehr gemerkt. Umgebung, Kommunikation, Temperatur, Essen – alles ist anders. Gewohnte Regeln funktionieren nicht mehr - man ist (zunächst einmal) fremd in der neuen Kultur. Mit der Zeit findet sich jedoch alles und man kommt in einem neuen Alltag an. Dann ist es auf einmal selbstverständlich morgens mit dem Aufspringtaxi – Cappuccino und frisch aufgeschnittene Wassermelone in der Hand - durch den hektischen Verkehr zur Uni zu fahren, mittags zwischen thailändischen Studenten in der Mensa zu sitzen und nachmittags in den Kursen mit Kommilitonen aus den verschiedensten Ländern der Welt zu diskutieren. Und trotzdem ist alles immer noch so anders, dass der Alltag nicht langweilig wird, sondern spannend bleibt und die anfängliche Nervosität immer mehr einer inneren Zufriedenheit und Dankbarkeit weicht. Dankbarkeit dafür, dass man dieses Land nicht nur bereisen, sondern hier eine Zeit lang leben und studieren darf.  

An der Uni habe ich besonders von dem internationalen Studienumfeld profitiert. Die Gedanken, Ansichten und Methoden, die von meinen Professoren und Kommilitonen aus den verschiedensten Ländern der Welt eingebracht wurden, haben mir nicht nur neue Perspektiven aufgezeigt, sondern auch dazu geführt, dass ich die eigene mehr zu reflektieren begonnen habe. Die persönliche Weltanschauung wird so zwar nicht in Frage, aber zumindest auf die Probe gestellt und neue Aspekte kommen hinzu. Das ist in der Form sicherlich nur im Ausland möglich. Dieser Prozess findet neben der Uni natürlich auch in der alltäglichen Auseinandersetzung mit der Kultur des Landes statt – beim Essen, Einkaufen oder bei einer Taxifahrt durch die Stadt, die ich über die letzten Monate sehr schätzen gelernt habe. Bangkok ist tatsächlich eine Metropole der Gegensätze und genau das macht sie so unglaublich vielseitig und interessant. Es gibt fast nichts, was es in Bangkok nicht gibt – außer vielleicht Meer und Strand. Und so haben wir, wenn es die Zeit zugelassen hat, unsere Rucksäcke gepackt und sind auf eine der zahlreichen Inseln rund um Thailand gefahren. Ko Samui, Ko Pha Ngan, Ko Tao, Ko Mak, Ko Phayam und Ko Samet – alles paradiesisch schöne Orte, mit denen ich viele tolle Momente verbinde. Gegen Ende war es dann auch noch möglich Länder um Thailand herum zu bereisen und Südostasien aus der Backpacker Perspektive zu erleben. Das alles hätte ich nicht erlebt, wenn ich in Deutschland geblieben wäre.

Es hat mir viel Freude gemacht diesen Blog zu schreiben und ich hoffe, dass ich diese auch ein wenig an die Leser weitergeben konnte. Im Rückblick bin ich mehr als froh mich für den Aufenthalt in Thailand entschieden zu haben. Ich werde das Land, die Menschen und alles was damit verbunden ist sehr vermissen und ich weiß, dass ich mich noch lange daran zurückerinnern werde. All die Erfahrungen, Erlebnisse, Eindrücke und Begegnungen sind nun Teil meines Lebens. Dafür bin ich sehr dankbar.

Kop khun ka Thailand!

Interactive Medialab

Das Medialab ist eine Einrichtung der Studiengänge Media Management (B.A.) und Media and Design Management (M.A.). Im Medialab werden neue Technologien im Bereich der digitalen Medien entwickelt und getestet, sowie Studierende bei der Durchführung von Projekten unterstützt.

Nach dem Motto „research - discover - interact“ ist das Medialab ein Ort des Experimentierens und der Auseinandersetzung mit interaktiven Medien und der Interaktion zwischen Studierenden, Mitarbeitern und Professoren. Zur Ausstattung des Medialab gehören Arbeitsplätze zur Usability-Analyse von Websites und mobilen Endgeräten, Hard- und Software zur Produktion von interaktiven und audiovisuellen Medien, zahlreiche Ein- und Ausgabegeräte für das Testen interaktiver Anwendungen und umfangreiche technische Einrichtungen für die Präsentation von Medienproduktionen.

Standort

Sie finden das Medialab auf dem Mediencampus der Hochschule RheinMain in Wiesbaden Unter den Eichen 5 im Gebäude C in Raum C.139. Das Team der Mitarbeiter des Medialab erreichen Sie über die Mailadresse medialab-mm-dcsm(at)remove-this.hs-rm.de. Wir helfen Ihnen gerne, wenn Sie Fragen zur Ausstattung oder Ausleihe haben oder technische oder gestalterische Unterstützung benötigen.

Ausleihe

Verschiedene Geräte können von Studierenden der Studiengänge Media Management und Media and Design Management projektbezogen ausgeliehen oder vor Ort genutzt werden. Dazu gehören u.a. aktuelle Smartphones und Tablets, Eingabegeräte für die Interaktion technischer Geräte mit Gesten und die neuronale Steuerung von Computern, Bewegungssensoren, Digitalkameras zur Video- und Foto-Produktion mit einer Auswahl an Objektiven, ein mobiles AV-Studio und eine Soundanlage. Regelmäßige Anschaffungen und Software-Updates ermöglichen die Beschäftigung mit aktuellen Trends und Entwicklungen im Bereich der interaktiven Medien und die Produktion von innovativen Anwendungen.

Ausstattung

Zusätzlich zu den ausleihbaren Geräten wurden verschiedene Arbeitsplätze eingerichtet, die für die Analyse, Entwicklung und Produktion von digitalen Medien genutzt werden können. Unter anderem steht den Studierenden im Projektstudium Hard- und Software für die Durchführung von Usability-Evaluationen von Apps und Websites oder die Aufzeichnung, Analyse und Aufbereitung von Blickverläufen (Eyetracking) zu Verfügung. Leistungsfähige Computer zur Produktion von audiovisuellen Medien ergänzen die Arbeitsplätze im Medialab und ermöglichen die prototypische Simulation und Umsetzung von Medienproduktionen.

Absolventenfeier im Schloß Biebrich, 5. Mai 2017

 

Absolventenfeier im Schloß Biebrich, 20. Mai 2016

Absolventenfeier im Schloß Biebrich, 22. Mai 2015

 

Für alle Absolventen hier auch der Hinweis, dass es in XING eine Alumni-Gruppe gibt.

Sekretariat

Bettina Dehl

Tel: +49 611 9495-2159
Fax:+49 611 9495-2142

E-Mail: sekretariat-mdm(at)remove-this.hs-rm.de


Öffnungszeiten des Sekretariats:
Haus B1, Raum 008

Dienstag: 08:30 - 12:30

Mittwoch: 09:00 - 13:30

Anschrift:
Hochschule RheinMain
Studiengang Media & Design Management
Unter den Eichen 5
65195 Wiesbaden

 

 Personen im Studiengang