Interdisziplinäre Kompetenzen sind die Erfolgsfaktoren für Ihre Karriere in der Medienbranche. In den drei Fachgebieten Medienwirtschaft, Medientechnik und Mediengestaltung bereiten wir Sie optimal auf den Berufseinstieg vor. Die Absolventen verfügen durch das Studium in der einzigartigen Fächerkombination über die Fähigkeit, Konzepte für mediale Artefakte zu entwickeln, auf ihre erfolgreiche Durchführbarkeit zu überprüfen und mediengerecht umzusetzen. In allen Überlegungen fließen dabei Aspekte der technischen Machbarkeit, der Wirtschaftlichkeit und Medienwirksamkeit ein.
Die wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung ist die Basis des Studiengangs Media Management, ergänzt und vertieft durch medienspezifische Aspekte. So werden die Absolventen befähigt, medienrelevante Themen unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu bewerten.
In der wirtschaftlichen Grundausbildung zum Media Manager werden folgende Inhalte vermittelt:
Ziel ist die Vermittlung eines wirtschaftswissenschaftlichen Bezugsrahmens, sowie die Beherrschung des systematischen Einsatzes von Planungs-, Steuerungs- und Kontrollinstrumenten. Hinzu kommt die Vermittlung einer betriebswirtschaftlichen Perspektive, die zunehmend qualitative Faktoren wie Motivations-, Führungs- und Kulturaspekte anstelle quantitativer Größen in den Mittelpunkt erfolgreicher Unternehmensführung stellt. Das Verständnis für die Medienmärkte und deren Dynamik wird durch Lehrveranstaltungen von Praktikern und Lehrbeauftragten aus verschiedenen Branchen gefördert. Damit wird der betriebswirtschaftliche Bezugsrahmen durch die Branchenbesonderheiten des Medienmarkts angereichert.
Die Ausbildung der Fächergruppe Technik im Studiengang Media Management orientiert sich an den Ansprüchen des sich permanent ändernden technologischen Umfeldes. Lehrinhalte werden ständig aktualisiert und abgeglichen und fördern somit das Interesse zur eigenständigen Verfolgung technologischer Trends seitens der Studenten.
In den Lehrveranstaltungen der Fächergruppe Technik geht es vor allem um das Verständnis der grundlegenden Technologien, der daraus resultierenden betrieblichen Abläufe, Managementzusammenhänge und der Qualitätsprofile im Wertschöpfungsprozess. Hierfür werden alle Einsatzmöglichkeiten klassischer und moderner Medien abgedeckt, insbesondere auch Kommunikations- und Informationsmanagementsysteme für die Bewältigung der Controlling- und Führungsaufgaben in Unternehmen aller Marktbereiche.
Als Basis für das technische Ausbildungsangebot werden die Grundlagen der Medien- und Rechnertechnik gelehrt. Hierbei geht es vor allem um das Verständnis von technisch-physikalischen Zusammenhängen und digitaler Informationsmanagement- und Mediensysteme. Die darauf aufbauenden Lehrinhalte der Fernseh- und Videotechnik sowie der Informations- und Kommunikationstechnik bilden das aktuelle technologische Umfeld des Medienmarktes ab. Schwerpunkte in der AV-Technik sind die Grundlagen der analogen und digitalen Fernsehtechnik, erweitert um Produktionsabläufe in der Audio- und Videotechnik, computergestützte Bildverarbeitung, Datenkompression und Contentmanagementsystemen sowie den Produktionsverfahren.
Bei der Informations- und Kommunikationstechnik geht es um Begriffe wie Daten, Information, Dokumentenmanagement, Netzwerksysteme, Datenbanken und Expertentechnologie. In den Lehrveranstaltungen des 4.-6. Semesters steht die Vermittlung der aktuellen technologischen Trends im Vordergrund.
Bei allen Lehrveranstaltungen steht stets der praktische und an aktuellen Entwicklungen und Trends orientierte Bezug im Mittelpunkt. Dank der modernen Ausstattung des Fachbereichs mit neuen Mediensystemen können die Studenten das in den Lehrveranstaltungen Erlernte im Rahmen von Übungen direkt in die Praxis umsetzen. Video- und Audiostudio, Schnittplätze, Animationssysteme, Multimediaarbeitsplätze, Programmierung, Datenbankmanagement etc. sind ihnen somit bestens vertraut.
In der Konzeption und Realisation medialer Produkte ist neben der Qualität vor allem die medienspezifische Umsetzung der Inhalte und die zielgruppengenaue Ansprache für den Erfolg eines Produktes entscheidend. Media Manager entwickeln vor allem Konzepte für die zielgruppenorientierte und mediengerechte Entwicklung und Produktion von medialen Produkten. Sie sind integraler Bestandteil in der strategischen Konzeption von Medien, in der redaktionellen und technischen Entwicklung und der Umsetzung der Konzepte. Die besondere Herausforderungen für Media Manager ist, Problemlösungen im Umfeld wirtschaftlicher Prozesse und unter Anwendung innovativer Technologien zu entwickeln.
In den Veranstaltungen der Fächergruppe Mediengestaltung beschäftigen sich die Studenten zunächst mit den Grundlagen von Gestaltung: Ästhetik, Farbe, Format, Layout, Typographie, etc. Studenten lernen zudem, wie man Problemstellungen und ein Briefing formuliert und im kreativen Prozess Ideen entwickelt, analysiert, bewertet und umsetzt.
Aufbauend auf dieser Grundlage werden dann medienspezifische Inhalte in den beiden Bereichen AV-Design (Film und Fernsehen) und in den Interaktiven Medien (Information Architecture, Interfacedesign, Usability Engineering) vermittelt. Praktische Übungen und Anwenderschulungen in Indesign, Photoshop, Flash, etc. ergänzen die theoretischen Lehrveranstaltungen.
Im vierten Semester konzipieren und realisieren die Studenten eine komplexe Medienproduktion auf der Basis einer vorgegebenen Aufgabenstellung. In der praktischen Umsetzung lernen die Studenten, alle Stufen einer Medienproduktion - von der Konzeption bis zur Produktion kennen und erwerben dabei wichtige Kenntnisse für das Projektstudium und die berufliche Praxis.