
Bereits zum siebten Mal vergleicht die Studie „Human Resources im Internet“ des Studien-ganges Media Management an der Hochschule RheinMain die Karriere-Webseiten von diesmal rund 160 der größten und bedeutendsten deutschen Arbeitgeber.
Eine zentrale Erkenntnis der Studie lautet: Auf dem Markt der deutschen Karriere-Websites herrscht eine „Drei-Klassen-Gesellschaft“. Rund 20 Prozent der Unternehmen verfügen über eine moderne, informative und interaktive Karriere-Website. Knappe 30 Prozent bilden das durchschnittliche Mittelfeld, die restlichen 50 Prozent der Unternehmen haben zum Teil deutlichen Nachholbedarf, was die Darstellung als Arbeitgeber im Internet anbelangt.
Aus den Ergebnissen der Untersuchung wurde ein Gesamtranking ermittelt. Hier die Top 30:
| 1 | Bayer | 16 | Commerzbank |
| 2 | BMW | 17 | SAP |
| 3 | Deutsche Telekom | 18 | E.ON |
| 4 | Bertelsmann | 19 | Henkel |
| 5 | ABB | 20 | Siemens |
| 6 | Daimler | 21 | Vodafone |
| 7 | Deutsche Post DHL | 22 | Philips |
| 8 | Deutsche Lufthansa | 23 | Deutsche Bahn |
| 9 | Volkswagen | 24 | Fraport |
| 10 | IBM Deutschland | 25 | BASF |
| 11 | Otto Group | 26 | Boehringer Ingelheim |
| 12 | ThyssenKrupp | 27 | EADS |
| 13 | RWE | 28 | Robert Bosch |
| 14 | PricewaterhouseCoopers | 29 | Beiersdorf |
| 15 | AUDI | 30 | Accenture |
Auch wenn immer mehr Unternehmen Social Media Anwendungen wie Blogs, Podcasts und Social Bookmarks auf ihrer Karriere-Website integrieren, kann von einer flächendeckenden Umsetzung noch keine Rede sein. Doch dies ist nicht der einzige Grund, warum so viele Unternehmen hinterher hinken. „Bei vielen Unternehmen fehlt es nicht nur an Informationen und interaktiven Elementen, sondern auch an grundlegenden Dingen wie funktionalem Design oder hoher Usability“, so Prof. Dr. Wolfgang Jäger von der Hochschule RheinMain, zusammen mit Dipl.-Medienwirt Christian Meser Herausgeber der Studie.
Ziel der Untersuchung ist es, herauszufinden, welche Unternehmen ihre Internetpräsenz unter den Gesichtspunkten des Personalmarketings und Online-Recruitings am sinnvollsten nutzen und in welchen Bereichen Defizite oder Chancen in der medienspezifischen Umsetzung im Internet bestehen bzw. genutzt werden.
Die Bewertung der Seiten wurde von einem neutralen Studenten-Team auf Basis eines von den Herausgebern entwickelten Kriterienkataloges durchgeführt. Der Kriterienkatalog misst jede untersuchte Internetpräsenz an einer imaginären optimalen Website. Er prüft Anforderungen in den Kategorien Zugang, Information, Design, Navigation & Usability sowie Interaktivität.
Die Studie kann zum Preis von EUR 128,- inkl. MwSt. erworben werden.
Hochschule RheinMain Wiesbaden
Fachbereich
Design Informatik Medien
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