CONDITION MONITORING - MODELLIERUNG DER HOCHFREQUENTEN WECHSELWIRKUNG VON PIEZOAKTOREN MIT VERBUNDWERKSTOFFEN

Auf einen Blick

Forschungsprojekt Condition Monitoring - Modellierung der hochfrequenten Wechselwirkung von Piezoaktoren mit Verbundwerkstoffen
Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen
Institut / Labor Studiengang Bauingenieurwesen
Leitung Prof. Dr. Kirillova , Tel. 0611-94951441, evgenia_kirillova@hs-rm.de
Beteiligte Frau Shevtsova, Tel. 0611-94951441, Maria.Shevtsova@hs-rm.de
Projektpartner 1. Dr. Friedmann, Wölfel Beratende Ingenieure GmbH, Max-Planck-Str. 15, 97204 Höchberg 2. Herr Visinescu, Adam Opel AG, Bahnhofsplatz, 65423 Rüsselsheim am Main 3. Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Seemann, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Institut für Technische Mechanik, Kaiserstr. 10, Building 10.23 76131 Karlsruhe
Forschungsart Forschungsprojekt, welches durch das BMBF-Programm „IngenieurNachwuchs“ finanziert ist
Erstes Projekt oder Folgeprojekt Folgeprojekt für das BMBF-Projekt "Entwicklung einer neuartigen Simulationsmethode für Verbundwerkstoffe" (2007-2011)
Laufzeit 01.06.2015 – 31.05.2019
Finanzierende Institution oder Auftraggeber BMBF
Forschungsschwerpunkte Wellenausbreitung in elastischen Strukturen, Lösen von Kontaktproblemen
Veröffentlichungsform Artikeln in Zeitschriften, Beiträge in Tagungsbänden, Berichte

Projektbeschreibung

Zerstörungsfreie Werkstoffstoffprüfungen besitzen in zahlreichen   

  Industriebereichen erhebliche wirtschaftliche und sicherheitstechnische

  Bedeutungen. Ein populäres Beispiel sind Materialprüfungen bei

  Flugzeugteilen. Für Erkenntnisse über darüber hinausgehende

Möglichkeiten der zerstörungsfreien Werkstoffprüfungen gibt es in Deutschland umfangreiche potenzielle Märkte. Hier sind die Luft- und Raumfahrttechnik, Windkraftanlagen, Kraftfahrzeug- und Schienenverkehr, Schiffsbau, die Chemische Industrie (Rohrleitungen) und Pipelines in der Erdölindustrie zu nennen.

 

Das Projekt zielt auf die Entwicklung neuer Simulationsmodelle zur Beschreibung elektrisch erregter mechanischer Wellen in Verbundwerkstoffen. Diese Wellen werden durch sogenannte Piezoaktoren in den Werkstoffen erzeugt. Bereits bestehende vereinfachte Modelle der Aktoren sind bei hohen Frequenzen im Kontaktbereich zwischen Aktoren und Werkstoffen nicht mehr anwendbar; hier geht dieses Projekt also einen bedeutenden Schritt weiter. Die Untersuchungen unterschiedlicher Wellenarten bei hohen Frequenzen und die Wechselwirkung zwischen Piezoaktoren und den zu untersuchenden Strukturen soll zur weiteren Entwicklung von neuen Methoden der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung beitragen.