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Media & Design
Management

Master of Arts
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Worum geht's?

Das Studium vermittelt interdisziplinär Inhalte aus den Bereichen Wirtschaft, Gestaltung und Technik. Ziel des Masterstudiengangs Media & Design Management ist es, Sie für Führungsaufgaben in der Medienbranche sowie für Führungsaufgaben in Funktionsbereichen von Unternehmen zu befähigen, die sich mit der Gestaltung und dem Management von Kommunikationsbeziehungen zu Kunden und anderen Marktteilnehmern befassen.

Das Studium erlaubt eine Spezialisierung in ver­schie­denen Vertiefungsbereichen. Es müssen neun Pflichtmodule und drei Wahlmodule absolviert werden. Einige Lehrveranstaltungen finden auch in englischer Sprache statt oder können optional in englischer Sprache angeboten werden.

 
Was brauche ich?

  • Einen Studienabschluss in einem mindestens sechssemestrigen Studiengang in den Bereichen Design-, Medien- und/oder Managementkompetenz; falls das Abschlusszeugnis zu Bewerbungsschluss noch nicht vorliegt, muss ein vorläufiges Zeugnis eingereicht werden,

    • aus dem die Durchschnittsnote der bisher erbrachten Leistungen hervorgeht und
    • in dem bestätigt wird, dass nicht mehr als 20% der ECTS bis zum Abschluss fehlen.

  • Bei Studienabschluss in vergleichbaren Studiengängen ist eine Äquivalenztabelle (PDF 91 KB) auszufüllen, aus der hervorgeht, dass mindestens 90 ECTS-Punkte (50 Prozent der Lehrinhalte) den Lehrinhalten des Masterstudiengangs Media & Design Management entsprechen. Bewerberinnen und Bewerber, die einen Studienabschluss in Kommunikationsdesign oder Media Management an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule erlangt haben, sind davon ausgenommen.
  • Bewerbungsschreiben mit Darstellung der besonderen fachlichen Befähigung und der Motivation für den Studiengang.
  • Nachweis englischer Sprachkenntnisse auf B2-Niveau des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (oder vergleichbare Sprachprüfung) - ggf. nachzuweisen durch einen Test im Sprachenzentrum der Hochschule RheinMain.
 
Was kann ich damit machen?

Die Einsatzmöglichkeiten der Absolventinnen und Absolventen liegen sowohl in den TIMES-Branchen (Telecommunications, Information Technology, Media, Entertainment, Security) als auch in mediennahen Funktionen in klassischen Industrie-, Handels- und Dienst­leis­tungs­unternehmen. Mit den erworbenen Qualifikationen können sie auch komplexe Projekte führen bzw. als Medien- und Designmanagerin bzw.- manager das Zusammenwirken der Projektbeteiligten über die verschiedenen Schnittstellen hinweg organisieren. Berufs­felder sind z. B. Film, Funk und Fernsehen, Werbe-, Kommunikations- und Kreativ­agen­turen sowie Medien- und Tele­kom­muni­kationsunternehmen. Zusätzlich bieten sich Einsatzfelder in Marketing, Öffentlich­keits­arbeit sowie in der Markt- und Unternehmens­kommunikation.

Weitere Informationen

Infotermine

Bewerbung und Immatrikulation

Programm der Einführungstage

 PRINTVERSION (PDF)

Wir möchten Sie im Rahmen einer zweitägigen Einführungsveranstaltung herzlich willkommen heißen und Ihnen währenddessen sowohl den Studiengang als auch die Hochschule RheinMain ein wenig näher bringen. Die Teilnahme an beiden Tagen der Veranstaltung ist unbedingt ratsam. So lernen Sie Professoren und Mitarbeiter des Studiengangs kennen. Vertreter verschiedener Abteilungen der Hochschule stellen die für Sie wichtigen Services und Einrichtungen der Hochschule vor. Sie erhalten z.B. Informationen über die Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten am Studiengang und erfahren Details zu den Prüfungsmodalitäten. Besonders wichtig sind hierbei die Fristen und Verfahren der Online-Prüfungsanmeldungen. Auch bereits im ersten Semester müssen Sie Fächer belegen und sich zu Prüfungen anmelden. Ein Versäumnis dieser Fristen oder Fehler bei den Anmeldungen hätten zur Folge, dass Sie im ersten Semester keine Prüfungen absolvieren können! Wir empfehlen daher dringend die Teilnahme an dieser kompakten Informationsveranstaltung während der beiden Einführungstage.

17. Oktober 2016, Montag (Unter den Eichen 5, Gebäude B, 2. Stock)

Raum B212

10:00 – 12:30   Master Brunch, Begrüßung durch Studierende, erste Fragen zum Studium, Fotos

Raum B205a

12:30 – 12:45   Begrüßung durch den Studiengangsleiter (Prof. Dr. Dr. Alexander Moutchnik),      Vorstellungsrunde Kollegium (alle Professoren und Mitarbeiter)

12:45 – 13:00   Vorstellung des Prüfungsausschusses (Prof. Jörg Waldschütz)

13:00 – 13:15   Vorstellung des Doppelmasterprogramms (Prof. Claudia Aymar)

Raum B212

13:15 – 13:45   Vorstellung von Stipendienprogrammen und Fördermöglichkeiten (Prof. Dr. Peter Winzer)

Raum B205a

14:00 – 15:00   Vorstellung des Masterstudiengangs durch den Studiengangsleiter (Prof. Dr. Dr. Alexander Moutchnik)

Campus Unter den Eichen

15:00 – 15:30   Campusführung

17:00   Begrüßung aller Studierenden, Präsident der Hochschule RheinMain Prof. Dr. Detlev Reymann, Schlachthof Wiesbaden

18. Oktober 2016, Dienstag

Raum B205a

09:30 – 10:30   Einführung in die allgemeinen Sicherheitsbestimmungen (Sascha Rehn)

10:30 – 11:00   Vorstellung des Competence & Career Centers der Hochschule RheinMain (Lina Glashoff)

11:15 – 11:45   Einführung in die Nutzung des Hochschulnetzwerks (Stefan Kanitz)

11:45 – 13:00   Mittagspause

13:00 – 13:45   Einführung in die Prüfungsanmeldung und Notenverwaltung (HIS-QIS-System) (Oliver Hilligardt)

13:45 – 14:30   Einführung in die Stud.IP-Plattform (Gesine Trokewitz).

14:30 – 14:50   Internationale Programme der Hochschule RheinMain (Studium und Praktikum im      Ausland, DAAD-Programme, Erasmus-Programm) (Judith Hayer, Eva Bauer)

Gebäude F, Officio

15:00 – 15:30   Führung durch die Hochschulbibliothek Standort Unter den Eichen (Jana Etzrodt)

19. Oktober 2016, Mittwoch

08:00 – 17:00   Besuch der Frankfurter Buchmesse 2016

 

 

Business & Management

Business Development & Innovation

Bildgestaltung und -technik

Designkonzeption

Designtheorie und- praxis

Student Research & Scientific Methods

Marketing & Sales

Unternehmenskommunikation

Digital Media Production

Interactive Media

Mobile Media & Telecommunications

Markenentwicklung

Digitales Kommunikationsdesign

Unternehmenskultur und -führung

Projektstudium

Aufbau des Studiums

 

Der Masterstudiengang "Media & Design Management" wurde an der Hochschule RheinMain erstmals zum Wintersemester 2009/2010 angeboten.

Das viersemestrige Studium dient der Wissensvermittlung und fachlichen Spezialisierung. Dabei vermitteln die Pflichtfächer wirtschaftliche, gestalterische und technische Grundkompetenzen. Die Wahlpflichtfächer fördern die Spezialisierung auf spezielle Medienbranchen und Funktionsbereiche.

Das Projektstudium soll die Studierenden dazu befähigen, ihr theoretisches Wissen umzusetzen und zu vertiefen sowie gleichzeitig wichtige Praxiskontakte für den späteren Berufseinstieg zu knüpfen und im Studium erworbenes Wissen in der Praxis anwenden zu können.

In den Studienarbeiten wird der wissenschaftliche Umgang mit aktuellen Fragestellungen zu Kernbereichen des Studiums vermittelt. Gleichzeitig findet eine Vertiefung und Aktualisierung des Fachwissens in den Spezialisierungsfächern statt. Zudem werden die Studierenden hier zur Vorbereitung der Erstellung der Masterthesis an das wissenschaftliche Arbeiten herangeführt.

Die Masterthesis soll zeigen, dass der Kandidat/die Kandidatin in der Lage ist, innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums ein Problem aus den Fächern/Modulen des Masterstudiengangs Media & Design Management selbständig nach wissenschaftlichen sowie gestaltungsspezifischen Methoden zu bearbeiten.

Die Themenstellung der Masterthesis erfolgt in Bezug auf die belegten Wahlpflichtfächer und unterstützt so eine weitere Schwerpunktbildung bzw. Spezialisierung im Studium. Die Lehrveranstaltungen des zweiten Semesters werden in englischer Sprache durchgeführt.

Fach- und Lehrgebiete

Im Master-Studiengang "Media & Design Management" werden - aufbauend auf den Inhalten der Bachelor-Studiengänge - verschiedene Vertiefungsmöglichkeiten angeboten. Diese sind im Einzelnen:

  • Marketing & Sales
  • Unternehmenskommunikation
  • Digital Media Production
  • Interactive Media
  • Mobile Media & Telecommunications
  • Brand Development
  • Digital Communication & Design

Die Vertiefung des Studiums nach eigenen Interessensschwerpunkten beginnt mit der Entscheidung der Wahplflichtfächer im zweiten Semester. Im Projektstudium im dritten Semester und in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung in der Master Thesis können die gewählten Vertiefungsrichtungen dann fortgeführt und durch weitere Erfahrungen angereichert werden.

 Module und Lehrveranstaltungen (PO 2013)

Prüfungs- und Studienordnung

Für den Master-Studiengang Media & Design Management gelten neben den ABPO (Allgemeinen Bestimmungen für Prüfungsordnungen) der Hochschule RheinMain auch zusätzlich die BBPO (Besonderen Bestimmungen für Prüfungsordnungen) für diesen Studiengang.

Die Prüfungs- und Studienordnungen werden vom zentralen Prüfungsamt bereitgestellt.

Prüfungs-und Studienordnung des Fachbereiches Design Informatik Medien

Prüfungsergebnisse

Studierende können ihre Prüfungsergebnisse über das Prüfungs-Portal der Hochschule RheinMain (HIS-QIS) abrufen.

Über QIS haben Studierende u.a. Zugriff auf Sammelscheine und Notenspiegel. Der Zugang erfolgt über den HDS-Account (HDS = HochschulDirectoryService), der vom ITC (IT-Center) vergeben wurde.

 Zum Prüfungsportal der Hochschule RheinMain

Studie "Unternehmenskommunikation 4.0"

Eine Projektgruppe des Masterstudiengangs hat unter dem Stichwort "Unternehmenskommunikation 4.0" künftige Herausforderungen in der Unternehmenskommunikation untersucht. Im Rahmen ihrer von Prof. Dr. Bodo Kirf initiierten Delphi-Studie konfrontierte sie 29 Kommunikationsexperten mit Hypothesen aus fünf Themenfeldern hinsichtlich der Aufgaben, Prozesse und Instrumente sowie des Einflusses von "Big Data", Digitalisierung und Vernetzung... (siehe Bericht auf prreport.de)

Besuch des ADC-Kongresses in Hamburg, 20.-24. April 2016

 

Besuch der Frankfurter Buchmesse, 14.10.2015

 

Erstsemesterbegrüßung, 12.10.2015

 

Besuch der Frankfurter Buchmesse, 08.10.2014

 

Erstsemesterbegrüßung, 06.10.2014

 

Mit dem Doppel-Master Programm der Hochschule RheinMain und der Ramkhamhaeng Universität (RU) Bangkok/Thailand sowie dem National Institute of Development Administration (NIDA) Bangkok/Thailand, erhalten die Studierenden die Möglichkeit, einen erfolgreichen Weg in eine internationale Karriere zu beginnen.

 Informationen zum Doppel-Master Programm

1. Ankunft nach Bangkok

Ankunft am Flughafen_Vermieter
Ankunft am Flughafen_Vermieter
Straßenbild
Blick aus dem Wohnungsfenster
Erstes Essen
Die Wohnanlage
 

Nach mehr als vierzehn Stunden Flug lande ich am 15. Juli 2016 gegen ein Uhr Ortszeit endlich in Bangkok. Noch müde von der Nacht mache ich mich mit meinem Rucksack auf dem Weg zur Immigration.

 

- "What exactly are you doing in Thailand?", fragt mich die Frau am Schalter skeptisch und mustert mich mit einer hochgezogenen Augenbraue.

 

- "I'm gonna study in Bangkok – at the Ramkhamhaeng University." Zögerlich akzeptiert sie meine Antwort und stempelt mit einer schnellen Bewegung etwas in meinen Pass bevor sie mir mit einer Handbewegung den Weg zur Gepäckausgabe weist.

 

Mühsam ziehe ich meinen Koffer vom Gepäckband und schiebe mich mit den anderen Reisenden Richtung Ankunftshalle. Dort angekommen versuche ich unter den vielen Wartenden meinen Vermieter ausfindig zu machen, der sich netterweise bereit erklärt hat, mich vom Flughafen abzuholen. Ich entdecke ihn sofort – das rosa Schild mit meinem Namen ist schwer zu übersehen. Ich zögere kurz, da ich nicht sicher bin, ob ich ihn mit dem typischen "Wai" Gruß, bei dem die Hände gefaltet vor das Gesicht gehalten werden, begrüßen soll. Lachend nimmt er mir die Entscheidung ab und streckt mir seine Hand entgegen. Ich schüttele sie erleichtert und folge ihm zu seinem Auto. Man merkt, dass er einige Jahre in den USA gelebt hat – auch sein Englisch ist gut.

 

Der Schritt aus dem gekühlten Flughafengebäude nach draußen fühlt sich an, als ob ich gegen eine Wand laufe, so heiß und feucht ist es. Im Auto aber ist es wieder angenehm kühl und wir fahren durch den wuseligen Verkehr Richtung Stadt. Während ich das Stadtbild vorbeiziehen sehe, wird mir langsam bewusst, dass ich wirklich angekommen bin. Acht Monate in dieser großen Stadt, die so anders ist und noch so fremd wirkt.

 

Als ich die Tür zu meinem Apartment öffne, fühle ich mich sofort wohl. Der Blick aus dem Fenster fällt auf einen weiten Grünstreifen, erst dahinter rauschen die Autos auf den Straßen. Die Klimaanlage wird es leichter machen, die Temperaturen draußen zu ertragen. Nachdem ich den Vertrag unterschrieben habe, will mir mein Vermieter noch das Viertel zeigen, sodass ich gleich die ersten Eindrücke gewinnen kann. Schnell wird mir klar, dass ich mir hätte keine Sorgen machen müssen, irgendetwas hier nicht zu bekommen oder kaufen zu können. Gleich neben der Wohnanlage ist ein riesiger Supermarkt, ein paar Meter weiter liegt eine große Mall und entlang der Straße gibt es viele kleine Stände, die Essen verkaufen. Die Straße selber ist laut und vielbefahren und ich kämpfe mit den vielen Gerüchen, die sich in der Luft mit den Abgasen mischen. Die Menschen schauen mich interessiert an – es scheint nicht viele Touristen in dieser Gegend zu geben. Ich hingegen schaue eher auf den Boden, um zu sehen, wo ich meine Füße hinsetze. Der Bürgersteig ist uneben und bei den Straßenübergängen muss ich aufpassen nicht vor ein Auto oder einen Roller zu laufen.

 

Die ersten Bilder mache ich von einem halb verfallenen Haus, das an der Straße liegt und von einem Werbeplakat, das eine Feuchtigkeitscreme namens Snail White anpreist. Am liebsten würde ich noch viel mehr fotografieren - alles ist so neu und anders. Mein Vermieter kauft uns noch schnell einen kalten Dosenkaffee mit Strohhalm, bevor er mir den Schlüssel überlässt und sich verabschiedet. Endlich eine kalte Dusche.

 

Abends gehe ich noch mit Wanja eine Kleinigkeit in der Mall essen. Reis mit Hühnchen und Gurke. Später setzen wir uns noch mit einem Singha Bier auf meinen kleinen Balkon und schauen auf die entfernte Skyline. Die Vorfreude steigt.

2. Die Ramkhamhaeng Universität

 

Die Ramkhamhaeng Universität ist nicht nur die größte Universität in Thailand, sie zählt mit über 500.000 Studenten sogar zu den größten Hochschulen weltweit. Der Hauptcampus liegt in meinem Viertel (Bang Kapi District) im Osten der Stadt und ist tatsächlich so weitläufig, dass ich auch nach zwei Monaten noch nicht alles gesehen habe und mich leicht verlaufe. Es ist deshalb ein großer Vorteil, dass alle Kurse unseres Programms in einem Gebäude stattfinden.

 

Das Institute of International Studies (IIS) liegt nahe der Hauptstraße und ist von meiner Wohnung innerhalb von zwanzig Minuten mit dem Bus oder Taxi zu erreichen. Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten das richtige Gebäude zu erkennen und bin oft zu früh oder zu spät ausgestiegen. Durch die vielen wechselnden Verkaufsstände ändert sich das Straßenbild ständig und es dauert eine Weile, bis man bleibende Punkte zur Orientierung ausgemacht hat.

 

Auf dem Unigelände selber ist es ebenfalls nicht einfach sich zurechtzufinden, da fast alle Wegweiser und Schilder ausschließlich in thailändischer Schrift sind. Jede Fakultät hat ein eigenes Gebäude und – wie es scheint – eine eigene festgelegte Farbe. Ich habe schon häufiger beobachtet, dass Studenten verschiedener Fächer unterschiedliche Uniformen oder farbige T-Shirts tragen. Auf die Kleiderordnung wird hier generell viel Wert gelegt. In den Gebäuden hängen Schilder aus, wie man sich angemessen zu kleiden hat: Flip-Flops oder zu kurze Kleidung beispielsweise sind nicht gerne gesehen. Sogar in den Kursübersichten finden sich teilweise Hinweise hierzu. Es wird zwar nicht streng kontrolliert, aber ich denke es ist eine Sache des Respekts, sich an diese Vorgaben anzupassen. Ich versuche deshalb mindestens entweder Knie oder Schultern bedeckt zu halten. So machen es auch die thailändischen Studenten - viele haben sogar lange Hosen oder Jacken an. In den Räumen ist es außerdem immer klimatisiert, sodass es mir während der Vorlesung sogar eher zu kalt als zu warm ist.

 

In der Mittagspause geht es meistens in die Mensa, die hier ganz anders als in Deutschland ist: Es gibt nicht eine zentrale Ausgabestelle mit festgelegten Gerichten, sondern viele kleine Stände, die unabhängig voneinander eine riesige Auswahl an Essen anbieten. Ich glaube man bräuchte einen Monat, um alles zu probieren. Mit der Zeit steuert man automatisch ein paar Lieblingsstände an, bei denen man schon häufiger war. Ich gehe meist zu einem Stand, der alles frisch kocht und bestelle dort Pad See Ew Kai (Gebratene Reisnudeln mit Gemüse und Hühnchen). So lecker! Als Nachtisch gibt es meist frisches Obst – auch hier macht die große Auswahl die Entscheidung nicht einfach. Allein wegen der tollen Farbe entscheide ich mich oft für Drachenfrucht. Das Essen ist sehr günstig – ein warmes Essen kostet zwischen 30 und 35 Baht und Obst 20 Baht (zusammen ungefähr 1,50 Euro). In der Mensa ist es oft zu warm, weshalb wir uns meist draußen hinsetzen, wo es viele schattige Tische gibt. Ich mag es während dem Essen das Leben auf dem Campus zu beobachten: Roller, die umherfahren, Studenten, die versunken auf ihr Handy starren; Studentengruppen, die gemeinsam essen oder lachend vorbeiziehen, die Uniformierten, die an ihren Wachpunkten sitzen. Man lernt viel über das Leben hier, indem man einfach nur beobachtet. Im Bereich der großen Mensa gibt es noch viele ausländische Studenten, geht man jedoch nur ein bisschen weiter, sieht man fast nur noch thailändische Studenten. Ich habe mir vorgenommen in den nächsten Wochen diesen Bereich ein bisschen mehr zu erkunden – es gibt noch viel zu sehen!

 

3. Fortbewegung in Bangkok: Taxis und Tuk-Tuks

 

Jede Stadt hat ihre eigenen Gesetze, wenn es um Fortbewegung geht - so auch Bangkok. Es gibt viele Möglichkeiten in dieser großen Stadt von A nach B zu gelangen. Am einfachsten und oft günstigsten ist es, ein Taxi zu nehmen.

 

Wenn man aus Deutschland kommt und dazu noch Student ist, hört sich das erstmal komisch an. Doch in Thailand ist Taxifahren nicht teuer. Anfangspreis sind 35 Baht - also knapp ein Euro – und erst nach einem Kilometer kommen weitere zwei Baht hinzu. In meiner bisherigen Zeit hier habe ich nur selten über 150 Baht bezahlt, selbst wenn mir die Fahrt ewig vorkam. Besonders wenn man mit mehreren Leuten unterwegs ist, lohnt es sich ein Taxi zu nehmen, da man sich den Preis teilen kann. In der wenig touristischen Gegend von Bangkok, in der ich lebe, muss man außerdem nie mit den Taxifahrern diskutieren – sie machen das Taximeter von selber an. Das ist sehr angenehm. Im Stadtzentrum kommt es häufiger vor, dass sich die Fahrer weigern das Taximeter anzumachen und einen Festpreis vorschlagen, der natürlich viel zu hoch ist. Ein großer Nachteil beim Taxifahren ist allerdings der Stau. Gerade in der Rush Hour ist man oft zu Fuß fast schneller.

 

Hier sind Rollertaxis praktisch, die durch die wartenden Autoschlangen hindurchfahren können. Sie sind gut an den orangenen Warnwesten der Fahrer zu erkennen, auf denen hinten ein Schild mit Name und Fahrzeugnummer eingenäht ist. Ich habe sehr lange gerätselt, warum sich manchmal – scheinbar ohne bestimmten Grund - entlang der Straße Schlangen bilden, bis ich herausgefunden habe, dass die Menschen dort alle auf Rollertaxis warten. Alle paar Minuten kommt ein Roller angefahren und nimmt eine der wartenden Personen mit. Während die Rollertaxis bei den Thais sehr beliebt sind, habe ich mich bisher nur einmal auf der Insel getraut eins zu nehmen. Der Verkehr in Bangkok ist mir einfach zu gefährlich.

 

Zur Uni nehme ich deshalb meist ein Aufspringtaxi (Songthaew), das eine Art Pickup mit ausgebauter Ladefläche ist und als Sammeltaxi fungiert. Songthaews sind super praktisch und günstig: Sie können überall an der Straße herangewunken werden und kosten in meinem Viertel -egal wie lange man fährt- nur sieben Baht (circa 20 Cent). Will man aussteigen, klingelt man einfach, springt wieder ab und reicht dem Fahrer das Geld durch die Fensterscheibe. Ihre Routen führen entlang der großen Straße, an der auch die Uni liegt. Bestimmte Nummern biegen ab und fahren in eine der Seitenstraßen. Es gibt auch kleinere Songthaews, die vor der Uni warten und Studenten mitnehmen. Sie scheinen jedoch nur bestimmte Punkte anzufahren. Aufspringtaxis fahren nicht überall in Bangkok - im Stadtzentrum sieht man sie eher weniger. Dafür umso mehr Tuk-Tuks (auf Thai eigentlich: Samlor), die mit ihren bunten Farben und Mustern charakteristisch für das Straßenbild Thailands sind. Bei Tuk-Tuks sollte der Preis auf jeden Fall immer vor der Fahrt ausgehandelt werden, denn sonst kann einen danach eine böse Überraschung erwarten. Besonders an den touristischen Orten in Bangkok werden meist sehr hohe Preise verlangt. Trotzdem macht Tuk-Tuk fahren sehr viel Spaß! Auch immer ein Abenteuer ist Busfahren in Bangkok – doch davon mehr im nächsten Beitrag.

Interactive Medialab

Das Medialab ist eine Einrichtung der Studiengänge Media Management (B.A.) und Media and Design Management (M.A.). Im Medialab werden neue Technologien im Bereich der digitalen Medien entwickelt und getestet, sowie Studierende bei der Durchführung von Projekten unterstützt.

Nach dem Motto „research - discover - interact“ ist das Medialab ein Ort des Experimentierens und der Auseinandersetzung mit interaktiven Medien und der Interaktion zwischen Studierenden, Mitarbeitern und Professoren. Zur Ausstattung des Medialab gehören Arbeitsplätze zur Usability-Analyse von Websites und mobilen Endgeräten, Hard- und Software zur Produktion von interaktiven und audiovisuellen Medien, zahlreiche Ein- und Ausgabegeräte für das Testen interaktiver Anwendungen und umfangreiche technische Einrichtungen für die Präsentation von Medienproduktionen.

Standort

Sie finden das Medialab auf dem Mediencampus der Hochschule RheinMain in Wiesbaden Unter den Eichen 5 im Gebäude C in Raum C.139. Das Team der Mitarbeiter des Medialab erreichen Sie über die Mailadresse medialab-mm-dcsm(at)remove-this.hs-rm.de. Wir helfen Ihnen gerne, wenn Sie Fragen zur Ausstattung oder Ausleihe haben oder technische oder gestalterische Unterstützung benötigen.

Ausleihe

Verschiedene Geräte können von Studierenden der Studiengänge Media Management und Media and Design Management projektbezogen ausgeliehen oder vor Ort genutzt werden. Dazu gehören u.a. aktuelle Smartphones und Tablets, Eingabegeräte für die Interaktion technischer Geräte mit Gesten und die neuronale Steuerung von Computern, Bewegungssensoren, Digitalkameras zur Video- und Foto-Produktion mit einer Auswahl an Objektiven, ein mobiles AV-Studio und eine Soundanlage. Regelmäßige Anschaffungen und Software-Updates ermöglichen die Beschäftigung mit aktuellen Trends und Entwicklungen im Bereich der interaktiven Medien und die Produktion von innovativen Anwendungen.

Ausstattung

Zusätzlich zu den ausleihbaren Geräten wurden verschiedene Arbeitsplätze eingerichtet, die für die Analyse, Entwicklung und Produktion von digitalen Medien genutzt werden können. Unter anderem steht den Studierenden im Projektstudium Hard- und Software für die Durchführung von Usability-Evaluationen von Apps und Websites oder die Aufzeichnung, Analyse und Aufbereitung von Blickverläufen (Eyetracking) zu Verfügung. Leistungsfähige Computer zur Produktion von audiovisuellen Medien ergänzen die Arbeitsplätze im Medialab und ermöglichen die prototypische Simulation und Umsetzung von Medienproduktionen.

Absolventenfeier im Schloß Biebrich, 20. Mai 2016

Absolventenfeier im Schloß Biebrich, 22. Mai 2015

 

Für alle Absolventen hier auch der Hinweis, dass es in XING eine Alumni-Gruppe gibt.

Sekretariat

Nicole Heitzhausen

Telefon: +49 611 9495-2125
Fax:       +49 611 9495-2152

E-Mail: sekretariat-mdm(at)remove-this.hs-rm.de


Öffnungszeiten des Sekretariats:
Haus B1, Raum 123
Mo. - Fr.: 09:00 Uhr - 12:00 Uhr und Mi. 14:00 Uhr - 16:00 Uhr
               Vorlesungsfreie Zeit: Di. - Do.: 09:00 Uhr - 12:00 Uhr

Anschrift:
Hochschule RheinMain
Studiengang Media & Design Management
Unter den Eichen 5
65195 Wiesbaden

 

 Personen im Studiengang