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Media & Design
Management

Master of Arts
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Worum geht's?

Das Studium vermittelt interdisziplinär Inhalte aus den Bereichen Wirtschaft, Gestaltung und Technik. Ziel des Masterstudiengangs Media & Design Management ist es, Sie für Führungsaufgaben in der Medienbranche sowie für Führungsaufgaben in Funktionsbereichen von Unternehmen zu befähigen, die sich mit der Gestaltung und dem Management von Kommunikationsbeziehungen zu Kunden und anderen Marktteilnehmern befassen.

Das Studium erlaubt eine Spezialisierung in ver­schie­denen Vertiefungsbereichen. Es müssen neun Pflichtmodule und drei Wahlmodule absolviert werden. Einige Lehrveranstaltungen finden auch in englischer Sprache statt oder können optional in englischer Sprache angeboten werden.

 
Was brauche ich?

  • Einen Studienabschluss in einem mindestens sechssemestrigen Studiengang in den Bereichen Design-, Medien- und/oder Managementkompetenz; falls das Abschlusszeugnis zu Bewerbungsschluss noch nicht vorliegt, muss ein vorläufiges Zeugnis eingereicht werden,

    • aus dem die Durchschnittsnote der bisher erbrachten Leistungen hervorgeht und
    • in dem bestätigt wird, dass nicht mehr als 20% der ECTS bis zum Abschluss fehlen.

  • Bei Studienabschluss in vergleichbaren Studiengängen ist eine Äquivalenztabelle (PDF 91 KB) auszufüllen, aus der hervorgeht, dass mindestens 90 ECTS-Punkte (50 Prozent der Lehrinhalte) den Lehrinhalten des Masterstudiengangs Media & Design Management entsprechen. Bewerberinnen und Bewerber, die einen Studienabschluss in Kommunikationsdesign oder Media Management an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule erlangt haben, sind davon ausgenommen.
  • Bewerbungsschreiben mit Darstellung der besonderen fachlichen Befähigung und der Motivation für den Studiengang.
  • Nachweis englischer Sprachkenntnisse auf B2-Niveau des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (oder vergleichbare Sprachprüfung) - ggf. nachzuweisen durch einen Test im Sprachenzentrum der Hochschule RheinMain.

Detaillierte Informationen finden Sie in der  Zulassungssatzung (PDF 13 KB).

 
Was kann ich damit machen?

Die Einsatzmöglichkeiten der Absolventinnen und Absolventen liegen sowohl in den TIMES-Branchen (Telecommunications, Information Technology, Media, Entertainment, Security) als auch in mediennahen Funktionen in klassischen Industrie-, Handels- und Dienst­leis­tungs­unternehmen. Mit den erworbenen Qualifikationen können sie auch komplexe Projekte führen bzw. als Medien- und Designmanagerin bzw.- manager das Zusammenwirken der Projektbeteiligten über die verschiedenen Schnittstellen hinweg organisieren. Berufs­felder sind z. B. Film, Funk und Fernsehen, Werbe-, Kommunikations- und Kreativ­agen­turen sowie Medien- und Tele­kom­muni­kationsunternehmen. Zusätzlich bieten sich Einsatzfelder in Marketing, Öffentlich­keits­arbeit sowie in der Markt- und Unternehmens­kommunikation.

Steckbrief

StudienortWiesbaden, Campus Unter den Eichen
Regelstudienzeit4 Semester
Akkreditierungsagentur ACQUIN
Studienbeginnzum Wintersemester
ZulassungBewerbungsschluss: 15.07. eines jeden Jahres
KontaktDas Studien-Informations-Centrum hilft bei allen Fragen zum Studium und zur Bewerbung weiter.
Ansprechpartner im Studiengang selbst ist Prof. Dr. Dr. Alexander Moutchnik.

 

Mehr Details?

 Flyer Studiengang Media & Design Management (PDF 1,4 MB)

 Infotermine

 Bewerbung und Immatrikulation

Programm der Einführungstage

 PRINTVERSION (PDF)

Wir möchten Sie im Rahmen einer zweitägigen Einführungsveranstaltung herzlich willkommen heißen und Ihnen währenddessen sowohl den Studiengang als auch die Hochschule RheinMain ein wenig näher bringen. Die Teilnahme an beiden Tagen der Veranstaltung ist unbedingt ratsam. So lernen Sie Professoren und Mitarbeiter des Studiengangs kennen. Vertreter verschiedener Abteilungen der Hochschule stellen die für Sie wichtigen Services und Einrichtungen der Hochschule vor. Sie erhalten z.B. Informationen über die Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten am Studiengang und erfahren Details zu den Prüfungsmodalitäten. Besonders wichtig sind hierbei die Fristen und Verfahren der Online-Prüfungsanmeldungen. Auch bereits im ersten Semester müssen Sie Fächer belegen und sich zu Prüfungen anmelden. Ein Versäumnis dieser Fristen oder Fehler bei den Anmeldungen hätten zur Folge, dass Sie im ersten Semester keine Prüfungen absolvieren können! Wir empfehlen daher dringend die Teilnahme an dieser kompakten Informationsveranstaltung während der beiden Einführungstage.

17. Oktober 2016, Montag (Unter den Eichen 5, Gebäude B, 2. Stock)

Raum B212

10:00 – 12:30   Master Brunch, Begrüßung durch Studierende, erste Fragen zum Studium, Fotos

Raum B205a

12:30 – 12:45   Begrüßung durch den Studiengangsleiter (Prof. Dr. Dr. Alexander Moutchnik),      Vorstellungsrunde Kollegium (alle Professoren und Mitarbeiter)

12:45 – 13:00   Vorstellung des Prüfungsausschusses (Prof. Jörg Waldschütz)

13:00 – 13:15   Vorstellung des Doppelmasterprogramms (Prof. Claudia Aymar)

Raum B212

13:15 – 13:45   Vorstellung von Stipendienprogrammen und Fördermöglichkeiten (Prof. Dr. Peter Winzer)

Raum B205a

14:00 – 15:00   Vorstellung des Masterstudiengangs durch den Studiengangsleiter (Prof. Dr. Dr. Alexander Moutchnik)

Campus Unter den Eichen

15:00 – 15:30   Campusführung

17:00   Begrüßung aller Studierenden, Präsident der Hochschule RheinMain Prof. Dr. Detlev Reymann, Schlachthof Wiesbaden

18. Oktober 2016, Dienstag

Raum B205a

09:30 – 10:30   Einführung in die allgemeinen Sicherheitsbestimmungen (Sascha Rehn)

10:30 – 11:00   Vorstellung des Competence & Career Centers der Hochschule RheinMain (Lina Glashoff)

11:15 – 11:45   Einführung in die Nutzung des Hochschulnetzwerks (Stefan Kanitz)

11:45 – 13:00   Mittagspause

13:00 – 13:45   Einführung in die Prüfungsanmeldung und Notenverwaltung (HIS-QIS-System) (Oliver Hilligardt)

13:45 – 14:30   Einführung in die Stud.IP-Plattform (Steve Hoffmann).

14:30 – 14:50   Internationale Programme der Hochschule RheinMain (Studium und Praktikum im      Ausland, DAAD-Programme, Erasmus-Programm) (Judith Hayer, Eva Bauer)

Gebäude F, Officio

15:00 – 15:30   Führung durch die Hochschulbibliothek Standort Unter den Eichen (Jana Etzrodt)

19. Oktober 2016, Mittwoch

08:00 – 17:00   Besuch der Frankfurter Buchmesse 2016

 

 

Business & Management

Business Development & Innovation

Bildgestaltung und -technik

Designkonzeption

Designtheorie und- praxis

Student Research & Scientific Methods

Marketing & Sales

Unternehmenskommunikation

Digital Media Production

Interactive Media

Mobile Media & Telecommunications

Markenentwicklung

Digitales Kommunikationsdesign

Unternehmenskultur und -führung

Projektstudium

Aufbau des Studiums

 

Der Masterstudiengang "Media & Design Management" wurde an der Hochschule RheinMain erstmals zum Wintersemester 2009/2010 angeboten.

Das viersemestrige Studium dient der Wissensvermittlung und fachlichen Spezialisierung. Dabei vermitteln die Pflichtfächer wirtschaftliche, gestalterische und technische Grundkompetenzen. Die Wahlpflichtfächer fördern die Spezialisierung auf spezielle Medienbranchen und Funktionsbereiche.

Das Projektstudium soll die Studierenden dazu befähigen, ihr theoretisches Wissen umzusetzen und zu vertiefen sowie gleichzeitig wichtige Praxiskontakte für den späteren Berufseinstieg zu knüpfen und im Studium erworbenes Wissen in der Praxis anwenden zu können.

In den Studienarbeiten wird der wissenschaftliche Umgang mit aktuellen Fragestellungen zu Kernbereichen des Studiums vermittelt. Gleichzeitig findet eine Vertiefung und Aktualisierung des Fachwissens in den Spezialisierungsfächern statt. Zudem werden die Studierenden hier zur Vorbereitung der Erstellung der Masterthesis an das wissenschaftliche Arbeiten herangeführt.

Die Masterthesis soll zeigen, dass der Kandidat/die Kandidatin in der Lage ist, innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums ein Problem aus den Fächern/Modulen des Masterstudiengangs Media & Design Management selbständig nach wissenschaftlichen sowie gestaltungsspezifischen Methoden zu bearbeiten.

Die Themenstellung der Masterthesis erfolgt in Bezug auf die belegten Wahlpflichtfächer und unterstützt so eine weitere Schwerpunktbildung bzw. Spezialisierung im Studium. Die Lehrveranstaltungen des zweiten Semesters werden in englischer Sprache durchgeführt.

Fach- und Lehrgebiete

Im Master-Studiengang "Media & Design Management" werden - aufbauend auf den Inhalten der Bachelor-Studiengänge - verschiedene Vertiefungsmöglichkeiten angeboten. Diese sind im Einzelnen:

  • Marketing & Sales
  • Unternehmenskommunikation
  • Digital Media Production
  • Interactive Media
  • Mobile Media & Telecommunications
  • Brand Development
  • Digital Communication & Design

Die Vertiefung des Studiums nach eigenen Interessensschwerpunkten beginnt mit der Entscheidung der Wahplflichtfächer im zweiten Semester. Im Projektstudium im dritten Semester und in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung in der Master Thesis können die gewählten Vertiefungsrichtungen dann fortgeführt und durch weitere Erfahrungen angereichert werden.

 Module und Lehrveranstaltungen (PO 2013)

Vergangene und zukünftige Semestertermine

 Sommersemester 2015
 Wintersemester 2015/16
 Sommersemester 2016

Prüfungs- und Studienordnung

Für den Master-Studiengang Media & Design Management gelten neben den ABPO (Allgemeinen Bestimmungen für Prüfungsordnungen) der Hochschule RheinMain auch zusätzlich die BBPO (Besonderen Bestimmungen für Prüfungsordnungen) für diesen Studiengang.

Die Prüfungs- und Studienordnungen werden vom zentralen Prüfungsamt bereitgestellt.

Prüfungs-und Studienordnung des Fachbereiches Design Informatik Medien

Prüfungsergebnisse

Studierende können ihre Prüfungsergebnisse über das Prüfungs-Portal der Hochschule RheinMain (HIS-QIS) abrufen.

Über QIS haben Studierende u.a. Zugriff auf Sammelscheine und Notenspiegel. Der Zugang erfolgt über den HDS-Account (HDS = HochschulDirectoryService), der vom ITC (IT-Center) vergeben wurde.

 Zum Prüfungsportal der Hochschule RheinMain

Besuch der Frankfurter Buchmesse, 19. Oktober 2016

Erstsemesterbegrüßung am 17. Oktober 2016

Studie "Unternehmenskommunikation 4.0"

Eine Projektgruppe des Masterstudiengangs hat unter dem Stichwort "Unternehmenskommunikation 4.0" künftige Herausforderungen in der Unternehmenskommunikation untersucht. Im Rahmen ihrer von Prof. Dr. Bodo Kirf initiierten Delphi-Studie konfrontierte sie 29 Kommunikationsexperten mit Hypothesen aus fünf Themenfeldern hinsichtlich der Aufgaben, Prozesse und Instrumente sowie des Einflusses von "Big Data", Digitalisierung und Vernetzung... (siehe Bericht auf prreport.de)

Besuch des ADC-Kongresses in Hamburg, 20.-24. April 2016

 

Besuch der Frankfurter Buchmesse, 14.10.2015

 

Erstsemesterbegrüßung, 12.10.2015

 

Besuch der Frankfurter Buchmesse, 08.10.2014

 

Erstsemesterbegrüßung, 06.10.2014

 

Mit dem Doppel-Master Programm der Hochschule RheinMain und der Ramkhamhaeng Universität (RU) Bangkok/Thailand sowie dem National Institute of Development Administration (NIDA) Bangkok/Thailand, erhalten die Studierenden die Möglichkeit, einen erfolgreichen Weg in eine internationale Karriere zu beginnen.

 Informationen zum Doppel-Master Programm

Inhalte

  • 1. Ankunft nach Bangkok (15. Juli 2016)
  • 2. Die Ramhkhamhaeng Universität (12. August 2016)
  • 3. Fortbewegung in Bangkok: Taxis und Tuk-Tuks (1. September 2016)
  • 4. Fortbewegung in Bangkok: Bus und Bahn (1. Oktober 2016)
  • 5. Die thailändische Küche: Mai Phed und Pad Thai (8. Oktober 2016)
  • 6. Wetter in Thailand: Beat the heat and the rain (13. Oktober 2016)
  • 7. Studieren in Thailand: Vorurteile und internationales Lernen (16. Oktober 2016)
  • 8. Trauer um den König (31. Oktober 2016)
  • 9. Der Verkehr in Bangkok: Alltäglicher Wahnsinn (11. November 2016)
  • 10. Studieren in Thailand: Interkulturelles Lernen (27. November 2016)

1. Ankunft nach Bangkok

Ankunft am Flughafen_Vermieter
Ankunft am Flughafen_Vermieter
Straßenbild
Blick aus dem Wohnungsfenster
Erstes Essen
Die Wohnanlage
 

Nach mehr als vierzehn Stunden Flug lande ich am 15. Juli 2016 gegen ein Uhr Ortszeit endlich in Bangkok. Noch müde von der Nacht mache ich mich mit meinem Rucksack auf dem Weg zur Immigration.

 

- "What exactly are you doing in Thailand?", fragt mich die Frau am Schalter skeptisch und mustert mich mit einer hochgezogenen Augenbraue.

 

- "I'm gonna study in Bangkok – at the Ramkhamhaeng University." Zögerlich akzeptiert sie meine Antwort und stempelt mit einer schnellen Bewegung etwas in meinen Pass bevor sie mir mit einer Handbewegung den Weg zur Gepäckausgabe weist.

 

Mühsam ziehe ich meinen Koffer vom Gepäckband und schiebe mich mit den anderen Reisenden Richtung Ankunftshalle. Dort angekommen versuche ich unter den vielen Wartenden meinen Vermieter ausfindig zu machen, der sich netterweise bereit erklärt hat, mich vom Flughafen abzuholen. Ich entdecke ihn sofort – das rosa Schild mit meinem Namen ist schwer zu übersehen. Ich zögere kurz, da ich nicht sicher bin, ob ich ihn mit dem typischen "Wai" Gruß, bei dem die Hände gefaltet vor das Gesicht gehalten werden, begrüßen soll. Lachend nimmt er mir die Entscheidung ab und streckt mir seine Hand entgegen. Ich schüttele sie erleichtert und folge ihm zu seinem Auto. Man merkt, dass er einige Jahre in den USA gelebt hat – auch sein Englisch ist gut.

 

Der Schritt aus dem gekühlten Flughafengebäude nach draußen fühlt sich an, als ob ich gegen eine Wand laufe, so heiß und feucht ist es. Im Auto aber ist es wieder angenehm kühl und wir fahren durch den wuseligen Verkehr Richtung Stadt. Während ich das Stadtbild vorbeiziehen sehe, wird mir langsam bewusst, dass ich wirklich angekommen bin. Acht Monate in dieser großen Stadt, die so anders ist und noch so fremd wirkt.

 

Als ich die Tür zu meinem Apartment öffne, fühle ich mich sofort wohl. Der Blick aus dem Fenster fällt auf einen weiten Grünstreifen, erst dahinter rauschen die Autos auf den Straßen. Die Klimaanlage wird es leichter machen, die Temperaturen draußen zu ertragen. Nachdem ich den Vertrag unterschrieben habe, will mir mein Vermieter noch das Viertel zeigen, sodass ich gleich die ersten Eindrücke gewinnen kann. Schnell wird mir klar, dass ich mir hätte keine Sorgen machen müssen, irgendetwas hier nicht zu bekommen oder kaufen zu können. Gleich neben der Wohnanlage ist ein riesiger Supermarkt, ein paar Meter weiter liegt eine große Mall und entlang der Straße gibt es viele kleine Stände, die Essen verkaufen. Die Straße selber ist laut und vielbefahren und ich kämpfe mit den vielen Gerüchen, die sich in der Luft mit den Abgasen mischen. Die Menschen schauen mich interessiert an – es scheint nicht viele Touristen in dieser Gegend zu geben. Ich hingegen schaue eher auf den Boden, um zu sehen, wo ich meine Füße hinsetze. Der Bürgersteig ist uneben und bei den Straßenübergängen muss ich aufpassen nicht vor ein Auto oder einen Roller zu laufen.

 

Die ersten Bilder mache ich von einem halb verfallenen Haus, das an der Straße liegt und von einem Werbeplakat, das eine Feuchtigkeitscreme namens Snail White anpreist. Am liebsten würde ich noch viel mehr fotografieren - alles ist so neu und anders. Mein Vermieter kauft uns noch schnell einen kalten Dosenkaffee mit Strohhalm, bevor er mir den Schlüssel überlässt und sich verabschiedet. Endlich eine kalte Dusche.

 

Abends gehe ich noch mit Wanja eine Kleinigkeit in der Mall essen. Reis mit Hühnchen und Gurke. Später setzen wir uns noch mit einem Singha Bier auf meinen kleinen Balkon und schauen auf die entfernte Skyline. Die Vorfreude steigt.

2. Die Ramkhamhaeng Universität

 

Die Ramkhamhaeng Universität ist nicht nur die größte Universität in Thailand, sie zählt mit über 500.000 Studenten sogar zu den größten Hochschulen weltweit. Der Hauptcampus liegt in meinem Viertel (Bang Kapi District) im Osten der Stadt und ist tatsächlich so weitläufig, dass ich auch nach zwei Monaten noch nicht alles gesehen habe und mich leicht verlaufe. Es ist deshalb ein großer Vorteil, dass alle Kurse unseres Programms in einem Gebäude stattfinden.

 

Das Institute of International Studies (IIS) liegt nahe der Hauptstraße und ist von meiner Wohnung innerhalb von zwanzig Minuten mit dem Bus oder Taxi zu erreichen. Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten das richtige Gebäude zu erkennen und bin oft zu früh oder zu spät ausgestiegen. Durch die vielen wechselnden Verkaufsstände ändert sich das Straßenbild ständig und es dauert eine Weile, bis man bleibende Punkte zur Orientierung ausgemacht hat.

 

Auf dem Unigelände selber ist es ebenfalls nicht einfach sich zurechtzufinden, da fast alle Wegweiser und Schilder ausschließlich in thailändischer Schrift sind. Jede Fakultät hat ein eigenes Gebäude und – wie es scheint – eine eigene festgelegte Farbe. Ich habe schon häufiger beobachtet, dass Studenten verschiedener Fächer unterschiedliche Uniformen oder farbige T-Shirts tragen. Auf die Kleiderordnung wird hier generell viel Wert gelegt. In den Gebäuden hängen Schilder aus, wie man sich angemessen zu kleiden hat: Flip-Flops oder zu kurze Kleidung beispielsweise sind nicht gerne gesehen. Sogar in den Kursübersichten finden sich teilweise Hinweise hierzu. Es wird zwar nicht streng kontrolliert, aber ich denke es ist eine Sache des Respekts, sich an diese Vorgaben anzupassen. Ich versuche deshalb mindestens entweder Knie oder Schultern bedeckt zu halten. So machen es auch die thailändischen Studenten - viele haben sogar lange Hosen oder Jacken an. In den Räumen ist es außerdem immer klimatisiert, sodass es mir während der Vorlesung sogar eher zu kalt als zu warm ist.

 

In der Mittagspause geht es meistens in die Mensa, die hier ganz anders als in Deutschland ist: Es gibt nicht eine zentrale Ausgabestelle mit festgelegten Gerichten, sondern viele kleine Stände, die unabhängig voneinander eine riesige Auswahl an Essen anbieten. Ich glaube man bräuchte einen Monat, um alles zu probieren. Mit der Zeit steuert man automatisch ein paar Lieblingsstände an, bei denen man schon häufiger war. Ich gehe meist zu einem Stand, der alles frisch kocht und bestelle dort Pad See Ew Kai (Gebratene Reisnudeln mit Gemüse und Hühnchen). So lecker! Als Nachtisch gibt es meist frisches Obst – auch hier macht die große Auswahl die Entscheidung nicht einfach. Allein wegen der tollen Farbe entscheide ich mich oft für Drachenfrucht. Das Essen ist sehr günstig – ein warmes Essen kostet zwischen 30 und 35 Baht und Obst 20 Baht (zusammen ungefähr 1,50 Euro). In der Mensa ist es oft zu warm, weshalb wir uns meist draußen hinsetzen, wo es viele schattige Tische gibt. Ich mag es während dem Essen das Leben auf dem Campus zu beobachten: Roller, die umherfahren, Studenten, die versunken auf ihr Handy starren; Studentengruppen, die gemeinsam essen oder lachend vorbeiziehen, die Uniformierten, die an ihren Wachpunkten sitzen. Man lernt viel über das Leben hier, indem man einfach nur beobachtet. Im Bereich der großen Mensa gibt es noch viele ausländische Studenten, geht man jedoch nur ein bisschen weiter, sieht man fast nur noch thailändische Studenten. Ich habe mir vorgenommen in den nächsten Wochen diesen Bereich ein bisschen mehr zu erkunden – es gibt noch viel zu sehen!

 

3. Fortbewegung in Bangkok: Taxis und Tuk-Tuks

 

Jede Stadt hat ihre eigenen Gesetze, wenn es um Fortbewegung geht - so auch Bangkok. Es gibt viele Möglichkeiten in dieser großen Stadt von A nach B zu gelangen. Am einfachsten und oft günstigsten ist es, ein Taxi zu nehmen.

 

Wenn man aus Deutschland kommt und dazu noch Student ist, hört sich das erstmal komisch an. Doch in Thailand ist Taxifahren nicht teuer. Anfangspreis sind 35 Baht - also knapp ein Euro – und erst nach einem Kilometer kommen weitere zwei Baht hinzu. In meiner bisherigen Zeit hier habe ich nur selten über 150 Baht bezahlt, selbst wenn mir die Fahrt ewig vorkam. Besonders wenn man mit mehreren Leuten unterwegs ist, lohnt es sich ein Taxi zu nehmen, da man sich den Preis teilen kann. In der wenig touristischen Gegend von Bangkok, in der ich lebe, muss man außerdem nie mit den Taxifahrern diskutieren – sie machen das Taximeter von selber an. Das ist sehr angenehm. Im Stadtzentrum kommt es häufiger vor, dass sich die Fahrer weigern das Taximeter anzumachen und einen Festpreis vorschlagen, der natürlich viel zu hoch ist. Ein großer Nachteil beim Taxifahren ist allerdings der Stau. Gerade in der Rush Hour ist man oft zu Fuß fast schneller.

 

Hier sind Rollertaxis praktisch, die durch die wartenden Autoschlangen hindurchfahren können. Sie sind gut an den orangenen Warnwesten der Fahrer zu erkennen, auf denen hinten ein Schild mit Name und Fahrzeugnummer eingenäht ist. Ich habe sehr lange gerätselt, warum sich manchmal – scheinbar ohne bestimmten Grund - entlang der Straße Schlangen bilden, bis ich herausgefunden habe, dass die Menschen dort alle auf Rollertaxis warten. Alle paar Minuten kommt ein Roller angefahren und nimmt eine der wartenden Personen mit. Während die Rollertaxis bei den Thais sehr beliebt sind, habe ich mich bisher nur einmal auf der Insel getraut eins zu nehmen. Der Verkehr in Bangkok ist mir einfach zu gefährlich.

 

Zur Uni nehme ich deshalb meist ein Aufspringtaxi (Songthaew), das eine Art Pickup mit ausgebauter Ladefläche ist und als Sammeltaxi fungiert. Songthaews sind super praktisch und günstig: Sie können überall an der Straße herangewunken werden und kosten in meinem Viertel -egal wie lange man fährt- nur sieben Baht (circa 20 Cent). Will man aussteigen, klingelt man einfach, springt wieder ab und reicht dem Fahrer das Geld durch die Fensterscheibe. Ihre Routen führen entlang der großen Straße, an der auch die Uni liegt. Bestimmte Nummern biegen ab und fahren in eine der Seitenstraßen. Es gibt auch kleinere Songthaews, die vor der Uni warten und Studenten mitnehmen. Sie scheinen jedoch nur bestimmte Punkte anzufahren. Aufspringtaxis fahren nicht überall in Bangkok - im Stadtzentrum sieht man sie eher weniger. Dafür umso mehr Tuk-Tuks (auf Thai eigentlich: Samlor), die mit ihren bunten Farben und Mustern charakteristisch für das Straßenbild Thailands sind. Bei Tuk-Tuks sollte der Preis auf jeden Fall immer vor der Fahrt ausgehandelt werden, denn sonst kann einen danach eine böse Überraschung erwarten. Besonders an den touristischen Orten in Bangkok werden meist sehr hohe Preise verlangt. Trotzdem macht Tuk-Tuk fahren sehr viel Spaß! Auch immer ein Abenteuer ist Busfahren in Bangkok – doch davon mehr im nächsten Beitrag.

4. Fortbewegung in Bangkok: Bus und Bahn

Neben Taxis und Tuk-Tuks gibt es natürlich auch noch andere Fortbewegungsmöglichkeiten in Bangkok. Zugfahren ist dabei noch die einfachste Variante - auch wenn es erstmal eine Herausforderung ist, eine akkurate Karte zu finden auf der alle Zuglinien eingezeichnet sind. Ich finde es immer etwas verwirrend, dass die Karten nicht die ganze Stadt anzeigen. So hat man kein Gefühl wo in Bangkok man sich eigentlich gerade befindet bzw. hinfährt.

Es gibt zwei Transitsysteme – BTS (Skytrain) und MRT (Metro/U-Bahn), die unabhängig voneinander durch das Stadtzentrum fahren. BTS und MRT unterteilen sich jeweils in einzelne Linien. Es gibt die BTS Sukhumvit Line, die Silom Line und die City Line (Airport Rail Link). Die City Line ist super praktisch, um vom internationalen Flughafen (Suvarnabhumi) nach Ramkhamhaeng zu fahren – das Viertel, in dem sich meine Wohnung und die Universität befinden. Die MRT besteht aus einer Hauptlinie – es sollen aber in naher Zukunft weitere Linien dazukommen. Erst dieses Jahr wurde eine Erweiterung der Strecke (violette Linie) eingeweiht. In den Bahnen ist es meist angenehm kühl – eine gute Möglichkeit, sich eine kurze Pause von den warmen Temperaturen draußen zu gönnen. Tickets kosten je nach Strecke zwischen 15 und 40 Baht (also zwischen 40 Cent und einem Euro) und müssen im Voraus gekauft werden, um durch die Absperrungen zu kommen. Die Linien fahren regelmäßig zwischen sechs Uhr morgens und Mitternacht. Auf den Bahnsteigen finde ich es jedes Mal spannend zu beobachten wie die Menschen sich an den eingezeichneten Linien auf dem Boden aufreihen: Sie stellen sich hinter die roten bzw. gelben Linien an den Seiten der Türen und lassen auf diese Weise Platz für die austeigenden Menschen, die der Linie in der Mitte folgen. Dieses Prozedere wird oft auch von dem Zugpersonal geregelt. Ist der Zug zu voll, muss auf den nächsten gewartet werden.

 

Eine noch billigere, aber auch abenteuerliche Alternative ist Busfahren. Selbst in Deutschland finde ich es oft schwierig die richtige Buslinie der -haltestelle zu finden- aber in Bangkok ist das eine noch größere Herausforderung. Man sollte viel Zeit einplanen, wenn man den Bus nimmt. Nicht nur wegen der Gefahr im Stau zu stehen, sondern auch weil man oft ganz woanders landet als gedacht. Ich glaube bis auf ein paar wenige Male bin ich mit dem Bus noch nie dort gelandet, wo ich eigentlich hinwollte. Google Maps oder andere Seiten wie transitbangkok.com sind zwar eine große Hilfe, jedoch fahren die Busse oft geänderte Routen oder doch unter einer anderen Nummer als vorne am Bus angezeigt. Es gibt außerdem keine Durchsagen für kommende Haltestellen, d.h. entweder man kennt die Gegend oder verfolgt den Weg auf Google Maps. Bezahlt wird nicht beim Busfahrer wie in Deutschland, sondern bei einer Person, die mit einer rasselnden runden Blechschatulle durch den Bus läuft. Diese Person macht oft auch die Ansagen für die nächsten Haltestellen – auf Thai natürlich – und weist Plätze zu. Die Preise variieren je nach Buslinie, Strecke oder Ausstattung - klimatisierte Busse sind teurer als einfache Busse, in denen es nur Ventilatoren gibt. Man zahlt jedoch nie mehr als zwanzig Baht, was mit unter einem Euro als Preis natürlich unschlagbar ist. Die Busse selber sind bunt wie die Taxis – pink oder orange – und sehen - vom deutschen Standpunkt aus gesehen -  sehr abenteuerlich aus. Sie machen auch mit Abstand den meisten Krach. Die Motorenklappe hinten steht oft offen und ab und zu hört es sich so an, also ob ein Motor explodiert. Sobald ein Bus anhält, klappen die Türen scheppernd auf und die Menschen springen eilig auf die Straße oder in den Bus, denn die Busse halten nur kurz. Innen haben sie meistens einen Holzboden und man sitzt viel tiefer als in deutschen Bussen. Das macht es irgendwie gemütlich. Auch wenn es oft Zeit und Nerven kostet, mag ich es sehr in Bangkok Bus zu fahren. Man kann das Treiben auf den Straßen beobachten und kommt an Orten vorbei, die man sonst nie sehen würde. Neulich bin ich abends in einem Bus gelandet, der als eine Art Disko ausgebaut war - mit lauter Musik und funkelnden LEDs. Man weiß wirklich nie was einen erwartet – das macht es so spannend.

5. Die thailändische Küche: Mai Phed und Pad Thai

 

Essen ist sicherlich eines der ersten Dinge, die man mit Thailand verbindet – und deshalb höchste Zeit darüber ein wenig zu schreiben. Wenn mir ein Wort aus dem Thai Kurs, den ich vor meinem Aufenthalt in Bangkok besucht habe, wirklich im Kopf geblieben ist, dann ist es mai phed ('nicht scharf'). Denn thailändisches Essen ist vor allem eins – scharf. Als ich ankam, war ich überzeugt, dass es das wichtigste Wort während der Zeit hier werden wird. Und tatsächlich habe ich es am Anfang häufig genutzt – nur um sicher zu gehen. Mit der Zeit hat sich allerdings herausgestellt, dass man als Ausländer sowieso oft ein milderes Essen als die Thais bekommt. Manchmal jedoch auch nicht – und dann kann der Mund schon mal sehr stark brennen. Aber auch das geht vorbei und am Ende war es gar nicht so schlimm. Trotzdem ist zu scharfes Essen nicht mein Favorit, weil ich finde, dass dann die anderen Zutaten nicht mehr gut zu schmecken sind. Und das ist wirklich schade, denn jedes Essen hat diese besondere Geschmacksnote, die sich aus den verschiedenen Gewürzen und Saucen zusammensetzt und die thailändische Küche so besonders macht. Reis gibt es zu fast jedem Essen als Basis dazu – zu Curry oder schon fertig zubereitetem Gemüsegerichten. Eine Alternative sind Nudeln – meist Reisnudeln, die breiter und heller als die Nudeln sind, die wir in Deutschland kennen. Das bekannteste Reisnudelgericht – auch im Ausland - ist sicherlich Pad Thai, wobei pad eigentlich nur so viel bedeutet wie 'angebraten' und als Bezeichnung auch bei anderen Gerichten zu finden ist. Ich esse sehr gerne Pad Thai oder Pad See Ew (Gebratene Reisnudeln mit Sojasauce und chinesischem Brokkoli) – wahlweise mit Shrimps oder Hühnchen. Generell wird viel Fleisch gegessen in Thailand – Huhn oder Schwein ist in fast jedem Essen drin. Straßenstände, die angebratene Fleischspieße oder Fleischbällchen verkaufen, findet man an jeder Ecke. Das Aussehen kann jedoch täuschen – oft handelt es sich bei den vermeintlichen Fleischbällchen um Fisch, der hier in allen Variationen gegessen wird. Die Spieße sind mir deshalb immer noch ein wenig suspekt – vielleicht auch weil manche zusätzlich bunt eingefärbt sind. Fischbällchen sind außerdem noch in den Suppen drin, die es bei vielen Straßenständen und Restaurants gibt. Was genau alles in den Suppen ist, lässt sich nur schwer im Voraus herausfinden - gerne sind auch mal Leber oder andere Innereien dabei. Es ist generell immer eine Überraschung, wie der Teller am Ende aussieht. Ich habe sehr schnell die (vielleicht westliche) Erwartung aufgegeben, immer genau das zu bekommen, was auf der Karte steht. Diese Einstellung funktioniert hier einfach nicht und eine Karte gibt es auch nicht immer. Wenn es eine gibt, ist sie oft auf Thai – mit etwas Glück, gibt es noch Bilder, auf die man zeigen kann. Nachfragen, was genau in dem Essen drin ist, sind meistens schwierig wegen der Sprachbarriere. Einzelne Wörter wie Chicken, Pork, Fish oder Vegetarian gehen, aber alles darüber hinaus wird schwierig. Deshalb habe ich auch das aufgegeben und lasse mich jetzt einfach immer überraschen und zeige auf irgendetwas. Enttäuscht war ich bisher nur selten – und auch mein Magen hat bisher alles mitgemacht. An sich ist die thailändische eine sehr gesunde Küche. Das meiste Essen wird frisch zubereitet – selbst an den kleinsten Straßenständen und es ist sehr ausgewogen in seiner Zusammensetzung aus Gemüse, Fleisch und Gewürzen. Und die Vielfalt ist so riesig, dass es auch in kommenden Beiträgen noch viel darüber zu berichten geben wird.

6. Wetter in Thailand: Beat the heat and the rain

 

Von meinem Aufenthalt in Asien im letzten Jahr wusste ich welche Temperaturen mich in Thailand erwarten werden und ich war beunruhigt, ob ich für eine so lange Zeit mit der Hitze klar kommen werde. Und tatsächlich habe ich in den ersten Wochen sehr gekämpft. Die feuchte Hitze treibt einem die Schweißperlen ins Gesicht sobald man aus der gekühlten Wohnung nach draußen geht, die Schminke verläuft, die Sonne brennt ohne Erbarmen auf der Haut und man hat das Bedürfnis sofort wieder duschen zu gehen. Die beste Taktik mit diesem Umstand umzugehen besteht darin zu akzeptieren, dass man immer schwitzt. Das hört sich banal an, hat mir aber sehr geholfen.  

Bevor ich nach Thailand kam, war ich natürlich trotzdem besorgt, dass ich zwischendurch frieren könnte und habe einige lange Shirts, Jacken und Hosen eingepackt. Sie liegen ganz hinten in meinem Schrank - ich habe sie in der ganzen Zeit noch nie draußen gebraucht. Die Temperatur bleibt immer gleich – auch nachts sind es leicht unter oder über 30° Grad. Wenn man etwas Langes braucht, dann nur in Innenräumen, in denen die Klimaanlage läuft. In der Uni habe ich öfter eine Jacke dabei oder wenn ich in Shoppingmalls gehe. Besonders kalt ist es auch in den Zügen und Taxis. Meistens bitte ich die Taxifahrer die Klimaanlage runterzustellen – sonst bläst einem die kalte Luft ununterbrochen ins Gesicht. Kinos sind auch sehr stark runtergekühlt – hier ist es manchmal sogar ratsam eine Decke mitzunehmen.  

Offiziell gibt es drei Jahreszeiten in Thailand: Die etwas kühlere Jahreszeit von November bis Februar, die heiße Jahreszeit von März bis Ende Mai und die Regenzeit von Juni bis Oktober. Als ich Mitte Juli in Bangkok ankam, gab es noch nicht viel Regen - mittlerweile jedoch regnet es fast täglich. Die Regenschauer dauern meistens nicht sehr lange, sind dafür aber umso heftiger und mit Gewitter verbunden. Sobald die ersten Tropfen fallen, geht alles ganz schnell: Stände werden mit Plastikplanen abgedeckt oder zusammengepackt, Regencapes übergezogen und Schirme ausgepackt. Viel Zeit bleibt nicht – der Regen beginnt innerhalb von wenigen Minuten kräftig zu fallen. Wenn es hier regnet, dann regnet es richtig. Es ist jedoch kein kalter Regen und weil man nicht friert macht es einem nicht so viel aus wie in Deutschland. Das Wasser sammelt sich schnell auf den Straßen und Wegen und man kommt nicht heim ohne knöcheltief in Pfützen zu stehen. Langsam beginne ich zu verstehen, warum die Menschen hier selten Lederschuhe tragen. In den Läden entlang der Straße finden sich hauptsächlich Plastikschuhe mit hohen Sohlen. Auch sonst werden die Thais sehr erfinderisch, wenn ein Regenschauer runterkommt: Als Mütze umfunktionierte Plastiktüten sind keine Seltenheit und völlig normal.  

Man schützt sich hier jedoch nicht nur gegen den Regen, sondern auch gegen die Sonne. Regenschirme dienen deshalb ganz selbstverständlich auch als Sonnenschutz. Viele Thais haben außerdem trotz der hohen Temperaturen lange Sachen an – für mich immer noch verwunderlich. Die Thais scheinen generell einfach weniger zu schwitzen, was sicherlich auch daran liegt, dass sie die klimatischen Bedingungen seit klein auf gewohnt sind. Mittlerweile komme ich gut klar mit dem Klima und es ist toll jeden Tag Sommer zu haben – es fühlt sich an wie ein langer Urlaub. Doch jetzt wo es Herbst wird in Deutschland und ich Bilder von bunt gefärbten Bäumen sehe, muss ich zugeben, dass ich die Jahreszeiten auch ein bisschen vermisse.

7. Studieren in Thailand: Vorurteile und internationales Lernen

 

Wenn ich erzähle, dass ich in Thailand studiere, wird das meistens erstmal mit einem Lächeln erwidert. Thailand und ernsthaftes Studium -  das scheint nicht wirklich zusammenzupassen. Denn Thailand ist schließlich vor allem eins: Backpacker-Paradies. Doch entgegen der Erwartungen vieler Skeptiker habe ich hier tatsächlich viele Vorlesungen und muss - wie in Deutschland auch - Prüfungen und Hausarbeiten schreiben. Da wir im Rahmen des Doppelstudiums an dem kompakteren einjährigen Masterprogramm der Ramkhamhaeng Universität teilnehmen, haben wir sowohl unter der Woche als auch am Wochenende Kurse. Jeder Kurs geht einen Monat und es werden deshalb schon nach vier Wochen Abschlussprüfungen geschrieben. Zusätzlich gibt es - je nach Syllabus - kleinere Tests, Präsentationen, Gruppenarbeiten und andere Assignments, die an den freien Tagen außerhalb der Uni vorbereitet werden müssen. Auch wenn es für die wenige Zeit viel Input ist, habe ich oft das Gefühl mehr von den Kursen zu profitieren als in Deutschland. Das liegt unter anderem daran, dass durch die Zwischenprüfungen von Anfang an mitgelernt werden muss, was den Lernaufwand für das Final Exam stark reduziert. Die Aufgaben, die zusätzlich in der Gruppe oder individuell bearbeitet werden müssen, sind eine Anwendung des theoretisch gelernten Stoffs und helfen die Hintergründe zu verstehen.

Wie der Kurs aufgebaut ist, hängt natürlich auch viel von dem jeweiligen Professor oder der jeweiligen Professorin ab. Ich habe Kurse, die eher Vorlesung sind und in denen sehr frontal unterrichtet wird, aber auch Fächer, in denen viel diskutiert und auch mal abseits vom Unterrichtsplan gesprochen wird. Die verwendeten Lehrmittel sind dabei ganz verschieden: Während einige Kurse mit den zugehörigen Büchern und Folien arbeiten, wird in anderen viel am Whiteboard erklärt. Auch Videos und kürzere Filme werden öfter mal gezeigt. Die Kurse selber sind mit 10-20 Studenten - zumindest in diesem Masterprogramm - eher klein, was aber eine gute Lernatmosphäre schafft. Meine Kommilitonen kommen aus den verschiedensten Ländern: Myanmar, Südkorea, China, Kamerun, Schweiz, Spanien, Frankreich und natürlich Deutschland und Thailand. Das ist meiner Meinung nach ein großer Mehrwert des Programms: Man lernt viel über die anderen Kulturen - ihre Arbeitsweise, ihr Verhalten, ihre Werte. Auch die Professoren sind international und kommen unter anderem aus den USA, Australien, Südkorea, Hongkong oder Spanien und Frankreich. Alle sprechen sehr gutes verständliches Englisch, da sie oftmals auch in einem englischsprachigen Land oder anderen englischen Programmen unterrichten. Der Unterrichtsstil ist unterschiedlich: Während die Professoren aus den USA beispielsweise viel Wert auf die Selbstpräsentation der Studenten legen, spielt das bei asiatischen Dozenten eher eine Nebenrolle. Das Lernen und Arbeiten in so einem multikulturellen Umfeld ist sehr spannend und öffnet den Blick – für andere Kulturen, Länder und Perspektiven.

8. Trauer um den König

 

Eines der ersten Dinge, die einem ins Auge springen, wenn man in Thailand ankommt, sind die vielen Bilder des Königs und der Königsfamilie. Sein Gesicht ist nicht nur auf allen Geldscheinen und –münzen abgebildet - in jedem noch so kleinem Straßenstand oder Laden hängt mindestens ein Foto König Bhumibol Adulyadejs – oft zusammen mit seiner Frau Sirikit – und das Straßenbild ist gesäumt von übergroßen Aufstellern und golden umrahmten Bildern. Thailand ohne diesen König – einfach unvorstellbar - auch wenn das Land eigentlich vom Militär regiert wird. Als ich jedoch am 13. Oktober abends den Fernseher gegen 18 Uhr anschalte und auf allen Programmen dasselbe grau-schwarze Bild zu sehen ist, weiß ich, dass das Unvorstellbare eingetreten ist. Die Nachricht wird auch in den Onlinemedien bestätigt – im Ausland schon viel früher. Als wir an diesem Abend noch etwas essen gehen, starren alle Menschen auf ihr Handy oder die Fernsehbildschirme. Es gibt nur noch dieses eine Thema. Ich schreibe etwas beunruhigt meiner Familie und Freunden in Deutschland, doch natürlich können sie die Atmosphäre über die Entfernung nicht in der Form spüren wie ich. Ich verfolge die Medien noch eine Weile, dann schlafe ich irgendwann ein. Am nächsten Tag sind viele Profilbilder meiner thailändischen Freunde in Facebook schwarz und die Timeline überflutet mit Trauerbekundungen. Das Leben draußen geht seinen gewohnten Gang, jedoch empfinde ich es etwas ruhiger als sonst. Im Fernsehen wird die Überführung des Königs aus dem Krankenhaus in den Palast gezeigt – tausende Menschen säumen den Straßenrand und verbeugen sich ein letztes Mal. Ein Meer in Schwarz – ein Meer aus Tränen.

Für uns in Deutschland scheint das alles vielleicht wenig nachvollziehbar, doch man muss sich vor Augen führen, dass der König das Leben in Thailand siebzig (!) Jahre lang geprägt hat. Zum Zeitpunkt seines Todes war er das am längsten amtierende Staatsoberhaupt der Welt – noch vor Queen Elizabeth, die erst 1952 Königin wurde. Viele Generationen von Thais sind mit ihm als König aufgewachsen und sehen sein Gesicht von klein auf an jeder Straßenecke und auf jedem Geldschein. Zweimal am Tag bleiben sie stehen, wenn die Nationalhymne an öffentlichen Plätzen gespielt wird und erheben sich von ihren Sitzen, wenn sie vor Kinofilmen erklingt. Bhumibol wird hoch verehrt und respektiert. Anfeindungen gegen ihn oder die Königsfamilie werden hart bestraft. Auch als Tourist oder Farang (Ausländer) ist man davon nicht ausgenommen.  

Thailand trauert - auch zwei Wochen nach seinem Tod. Die Menschen tragen ausschließlich gedeckte Farben und haben sich als Zeichen für ihre Betroffenheit kleine schwarze Schleifen angesteckt. Die Straßenstände haben ihr Sortiment von bunt auf schwarz und weiß umgestellt und es lassen sich überall Bilder und Andenken des Königs erwerben. In den Einkaufszentren sind Kondolenzbücher ausgelegt und Zeitung und Fernsehen lassen sein Leben Revue passieren. Viele Bars und Clubs bleiben geschlossen und der Alkoholkonsum ist eingeschränkt – zumindest für die ersten dreißig Tage. Die offizielle Trauerphase beträgt ein Jahr. Und auch obwohl ich nicht aus Thailand komme, versuche ich mich daran anzupassen und habe ich meine bunten Sachen in meinem Schrank vorerst weiter nach hinten gelegt. Immerhin lebe ich eine längere Zeit in diesem Land, das so sehr von diesem König geprägt ist. Bhumibol war die Konstante über all die Jahre – die Konstante, die alles zusammengehalten hat. Es wird sich zeigen, wie es in Zukunft ohne ihn weitergeht in Thailand.

9. Der Verkehr in Bangkok: Alltäglicher Wahnsinn

Wenn ich aus meinem Wohnungsfenster in Bangkok schaue, fällt mein Blick zunächst auf einen Grünstreifen, angrenzend auf Wohnblöcke und erst dahinter auf eine Straße. Meine anfängliche Befürchtung ich würde nur auf grauen Beton schauen, hat sich somit – glücklicherweise - nicht bewahrheitet. Die Straße im Hintergrund jedoch ist Tag und Nacht befahren. Ein gleichmäßig rauschender Strom aus Autos, der niemals abnimmt. Es hat fast schon etwas Meditatives das Fließen der Autos zu beobachten - jedoch nur aus der Ferne. Aus der Nähe kostet die Konfrontation mit dem Verkehr in dieser großen Stadt einiges an Nerven.

Am Anfang habe ich besonders die Geräuschkulisse und den Abgasgestank als sehr stark wahrgenommen. Mit der Zeit gewöhnt man sich daran – jetzt fällt mir der Unterschied nur noch dann extrem auf, wenn ich eine Zeit lang nicht in Bangkok war und wieder zurückkomme. Vor allem in der letzten Zeit scheint viel Smog in der Luft zu sein – der Himmel ist diesig und die Sonne kommt nur selten durch. Das ist nicht verwunderlich, wenn man sich die Anzahl und den Zustand einiger Autos, Motorräder, Roller, Busse, Tuk-Tuks und anderer Fahrzeuge anschaut, die in der Stadt unterwegs sind. Bis heute verwunderlich jedoch ist – und da hat mein Erstaunen immer noch nicht aufgehört – wie es überhaupt möglich ist in diesem Verkehrschaos zu fahren. Aus Deutschland kommend, wo es für alles eine Regelung gibt und die Verkehrsordnung sehr ernst genommen wird, ist der Verkehr hier in Bangkok mehr als abenteuerlich.

Eine erste wichtige Lektion, die man lernen muss – und zugegeben tue ich mich damit auch immer noch schwer – ist die Tatsache, dass Fußgänger keinen Vortritt haben. Selbst wenn es Zebrastreifen gibt, heißt das nicht, dass irgendwer anhält. So ist es ist eine wirkliche Herausforderung Straßen zu überqueren. Zum Glück gibt es gerade bei großen Straßen alle paar Meter Fußgängerbrücken, sodass man sich nicht wild gestikulierend in Gefahr bringen muss. Diese Übergänge sind auch weitaus zuverlässiger als Ampeln. Die Ampelschaltung wird zwar befolgt, dauert jedoch häufig sehr lange oder bleibt für Fußgänger einfach dauerhaft rot. Da ist ein kleiner Umweg über eine Brücke doch oft schneller.

Nicht nur als Fußgänger, auch als Mitfahrer wird einiges Gewohntes hier in Thailand über den Haufen geworfen. Viele Fahrzeuge wären aus Sicherheitsgründen gar nicht zulässig in Deutschland. Songthaews – die Aufspringtaxis – beispielsweise sind hinten offen, in den normalen Taxis gibt es häufig keine Anschnallgurte. Das ist jedoch nicht weiter schlimm, da man sehr häufig im Stau steht - und im Stau stehen heißt dann wirklich auch auf der Stelle stehen. Wenn ich eines gelernt habe, dann dass der Verkehr unberechenbar ist in dieser Stadt. In der Rush Hour morgens und abends ist es besonders schlimm, aber es kann auch zu anderen Zeiten ein Stau auftauchen. Für dieselbe Strecke kann man dann schon mal statt einer drei Stunden brauchen. Selbst in diesem Fall ist Taxifahren nicht teuer, aber es zerrt an den Nerven und stellt die Geduld doch sehr auf die Probe.

Immer wieder faszinierend jedoch finde ich wie die Motorrad- und Rollerfahrer sich durch die Autos hindurchbewegen. Jede noch so enge Passage und schmale Lücke wird genutzt. Von allen Seiten kann jederzeit ein Motorrad oder Roller angeschossen kommen. Es ist mir wirklich ein Rätsel, dass die Autos hier nicht mehr Kratzer haben. Spannend ist auch die Mitfahrer zu beobachten. Drei der vier Personen auf einem Roller sind keine Seltenheit – teilweise ganze Familien mit kleinen Kindern, die im Arm schlafen oder vorne auf dem Trittbrett stehen. Viele Frauen mit Rock sitzen seitlich – Handtasche und Handy in der Hand. Das Handy dient als Zeitvertreib auch auf dem Motorrad oder Roller. Wundern tut mich zumindest nichts mehr – selbst eine Katze mit wehendem Fell in den Armen einer Frau auf ihrem Roller finde ich gar nicht mehr so ungewöhnlich.

10. Studieren in Thailand: Interkulturelles Lernen

 

Studieren im Ausland heißt auch von und mit anderen Kulturen lernen. Das ist für mich ein großer Vorteil des Doppelmasterprogramms. Da es in fast allen Kursen Gruppenarbeiten gibt, in denen Präsentationen, Cases und schriftliche Reports erarbeitet werden müssen, kommt man schnell mit unterschiedlichen Denk-und Arbeitsweisen in Berührung. Es ist schwer aus der Komfortzone der eigenen Kulturgruppe herauszutreten, in der die gleiche Sprache gesprochen wird und in der die Herangehensweise an Probleme ähnlich ist. Da hilft es manchmal, wenn die Gruppen zufällig zusammengestellt werden und man mit der Situation einfach konfrontiert wird. In allen Gruppen braucht es zunächst eine gewisse Zeit bis sich Rollen gefunden haben und Aufgaben verteilt werden können - in interkulturellen Gruppen dauert dieser Prozess oft etwas länger. Jeder muss sich erst auf den anderen einstellen und verstehen wie gearbeitet und kommuniziert wird. Während wir Deutsche doch sehr strukturiert an Aufgaben herangehen und gerne Aufgaben verteilen, sind Studenten aus anderen Ländern – wie beispielsweise Thailand – in diesem Fall deutlich zurückhaltender. Meinungen werden nicht so frei und bestimmt geäußert wie wir es tun – man pocht nicht so sehr auf einem bestimmten Argument oder verteidigt seinen Standpunkt. Hinzu kommt die Sprachbarriere, die Absprachen langwieriger macht und zu Missverständnissen führt. So können selbst kleine Anmerkungen zu längeren Diskussionen führen, bis jedem klar ist, was gemeint war.

Ich muss zugeben, es ist schwerer als gedacht sich auf andere Arbeitsweisen einzulassen, denn das bedeutet auch eigene Standards und Prinzipien aufzugeben oder anpassen zu müssen. Bei der Gestaltung von Präsentationen oder schriftlichen Reports beispielsweise liegen die Schwerpunkte in Deutschland ganz anders als beispielsweise in Thailand. Wie oft habe hier schon über Hello Kittys als Illustration für theoretische Konzepte und minutenlange animierte Folienübergänge gestaunt oder versucht zu erklären, warum es wichtig ist Quellen zu nennen. Auch Google Drive als Arbeitstool kennen viele Studenten aus dem asiatischen Raum gar nicht und das darin angedachte System des parallelen Arbeitens, das es einfacher macht die einzelnen Teile zu koordinieren und aneinander anzupassen scheint auch nicht so wirklich zu funktionieren. Denn obwohl beispielsweise in Thailand kollektiv gedacht wird, bereitet - zumindest bei Gruppenarbeiten - jeder thailändische Student seinen eigenen Teil vor ohne ihn wirklich auf die anderen Beiträge abzustimmen. Ich könnte mir vielleicht vorstellen, dass es damit zusammenhängt nicht in den Bereich des jeweils anderen eintreten zu wollen, da es als Kritik aufgefasst werden könnte.

Auch wenn es viele Barrieren gibt, die überwunden werden müssen, hat es auch viele Vorteile mit Kommilitonen aus anderen Ländern zusammenzuarbeiten. Es öffnet den Blick für neue Perspektiven und Denkweisen. Gerade die asiatischen Kulturen denken beispielsweise viel bildlicher als wir Europäer und stellen zur Begründung eine Metapher her. Das finde ich eine wirklich schöne Art und Weise Lösungen zu präsentieren.

Interactive Medialab

Das Medialab ist eine Einrichtung der Studiengänge Media Management (B.A.) und Media and Design Management (M.A.). Im Medialab werden neue Technologien im Bereich der digitalen Medien entwickelt und getestet, sowie Studierende bei der Durchführung von Projekten unterstützt.

Nach dem Motto „research - discover - interact“ ist das Medialab ein Ort des Experimentierens und der Auseinandersetzung mit interaktiven Medien und der Interaktion zwischen Studierenden, Mitarbeitern und Professoren. Zur Ausstattung des Medialab gehören Arbeitsplätze zur Usability-Analyse von Websites und mobilen Endgeräten, Hard- und Software zur Produktion von interaktiven und audiovisuellen Medien, zahlreiche Ein- und Ausgabegeräte für das Testen interaktiver Anwendungen und umfangreiche technische Einrichtungen für die Präsentation von Medienproduktionen.

Standort

Sie finden das Medialab auf dem Mediencampus der Hochschule RheinMain in Wiesbaden Unter den Eichen 5 im Gebäude C in Raum C.139. Das Team der Mitarbeiter des Medialab erreichen Sie über die Mailadresse medialab-mm-dcsm(at)remove-this.hs-rm.de. Wir helfen Ihnen gerne, wenn Sie Fragen zur Ausstattung oder Ausleihe haben oder technische oder gestalterische Unterstützung benötigen.

Ausleihe

Verschiedene Geräte können von Studierenden der Studiengänge Media Management und Media and Design Management projektbezogen ausgeliehen oder vor Ort genutzt werden. Dazu gehören u.a. aktuelle Smartphones und Tablets, Eingabegeräte für die Interaktion technischer Geräte mit Gesten und die neuronale Steuerung von Computern, Bewegungssensoren, Digitalkameras zur Video- und Foto-Produktion mit einer Auswahl an Objektiven, ein mobiles AV-Studio und eine Soundanlage. Regelmäßige Anschaffungen und Software-Updates ermöglichen die Beschäftigung mit aktuellen Trends und Entwicklungen im Bereich der interaktiven Medien und die Produktion von innovativen Anwendungen.

Ausstattung

Zusätzlich zu den ausleihbaren Geräten wurden verschiedene Arbeitsplätze eingerichtet, die für die Analyse, Entwicklung und Produktion von digitalen Medien genutzt werden können. Unter anderem steht den Studierenden im Projektstudium Hard- und Software für die Durchführung von Usability-Evaluationen von Apps und Websites oder die Aufzeichnung, Analyse und Aufbereitung von Blickverläufen (Eyetracking) zu Verfügung. Leistungsfähige Computer zur Produktion von audiovisuellen Medien ergänzen die Arbeitsplätze im Medialab und ermöglichen die prototypische Simulation und Umsetzung von Medienproduktionen.

Absolventenfeier im Schloß Biebrich, 20. Mai 2016

Absolventenfeier im Schloß Biebrich, 22. Mai 2015

 

Für alle Absolventen hier auch der Hinweis, dass es in XING eine Alumni-Gruppe gibt.

Sekretariat

Bettina Dehl

Telefon: +49 611 9495-2159
Fax:       +49 611 9495-2142

E-Mail: sekretariat-mdm(at)remove-this.hs-rm.de


Öffnungszeiten des Sekretariats:
Haus B1, Raum 120
Dienstag: 09:00-12:00 und 13:15-14:15

Mittwoch: 09:00-12:00 und 13:15-14:15

Anschrift:
Hochschule RheinMain
Studiengang Media & Design Management
Unter den Eichen 5
65195 Wiesbaden

 

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