PROFRAME

Auf einen Blick

Forschungsprojekt Prototyping Framework for Mobile App Design in large Enterprises
Fachbereich Design Informatik Medien
Labor Media Management/Informatik
Leitung Prof. Dr. Stephan Böhm
Prof. Dr. Bodo Igler
Beteiligte Matthias Jurisch, M. Sc.
Ansprechpartner Forschungsförderung Susanne Korzuch
Projektpartner DB Systel GmbH, Frankfurt
Laufzeit 06.2016 - 05.2019

Projektbeschreibung

Smartphones und Tablets haben in den letzten neun Jahren einen rasanten Aufschwung durchlebt. Gerade auch für Großunternehmen gehört es inzwischen zum guten Ton, Apps für ihre Kunden und Mitarbeiter anzubieten. Die Erwartungen sind hoch. Die Touchscreens sind im Vergleich zum PC klein und die Aufmerksamkeit, die man dem Smartphone und Tablet unterwegs widmen kann, ist kurz. Trotzdem müssen komplizierte Vorgänge einfach zu bedienen sein. Die Benutzer gehen außerdem davon aus, dass neue Apps und neue Features schnell verfügbar sind. Um all diese Erwartungen erfüllen zu können, ist die Wiederverwendung von Erfahrungen aus anderen App-Entwicklungs-Projekten von großer Bedeutung. Dies gestaltet sich aber besonders in großen Unternehmen als schwieriges Unterfangen.

Im Projekt PROFRAME wird das Ziel verfolgt, dieser Herausforderung mit einem Vorgehensmodell für den projektübergreifenden Wissenstransfer zu begegnen. Dabei sollen technische und nicht-technische Projektergebnisse strukturiert als Muster erfasst werden, um diese bei der Entwicklung weiterer mobiler Anwendungen zu verwerten. PROFRAME umfasst auch die Entwicklung des technischen Kerns dieses Vorgehensmodells in Form eines wissensbasierten Pattern Inventory. Dieser „App-Baukasten“ aus wiederverwertbaren App-Modulen soll die Grundlage einer Software zur Unterstützung bei der Entwicklung von mobilen Anwendungen bieten, die von Stephan Böhm, Bodo Igler und ihrem Team in diesem Projekt entwickelt wird. Die Projektergebnisse bilden die Grundlage für Anschlussprojekte zur Entwicklung und Evaluierung von Mobile-Enterprise-Application-Vorgehensmodellen und -Werkzeugen.

Sowohl diese Ergebnisse als auch die damit verbunden Aufgaben und Tätigkeiten stellen einen wichtigen Nutzen für die anwendungsbezogene Forschung und die praxisorientierte Lehre an der Hochschule RheinMain dar. Der Projektpartner will den Prototyp des Pattern Inventory zur Produktreife weiterentwickeln, in der eigenen App-Entwicklung einsetzen und ggf. auch extern kommerzialisieren.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt das Forschungsprojekt im Rahmen der Förderlinie „FHprofUnt“ des Programms „Forschung an Fachhochschulen“ mit rund 256.000 Euro.