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10.11.2011 15:05

MAILAND, MOSKAU, DUBAI, SINGAPUR UND TOKIO

Von: Birte Müller-Heidelberg

Interview mit Tobias Rehberger

Fünf Studierende aus dem Fachbereich Design Informatik Medien nutzten ihr Referatsthema im Studiengang Innenarchitektur, um den Künstler Tobias Rehberger zu interviewen. Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Kunst- und Kulturgeschichte 2“ unter der Leitung von Dr. Gabriele Kaminski beschäftigten die angehenden Innenarchitektinnen und -architekten sich mit der Installation „Mailand, Moskau, Dubai, Singapur und Tokio“ des international anerkannten zeitgenössischen Künstlers. Über ihr Treffen mit Rehberger in Frankfurt berichten Soi Aspromogou, Josephine Bietz, Sabrina Fathi, Alexander Klein und Daniela Schmitt: "Ursprünglich hatten wir uns in unserem Referat nur theoretisch mit der Installation ‚ Mailand, Moskau, Dubai, Singapur und Tokio’ von Tobias Rehberger beschäftigen wollen, aber dann kam uns der Zufall gleich in zweifacher Hinsicht zu Hilfe: die Installation war aktuell ausgestellt, und der Künstler lebt im Rhein-Main-Gebiet! Was lag nun also näher als der Gedanke, ihn selbst zu interviewen?!“

Das Museum für Moderne Kunst zeigt im ehemaligen Degussa-Gebäude in Frankfurt derzeit einen Großteil seiner Sammlung. Die Ausdehnung über das Haupthaus in der Domstraße hinaus ist dem 20-jährigen Bestehen des Museums zu verdanken. Der Künstler Tobias Rehberger hat für die Ausstellung im Degussa-Gebäude aus der ehemals für die Dresdner Bank-Kantine geschaffenen Installation „Mailand, Moskau, Dubai, Singapur und Tokio“ ein neues Werk geschaffen: Ein begehbares Kunstwerk zum Anfassen – Besucher der Ausstellung können an den einzelnen Tischgruppen sitzen und essen. „Manch einem schien es dabei gar nicht bewusst zu sein, dass er an einem Kunstwerk speist und so zu einem Teil des Werks selbst wurde“, berichten die Studierenden nach ihrem Besuch in Frankfurt.

 

Die Installation


Um nicht nur das Kunstwerk zu begutachten, sondern auch mit dem Künstler selbst zu sprechen, stellten die Studierenden über die Städel-Schule Frankfurt den Kontakt zu Tobias Rehberger her. Damit sie im Interview auch wissen würden, wovon ihr Gesprächspartner redet, wälzten die angehenden Innenarchitekten zahlreiche Ausstellungsdokumentationen und lasen auch bereits erschienene Interviews mit Tobias Rehberger. Ihr Fazit nach dem Interview: „Letztendlich wurde es ein sehr nettes und recht entspanntes, vor allem aber aufschlussreiches Gespräch mit Herrn Rehberger darüber, wie er in seiner Arbeit die Verbindung von Kunst und Design sieht, über seine Ideen und Inspirationen, aber auch ganz konkret zur Auswahl des Materials und etliches andere mehr.“

Zum Interview


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